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Tätigkeitsbericht der AG20

AG 20 - Nuklearkardiologische Diagnostik

Sprecher

Univ.-Prof. Dr. Marcus Hacker

Stellvertreter

PD Dr. Ronny Büchel

Tätigkeiten während der aktuellen Amtszeit

Die AG 20 „Nuklearkardiologische Diagnostik“ wurde bei der Herbsttagung 1995 gegründet und zuletzt 2016 bis zur Frühjahrstagung 2019 verlängert. Mitglieder der Arbeitsgruppe und des Nucleus sind überwiegend Fachärzte oder angehende Fachärzte für Innere Medizin/ Kardiologie und Fachärzte oder angehende Fachärzte für Nuklearmedizin. Mitglieder der AG sind in der Arbeitsgruppe Kardiovaskuläre Nuklearmedizin und Lungendiagnostik der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) und darüber hinaus in den Working Groups der Europäischen Fachgesellschaften European Society of Cardiology (ESC) und European Association of Nuclear Medicine (EANM) aktiv.

Neben der Organisation wissenschaftlicher Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen ist es ein wichtiges Ziel der Arbeitsgruppe, in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin und Lungendiagnostik" (Gegenwärtiger Sprecher: Univ.-Prof. Dr. med. Wolfgang Schäfer, Mönchengladbach) der DGN Standards für nuklearmedizinische Untersuchungen zu etablieren und deren Implementierung in die kardiologische Diagnostik wissenschaftlich zu begleiten.

So erfolgte ab dem 20.10.2015 unter der Federführung von Herrn Prof. Dr. med. Oliver Lindner, Bad Oeynhausen gemeinsam mit Koautoren aus beiden Arbeitskreisen eine interdisziplinäre Überarbeitung der „AWMF S1-Leitlinie Myokard-Perfusions-Szintigraphie“ aus dem Jahre 2012. Das 59-seitige durch die Vertreter der DGN und DGK konsentierte Manuskript liegt derzeit in der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin zur weiteren Abstimmung mit anderen Fachgesellschaften, z.B. der Deutschen Röntgen-Gesellschaft (DRG), und wurde zur Veröffentlichung an die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) weitergeleitet und im August 2017 zudem in der Zeitschrift "Nuklearmedizin" publiziert. Basierend auf einem positiven Votum durch den Vorstand der DGK wurde aufbauend auf dieser AWMF S1-Leitlinie das ebenfalls in weiten Teilen nicht mehr aktuelle und dringend überarbeitungsbedürftige „Positionspapier Nuklearkardiologie - Aktueller Stand der klinischen Anwendung“ aus dem Jahre 2009 (Schäfers, M et al., Kardiologe 2009;3:283-293), überarbeitet und im August 2018 in der Zeitschrift "Nuklearmedizin" publiziert.Mehrere Mitglieder der AG 20 [Prof. Dr. med. Sigmund Silber, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK), Univ.-Prof. Dr. med. Frank Bengel, Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN) und Prof. Dr. med. Oliver Lindner, Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)] waren ebenfalls Koautoren bei der aktuellen Überarbeitung der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische KHK, Langfassung, 4. Auflage, Version 1, Erscheinungsdatum 02/2016 (http://www.leitlinien.de/nvl/khk).

Die AG 20 „Nuklearkardiologische Diagnostik“ war in den letzten Jahren aktiv in der Vorbereitung und Durchführung von eigenen Sitzungen wie auch denen des Clusters auf Frühjahrs- und Herbsttagungen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK).

