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News

DGK-Stellungnahme zur Notfallversorgung von Patienten mit akuten Herzerkrankungen während der Corona-Pandemie

Die DGK hat heute in einer Stellungnahme auf die essentielle Bedeutung der leitliniengerechten Betreuung von Herzpatienten trotz der Schwierigkeiten während der Corona-Pandemie hingewiesen.

Den Text der Stellungnahme finden Sie hier.

Jahrestagung der DGK ist abgesagt – Informationen für Teilnehmer

Wir haben Informationen für die Teilnehmer unserer Jahrestagung zusammengestellt, die aufgrund der aktuellen Situation in Deutschland abgesagt werden musste.
Informationen zu bereits gezahlten Teilnahmegebühren und zu Stornierungen von Hotels und Bahn-Tickets finden Sie hier.

We have put together information for the participants of our annual conference, which had to be canceled due to the current situation in Germany.
Information on participation fees already paid and on cancellations of hotels and train tickets can be found here.

Mitarbeiter der DGK im Mobile Office

Derzeit stellt die DGK-Geschäftsstelle ihre Arbeit nach und nach auf Mobile Office um. Damit folgt sie den Empfehlungen zur Verlangsamung der Verbreitung von SARS-CoV-2. Wir bitten um Ihr Verständnis dafür, dass es möglicherweise zu Verzögerungen bei der Beantwortung von E-Mails und zu Einschränkungen bei der telefonischen Erreichbarkeit kommen kann. Wir bemühen uns nach Kräften, einen möglichst normalen Betrieb aufrecht zu erhalten und alle unsere Services weiterhin für Sie anzubieten.

Bitte verzichten Sie momentan darauf, uns Unterlagen per Post oder Fax zuzusenden. Wir nehmen alle Dokumente, zum Beispiel Mitgliedsanträge, Änderungen der Kontaktdaten, Änderungen Ihrer Abonnements, etc. gerne per E-Mail entgegen.

Informationen der DGK zu COVID-19 und der Behandlung mit Hemmstoffen des Renin-Angiotensin-Systems

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie informiert in einer Stellungnahme für Fachkreise über Zusammenhänge zwischen COVID-19 und der Behandlung mit Hemmstoffen des Renin-Angiotensin-Systems. Die Informationen wurden auch als Pressemitteilung versendet.

Den gesamten Text finden Sie hier.

 

Zur Intensivmedizinischen Betreuung von Patienten mit COVID-19 ist außerdem ein Artikel erschienen, ausgearbeitet von Kollegen verschiedener Fachgesellschaften unter Federführung der DGIIN, den Sie hier einsehen können.

86. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie abgesagt

Aufgrund der stark steigenden Rate der Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 und um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, werden alle Großveranstaltungen im Bundesland Baden-Württemberg abgesagt. Auch die 86. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) ist betroffen, die vom 15. bis zum 18. April in Mannheim stattfinden sollte.

Seit der Ausbreitung des Virus haben sich der Vorstand und die Geschäftsführung der DGK gemeinsam mit der Kongressorganisation m:con und den zuständigen Gesundheitsbehörden intensiv mit den aktuellen Ereignissen beschäftigt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Möglichkeit der weiteren Durchführung der 86. Jahrestagung der DGK zum Wohle des medizinischen und wissenschaftlichen Austausches geprüft. Wir haben lange mit unseren Partnern alternative Termine und Standorte für unseren Kongress eruiert.

Aufgrund der veränderten Lage bei der Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Deutschland hat die Stadt Mannheim entschieden, alle Großveranstaltungen bis auf weiteres abzusagen, auch unsere Jahrestagung.

Wir alle hatten uns sehr darauf gefreut, die Jahrestagung mit nationalen und internationalen kardiologischen Teilnehmern gemeinsam zu begehen. Auch wenn wir sehr bedauern, dass die Tagung nun abgesagt werden muss, halten wir diese Entscheidung für richtig und wichtig, denn für uns steht die Sorge um die Gesundheit unserer Mitglieder und der Teilnehmer unserer Veranstaltungen sowie deren Patienten im Vordergrund. Wir begrüßen alle Maßnahmen, die eine weitere Verbreitung des Virus verlangsamen, Risikogruppen schützen und ein handlungsfähiges Gesundheitssystem in Deutschland aufrechterhalten können.

