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Übergangsregelung für die Beantragung der Zusatzqualifikation Herzinsuffizienz endet am 29. Februar 2020

Die erforderlichen Kenntnisse für eine State-of-the-Art-Therapie der Herzinsuffizienz und damit auch die Anforderungen an die behandelnden Ärzte sind deutlich gestiegen. Daher hat die DGK bereits Anfang letzten Jahres eine Zusatzqualifikation etabliert, die auf dem Curriculum Herzinsuffizienz basiert und es Kardiologen ermöglicht, ihre Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten auf dem Gebiet zu vertiefen.

Erfahrene Kardiologen haben die Möglichkeit, die Zusatzqualifikation im Rahmen einer Übergangsregelung zu beantragen. Sie vereinfacht und verkürzt den Prozess zur Erlangung der Zusatzqualifikation.

Diese Übergangsregelung endet am 29. Februar 2020.

Für die fristgemäße Antragstellung ist das Eingangsdatum des Antrags entscheidend und nicht das Datum der finalen Bearbeitung.

Nach Ablauf der Übergangsregelung kann die Zusatzqualifikation Herzinsuffizienz ausschließlich durch die Teilnahme an dem entsprechenden Qualifizierungsprogramm erworben werden.

Eine Beantragung der Zusatzqualifikation ist ausschließlich online möglich. Alle Informationen finden Sie unter www.curricula.dgk.org/hi/

Herzmedizinische Gesellschaften äußern sich zur Abstimmung über die Widerspruchslösung in der Organspende

Auch wenn die Fachgesellschaften für Herzmedizin in Deutschland sich eine Zustimmung der Bundestagsabgeordneten zur Widerspruchslösung in der Organspende erhofft hatten, sehen die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK), die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG), die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK) und die Deutsche Herzstiftung e.V. in der nun getroffenen Entscheidung einen Schritt in die richtige Richtung.

„Für unsere vielen Herzpatienten, die auf der Warteliste in Deutschland registriert sind und dringend auf ein Spenderherz warten, wäre die Widerspruchslösung sicher besser gewesen“ so Prof. Zeiher, Präsident der DGK. Die Widerspruchslösung gilt in den meisten europäischen Ländern und geht mit einer höheren Transplantationsrate einher.

„Die Politik muss sich daran messen lassen, dass die nun beschlossenen Regeln, vor allem das Register rasch und effektiv realisiert werden“ betont Prof. Jan Gummert, Präsident der DGTHG. Hoffentlich wird durch die Diskussion um die Abstimmung im Bundestag mehr Aufmerksamkeit im positiven Sinne auf das Thema Transplantation gelenkt.  „Nun gilt es, mit der Zustimmungslösung möglichst viele Menschen zum Nachdenken und zum Ausfüllen eines Spenderausweises zu bewegen“ so Prof. Andresen von der Deutschen Herzstiftung.

Außerdem betonen die Fachgesellschaften, dass weiterhin alles dafür getan werden muss, die bereits im vergangenen Jahr beschlossenen strukturellen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation bei der Organspende auch umzusetzen und die Kliniken dabei jede erforderliche Unterstützung erfahren sollten.

Programmheftbestellung zur 86. Jahrestagung

Das Programmheft wird während der Jahrestagung in Mannheim in den Kongresstaschen zu finden sein, als App für iOS und Android zur Verfügung stehen und schon vor der Tagung auf unserer Homepage einsehbar sein.

Als Mitglied der DGK können Sie das gedruckte Programm jedoch auch ab sofort bis zum 29. März hier bestellen.

Das Heft wird Anfang April per Post zugestellt.

Offener Brief zur Abstimmung über die Widerspruchslösung im Bundestag

Die DGK hat sich heute gemeinsam mit den Gesellschaften für Herzchirurgie und pädiatrische Kardiologie sowie der Deutschen Herzstiftung in einem offenen Brief an alle Abgeordneten des Bundestages gewandt.

In dem Brief haben wir noch einmal um Unterstützung für die Einführung der Widerspruchslösung geworben. Diese Lösung ist aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt, um die Situation von über 10.000 Patientinnen und Patienten zu verbessern, die auf Wartelisten für eine Organtransplantation stehen.

Den offenen Brief finden Sie hier in voller Länge.

 

DGK unterstützt europäische Leitlinie zur Myokardialen Revaskularisation weiterhin vollumfänglich

In einer BBC-Recherche standen in der vergangenen Woche Veröffentlichungen der EXCEL-Studie in der Kritik. Die European Society on Cardiothoracic Surgery (EACTS) hatte sich daraufhin von der europäischen Leitlinie zur myokardialen Revaskularisation distanziert. Die Antwort der Autoren der ECXEL-Studie auf die in dem BBC-Beitrag formulierten Kritikpunkte wurden hier veröffentlicht.

Die Leitlinie wurde auf Grundlage zahlreicher Studien erarbeitet, die zu diesem Zeitpunkt nach einem Peer-Review-Prozess veröffentlicht worden waren. Die DGK – wie auch die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) – steht auch weiterhin uneingeschränkt hinter der europäischen Leitlinie, da keine veröffentlichten und überprüfbaren Daten bekannt sind, die die Empfehlungen der Leitlinie widerlegen.

Patienten können Sich auch weiterhin darauf verlassen, dass Kardiologen und Herzchirurgen gemeinsam nach dem aktuellen Stand der evidenzbasierten Medizin über die beste Methode zur Wiederherstellung der Durchblutung des Herzens entscheiden und Patienten dementsprechend behandeln.

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