Für die DGK-Frühjahrstagung 2017 wurde wegen der hohen Aktualität eine gemeinsame Sitzung der AG 20 mit der AG 24 „Cardio-CT“ mit dem Titel „Funktion vs. Morphologie in Risikostratifizierung und Therapieplanung der chronisch stabilen KHK“ durchgeführt. Es waren Referate mit den Themen „Einfluss von Ischämien und Narben auf den therapeutischen Nutzen der Myokardrevaskularisierung“, „Hat die Komplementär-Information einer CT-Koronarangiographie einen prognostischen Zusatznutzen zur Ischämie-diagnostik?“, „Benötigen Patienten mit hochgradigen Stenosen in der CT-Koronarangiographie noch eine ergänzende nichtinvasive Ischämiediagnostik?“, „Wie erklären sich Diskrepanzen zwischen nichtinvasiver Ischämiediagnostik und invasiver FFR-Messung?“ und „ISCHEMIA-Studie: Was dürfen wir erwarten?“ zu hören. Der Past-Sprecher der AG 20 Dr. Dörr ist nationaler Studienleiter für Deutschland in der weltweiten ISCHEMIA-Studie (www.ischemiatrial.org) des NHLBI/NIH (Studienleiter: Dr. Judith S. Hochman, New York und Dr. David J. Maron, Stanford) und Mitglied des Steering Committee dieser internationalen Studie. In 2018 wurde der Schwerpunkt in Richtung Diagnostik der inflammatorischen Atherosklerose in Verbindung mit Möglichkeiten der nuklearkardiologischen Diagnostik gelegt. Zu hören waren Referate zu den Themen "FDG-PET als Surrogatmarker der atherosklerotischen Entzündungsaktivität: Anwendung in Klinischen Trials", "Detektion inflammatorischer Plaques der Koronarien mittels PET/CT: Technische Herausforderung und Klinischer Nutzen", "Ischemia und mehr: Neue Klinische Trials unter Berücksichtigung nuklearkardiologischer Techniken" sowie "Zertifizierung Nuklearkardiologischer Zentren in Deutschland – Mögliche Szenarien".

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin wurden regelmäßige Trainingskurse und spezielle Fortbildungen für Kardiologen und Nuklearmediziner organisiert. Sprecher und Stellvertreter der AG 20 waren organisatorisch sowie mit Vorsitzen und Referaten am „13. Kurs für Kardiovaskuläre Nuklearmedizin/ Nuklearkardiologie“ vom 22.-23.02.2018 in Garmisch-Partenkirchen beteiligt. Sprecher und Stellvertreter der AG 20 sind des Weiteren die Mitorganisatoren an den kardiologischen Schwerpunktsitzungen der Gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Nuklearmedizin vom 26. bis 29.04. 2017 in Dresden sowie der 55. Jahrestagung der DGN in Bremen beteiligt. Im Jahre 2017 gab es neben den etablierten CT- und MRT-Kursen erneut einen eigenen Kurs „Nuklearkardiologie“ im Rahmen der 9. Deutschen Kardiodiagnostik-Tage 2017 vom 23.-25.02.2017 in Leipzig, der von den Sprechern der AG 20 mit organisiert wurde.

Für die Zukunft ist eine fachübergreifende Optimierung eines strukturierten Reporting sowie die Etablierung einer nationalen Registry für die Myokardszintigraphie geplant. So wurde im Rahmen der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der DGN damaliger Sprecher: Univ.-Prof. Dr. med. Marcus Hacker, Wien) bereits am 21.04.2016 während der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) in Dresden, an der auch der Sprecher der AG 20 teilgenommen hat, eine gemeinsame Zertifizierung leistungsfähiger nuklearkardiologischer Einrichtungen durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) und die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) mit Ausstellung eines gemeinsamen Zertifikats ähnlich der Zertifizierung hochspezialisierter Einrichtungen für Cardio-MRT und Cardio-CT durch die DGK diskutiert und im folgenden Jahr während der 55. Jahrestagung in Bremen beschlossen. Daraufhin wurde Kriterienkatalog (z.B. Quantifizierung, gated SPECT, Möglichkeit der pharmakologischen Belastung, ggf. auch Mindestzahlen) erstellt und auf dessen Grundlage durch eine gebildete Task Force bestehend aus Prof. Schäfer (Mönchengladbach), Dr. Rischpler (München). Prof. Burchert und Prof. Lindner (Bad Oeynhausen), welche ein Konzept für ein Zertifikat „Nuklearkardiologie“ erarbeitet. Diesem wurde durch den DGN-Vorstand zugestimmt und soll nun dem Vorstand der DGK vorgelegt werden.

Wissenschaftliche Projekte

In Zusammenarbeit mit der AG „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der DGN erfolgte nach drei Statuserhebungen zur Versorgungssituation mit der Myokard-Perfusions-Szintigraphie in Deutschland in den Jahren 2005 bis 2009 und 2012 eine weitere Erhebung 2015, welche durch Herrn Prof. Dr. med. Oliver Lindner, Bad Oeynhausen im Februar 2017 publiziert wurde. Es zeigte sich eine weitere Zunahme der Herzszintigraphien in Deutschland mit mehr Untersuchungen in weniger Zentren sowie eine Zunahme der EKG-getriggerten Gated SPECT-Untersuchungen, die neben der Perfusiondiagnostik eine genaue Analyse der globalen (LVEF%) und regionalen linksventrikulären Funktion erlauben.