Teilnehmer und Industriepartner, die sich bereits vorregistriert bzw. angemeldet haben, werden durch unseren Partner m:con – mannheim:congress GmbH umgehend kontaktiert. Referenten und Vorsitzende erhalten in der kommenden Woche eine Nachricht unseres Kongressteams.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die viel Arbeit und Engagement in die Vorbereitungen gesteckt haben, und hoffen, die kardiologische Gemeinschaft zu unseren DGK Herztagen im Oktober und zur Jahrestagung 2021 begrüßen zu können.

Update zu DGK-Veranstaltungen vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2

Update 13.03.2020 – Die DGK veranstaltet pro Jahr über 170 Fortbildungsveranstaltungen und zwei große Kongresse. Wir sind uns der Verantwortung für unsere Mitglieder und die Teilnehmer unserer Kurse und Tagungen sowie deren Patienten bewusst. Wir begrüßen alle Maßnahmen, die eine weitere Verbreitung des Virus verlangsamen, Risikogruppen schützen und ein handlungsfähiges Gesundheitssystem in Deutschland aufrechterhalten können.

Für gemeinnützige Vereine und Gesellschaften, die nicht mit dem finanziellen Hintergrund eines Großunternehmens aufwarten können, ist die Situation rund um Veranstaltungsabsagen derzeit dennoch schwierig. Wir sind leider gezwungen, die endgültigen und offiziellen Erlässe der örtlichen Behörden abzuwarten.

Bis auf wenige Sachkundekurse mit kleinem Teilnehmerkreis werden bis Ende April keine Kurse unserer Akademie stattfinden, dies ist schon jetzt von uns entschieden worden.

Bezüglich unserer Jahrestagung erwarten wir stündlich den schriftlichen Erlass der Behörden, die wir selbstverständlich umgehend umsetzen werden. Wir halten alle unsere Mitglieder, Partner und Teilnehmer unserer Veranstaltungen auf dem Laufenden.

 

12.03.2020 – Aufgrund der veränderten Lage bei der Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland werden derzeit viele Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abgesagt. Natürlich ist die DGK in allererster Linie besorgt um die Gesundheit ihrer Mitglieder und der von ihnen betreuten Patienten. Wir prüfen daher sorgfältig und unter Einbeziehung aller Möglichkeiten, ob, wann und unter welchen Umständen unsere Jahrestagung stattfinden kann.

Das Bundesland Baden-Württemberg hat sich nun entschieden, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern auf unbestimmte Zeit zu verbieten, und hat am 11. März einen entsprechenden, unbefristeten Erlass an die Gesundheitsämter herausgegeben. Leider gibt es bisher allerdings keine konkrete Aussage der örtlichen Gesundheitsbehörden unseren Kongress betreffend.

Wir werden schnellstmöglich eine Entscheidung treffen und halten Sie auf dem Laufenden.

Bewerbungsfrist für den AGIK-Preis für die beste Fallvorstellung bis zum 18. März verlängert

Der AGIK-Preis für die beste Fallvorstellung wird von der Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie (AGIK) ausgelobt.

Mit diesem Preis soll die beste Vorstellung eines besonderen Falles aus dem Herzkatheterlabor, der besonders edukativ gelöst wurde, in der Arbeitsgruppensitzung der AGIK „Der Fall meines Lebens“ während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 2020 in Mannheim prämiert werden.

Aus allen eingereichten Bewerbungen wählt ein Kuratorium die sechs besten Fälle aus. Diese werden dann von den Einreichern in der Arbeitsgruppensitzung vorgestellt. Am Ende wählt das Auditorium den Gewinner vor Ort in der Sitzung.

Der Gewinner erhält eine Einladung zum AGIKlive Kongress inklusive zwei Übernachtungen und Reisekosten.

