| P288 | Ultrafiltriertes Troponin als Marker einer Koronarsklerose: Ist präangiographisch eine Diagnose möglich? |
| R.Schobre, S.Goder, U.Nellessen | |
| Johanniter-Krankenhaus Genthin - Stendal gGmbH, Stendal. | |
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Die Bedeutung des Troponin I als Marker kardialer Mikronekrosen ist heute akzeptiert. Bei 76 Patienten überprüften wir, ob sich durch ergometrische Belastung Troponinanstiege im Serum nachweisen lassen. Alle Patienten wiesen eine leichte stabile Angina pectoris auf (Schweregrad CCS II), jeder Patient wurde ca. 24 h nach der Ergometrie einer Koronarangiographie unterzogen. Entsprechend des Koronarbefundes wurden die Patienten in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe A ohne Koronarsklerose (n=26), Gruppe B mit Koronarsklerose (Stenosegrad >70 %) (n=48). Die quantitative Bestimmung des Serum-Troponins wurde nach Ultrafiltration (Ultrafree–4 Konzentrator, Millopore, USA) mit Hilfe eines konventionellen Enzymimmunoessay (Abbot) direkt vor sowie 12 h nach der Ergometrie vorgenommen. Im Vorversuch ergab sich eine Konzentrierung des Troponins um ca. den Faktor 5 nach Ultrafiltration (0,17 + 0,2 ng/ml vor, 1,0 + 0,8 ng/ml nach Ultrafiltration (p<0,01) (n=11). Ergebnisse nach Ergometrie: |