„Strategien zur Dosis-Reduktion bei Myokardszintigraphie und Cardio-CT“ : gemeinsames Projekt der AG 20 „Nuklearkardiologische Diagnostik“ - der DGK, der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin und Lungendiagnostik" der DGN und der „Arbeitsgruppe Cardio-CT (AG 24) – Cluster B der DGK geplant. Adaption der gemeinsamen Publikation "Strategies for radiation dose reduction in nuclear cardiology and cardiac computed tomography imaging: a report from the European Association of Cardiovascular Imaging (EACVI), the Cardiovascular Committee of European Association of NuclearMedicine (EANM), and the European Society of Cardiovascular Radiology (ESCR)", European Heart Journal (2018) 39, 286–294. Co-Autoren der AG20 DGK: Ronny R. Buechel und Marcus Hacker

Treffen und Klausursitzungen

Leipzig Kardiotage 2017

Vom 23.02 bis 25.02.2017 fanden in Leipzig die 9. Deutschen Kardiodiagnostiktage statt. Referenten der Nuklearkardiologie-Sitzung waren PD Bucerius und Prof. Lindner. Das nuklearmedizinische Angebot wurde von etwa 10 Teilnehmern in Anspruch genommen, jedoch hauptsächlich bestehend aus Nuklearmedizinern, MTRA und einzelnen Kardiologen, die radiologischen Kollegen als Zielgruppe wurden weniger erreicht. In 2018 fandendie Kardiotage parallel zum 13. Kurs für kardiovaskuläre Nuklearmedizin statt.

13. Kurs für kardiovaskuläre Nuklearmedizin/Nuklearkardiologie vom 22.02. – 23.02. 2018 in Garmisch-Partenkirchen. Hauptorganisation durchProf. Bengel (Hannover), Prof. Hacker (Wien) und Prof. Nekolla (TU München).

Der 14. Kurs für kardiovaskuläre Nuklearmedizin/Nuklearkardiologie wird im September 2019 im Inselhotel Potsdam stattfinden.

Sitzungen während der DGK-Kongresse

DGK 2017

Am 19.04.2017 fand eine gemeinsame Sitzung der Arbeitsgruppen Nuklearkardiologische Diagnostik und Kardio-CT statt. Thema: "Funktion versus Morphologie in Risikostratifizierung und

Therapieplanung der chronisch stabilen KHK"

DGK 2018

Am 03. April 2018 fand eine AG-Sitzung zum Thema "Atherosklerose bis KHK – Möglichkeiten der nuklearkardiologischen Diagnostik" statt.

DGK Herbsttagung 2018

Gemeinsame Sitzung - Great Debate 2

Myokardszintigraphie - immer noch Goldstandard zur nicht-invasiven Ischämiediagnostik und Prognoseabschätzung.

Diskutatnt: R. Dörr, Dresden; Pro / Re-Battle: F. Bengel, Hannover

DKG 2019

AG-Sitzung zum Thema: „Nuklearkardiologische Diagnostik“ - Myokardialer Stress-Test im Rahmen nuklearkardiologischer Untersuchungen

Zudem: regelmäßige Vorträge im Rahmen der Veranstaltungen "Cluster Bildgebende Verfahren" der DGK

Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen

AG24 der DGK:

Gemeinsame AG Sitzung Jahrestagung 2017.

Geplant: Gemeinsame AG Sitzung und Zusammenarbeit mit AG Onkologische Kardiologie (AG40).

Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen

Intensive Kooperation mit der Arbeitsgruppe Kardiovaskuläre Nuklearmedizin und Lungendiagnostik der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin

EANM und EACVI:

Etliche Mitglieder der AG 20 sind auf europäischer Ebene in den genannten AGs aktiv und tragen hier signifikant zur Programmplanung der entsprechenden Kongresse (EANM Jahrestagung, ICNC) sowie zur Diskussion bei. So war Prof. Hacker (Wien) bis 2017 als Chair der Cardiovascular Imaging Task Group der EANM aktiv, weitere Mitglieder hier sind Prof. Lindner (Bad Oeynhausen), PD Bucerius (Maastricht) und PD Dr. Rischpler (Essen).