Bewerbungen können Sie noch bis zum 18. März per E-Mail an preise-stipendien@dgk.org einreichen

heartlive 2020 vom 2. bis 4. Dezember in Mannheim

Der heartlive – Kongress für interventionelle Herzmedizin findet auch in diesem Jahr wieder unter der wissenschaftlichen Trägerschaft der DGK statt.

Da das Kursprogramm im letzten Jahr restlos ausgebucht war, wird der heartlive 2020 vom
2. bis 4. Dezember in den deutlich größeren Räumlichkeiten des Mannheimer Congress Centers Rosengarten stattfinden. Die Tagungspräsidentschaft übernimmt Professor Martin Borggrefe aus Mannheim.

Bei dem Kongress erwarten die Teilnehmer spannende Sitzungen über die Herausforderungen der interventionellen Herzmedizin sowie der medikamentösen Begleittherapie. Die Teilnehmer erhalten zudem einen Überblick über sämtliche Neuigkeiten der internationalen Kongresse.

Weitere Infos: https://heart-live.com/

Übergangsregelung für die Beantragung der Zusatzqualifikation Herzinsuffizienz endet am 29. Februar 2020

Die erforderlichen Kenntnisse für eine State-of-the-Art-Therapie der Herzinsuffizienz und damit auch die Anforderungen an die behandelnden Ärzte sind deutlich gestiegen. Daher hat die DGK bereits Anfang letzten Jahres eine Zusatzqualifikation etabliert, die auf dem Curriculum Herzinsuffizienz basiert und es Kardiologen ermöglicht, ihre Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten auf dem Gebiet zu vertiefen.

Erfahrene Kardiologen haben die Möglichkeit, die Zusatzqualifikation im Rahmen einer Übergangsregelung zu beantragen. Sie vereinfacht und verkürzt den Prozess zur Erlangung der Zusatzqualifikation.

Diese Übergangsregelung endet am 29. Februar 2020.

Für die fristgemäße Antragstellung ist das Eingangsdatum des Antrags entscheidend und nicht das Datum der finalen Bearbeitung.

Nach Ablauf der Übergangsregelung kann die Zusatzqualifikation Herzinsuffizienz ausschließlich durch die Teilnahme an dem entsprechenden Qualifizierungsprogramm erworben werden.

Eine Beantragung der Zusatzqualifikation ist ausschließlich online möglich. Alle Informationen finden Sie unter www.curricula.dgk.org/hi/

Herzmedizinische Gesellschaften äußern sich zur Abstimmung über die Widerspruchslösung in der Organspende

Auch wenn die Fachgesellschaften für Herzmedizin in Deutschland sich eine Zustimmung der Bundestagsabgeordneten zur Widerspruchslösung in der Organspende erhofft hatten, sehen die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK), die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG), die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK) und die Deutsche Herzstiftung e.V. in der nun getroffenen Entscheidung einen Schritt in die richtige Richtung.

„Für unsere vielen Herzpatienten, die auf der Warteliste in Deutschland registriert sind und dringend auf ein Spenderherz warten, wäre die Widerspruchslösung sicher besser gewesen“ so Prof. Zeiher, Präsident der DGK. Die Widerspruchslösung gilt in den meisten europäischen Ländern und geht mit einer höheren Transplantationsrate einher.

„Die Politik muss sich daran messen lassen, dass die nun beschlossenen Regeln, vor allem das Register rasch und effektiv realisiert werden“ betont Prof. Jan Gummert, Präsident der DGTHG. Hoffentlich wird durch die Diskussion um die Abstimmung im Bundestag mehr Aufmerksamkeit im positiven Sinne auf das Thema Transplantation gelenkt.  „Nun gilt es, mit der Zustimmungslösung möglichst viele Menschen zum Nachdenken und zum Ausfüllen eines Spenderausweises zu bewegen“ so Prof. Andresen von der Deutschen Herzstiftung.

Außerdem betonen die Fachgesellschaften, dass weiterhin alles dafür getan werden muss, die bereits im vergangenen Jahr beschlossenen strukturellen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation bei der Organspende auch umzusetzen und die Kliniken dabei jede erforderliche Unterstützung erfahren sollten.