| P410 | Werden Frauen beim akuten Herzinfarkt schlechter therapiert als Männer? |
| N.Bayer, G.Schouwink, H.-W.Maike, S.Schuster, für die Studiengruppe Optimierte Therapie beim akuten Myokardinfarkt | |
| St. Antonius-Hospital, Med. Klinik II/Kardiologie, Kleve. | |
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Fragestellung: Wie werden die aktuellen Empfehlungen zur Herzinfarkttherapie im klinischen Alltag in Deutschland umgesetzt? Methodik: Im Zeitraum 1/99-11/02 wurden im Rahmen des OPTAMI-Registers (Optimierte Therapie beim akuten Myokardinfarkt) Patienten mit akutem transmuralem Myokardinfarkt konsekutiv erfaßt. Insgesamt wurden 929 Pat. aus 27 Kliniken aus der Region Niederrhein eingeschlossen, der überwiegende Anteil der Kliniken verfügte über kein Herzkatheterlabor.
Schlußfolgerungen: Frauen werden beim akuten Herzinfarkt schlechter therapiert als Männer: Signifikant seltener wird bei ihnen eine Akutrekanalisation durchgeführt, außerdem erhalten sie seltener einen Betablocker. Die Mortalität bei Frauen war in diesem Register doppelt so hoch wie bei Männern. |