Weitere Netzwerkbildung

Intensive Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Nuklearmedizin und Radiologie

Nachwuchsförderung

Multiple Fortbildungsveranstaltungen (siehe "Treffen und Klausursitzungen" sowie "Sitzungen DGK Kongresse")

Initiative zur Zertifizierung nuklearkardiologischer Zentren (s.o.)

Aktive Beteiligung an der ESMIT School der EANM einzelner AG-Mitglieder. Training und Anwerbung von Nachwuchs.

Fortbildungen

s.o. "Treffen und Klausursitzungen" sowie "Sitzungen DGK Kongresse"

Publikationen

Lindner O, Bauersachs J, Bengel FM, Burchert W, Vom Dahl J, Dörr R, Hacker M, Kelm M, Rassaf T, Rischpler C, Schäfer W, Schäfers MA, Silber S, Zimmermann R. [Policy paper nuclear cardiology - update 2018 - Current status of clinical practice]. Nuklearmedizin. 2018 Aug;57(4):146-152. doi: 10.3413/2018-06-0001. Epub 2018 Jul 24.

Lindner O, Bengel F, Burchert W, Dörr R, Hacker M, Schäfer W, Schäfers MA, Schmidt M, Schwaiger M, Vom Dahl J, Zimmermann R. [Myokard-Perfusions-SPECT. Myocardial perfusion SPECT - Update S1 guideline]. Nuklearmedizin. 2017 Aug 14;56(4):115-123. doi: 10.3413/Nukmed-2017040001. Epub 2017 Jun 8.

Lindner O, Burchert W, Schäfer W, Hacker M. Myocardial perfusion SPECT 2015 in Germany. Results of the 7th survey. Nuklearmedizin. 2017 Feb 14;56(1):31-38. doi: 10.3413/Nukmed-0858-16-10.

O. Lindner · J. Bauersachs · F. Bengel · W. Burchert · J. vomDahl · R.Dörr ·M. Hacker · M. Kelm · T. Rassaf · C. Rischpler · W. Schäfer· M. Schäfers ·S. Silber · R. Zimmermann. Positionspapier Nuklearkardiologie – Update 2018. Kardiologe 2018 · 12:303–311. https://doi.org/10.1007/s12181-018-0266-1.

In der aktuellen Ausgabe von „Der Nuklearmediziner“ sind mehrere Artikel zum Thema Nuklearkardiologie und auch zur Lungenemboliediagnostik und Quantifizierung publiziert worden. Gasteditoren dieser Ausgabe waren Prof. Hacker (Wien) und Prof. Schäfer (Mönchengladbach).

CE-MARC-2 Pressemeldung

Nach Veröffentlichung der Daten der CE-MARC-2-Studie im Spätsommer 2016 wurde diesbezüglich eine Pressemitteilung in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband herausgegeben.

Mitgliederrekrutierung (Maßnahmen, Zuwachs in den letzten zwei Jahren)

Die Myokardszintigraphie ist weltweit die mit weitem Abstand führende Methode der nichtinvasiven Ischämiediagnostik, was sich auch im laufenden ISCHEMIA-Trial mit 50% Nuclear, 20% Echo und 5% CMR manifestiert. In Deutschland ist die Methode ebenfalls die am häufigsten durchgeführte Ischämiediagnostik, was sich jedoch noch nicht in einer Breitenwirkung innerhalb der DGK widerspiegelt. Um diese Subspezialisierung für Kardiologen attraktiver zu machen, wird an einer gemeinsamen Zertifizierung nuklearkardiologischer Zentren gearbeitet.

Anmerkung Chlench: 07.12.17: 47 Mitglieder; 07.02.19: 43 Mitglieder

Ziele während der nächsten Amtszeit

Referate auf Fortbildungs- und wissenschaftliche Veranstaltungen:

Leipziger Kardiotage, 14. Kurs für kardiovaskuläre Nuklearmedizin in Potsdam, DGK-Tagungen, DGN Tagungen

Achte Umfrage zur Myokard-SPECT in Deutschland für das Berichtsjahr 2018, Start Januar 2019

Wissenschaftliche Publikation zur Strahlenreduktion nuklearkardiologischer Untersuchungen

Gemeinsame Zertifizierung (s.o.)

Budgetplanung

es wird kein Budget beantragt