| P301 | Verlauf von Patienten mit ischämischer linksventrikulärer Dysfunktion und Mitralklappeninsuffizienz nach operativen Mitralklappeneingriffen. |
| G.Kleikamp, A.Maleszka, N.Reiss, B.Stüttgen, R.Körfer | |
| Herzzentrum NRW, Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie, Bad Oeynhausen. | |
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Hintergrund: Der mittelfristige Verlauf von Patienten die 1. unter einer ischämiebedingten linksventrikulärer Dysfunktion (LVD) (linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF)) <30% und regionalen Wandbewegungsstörungen) und 2. unter einer ischämischen Mitralklappeninsuffizienz leiden soll nach operativen Mitralklappeneingriffen untersucht werden. Material und Methoden: Die Daten aller Patienten welche zwischen dem 01.01.1995 und 31.12.2000 an der Mitralklappe operiert wurden und eine LVD aufwiesen wurden in einer Datenbank gespeichert. Es handelt sich um 291 Patienten (Durchschnittsalter 66,8 Jahre (58-92), 58 % männlich). 72% der Patienten (n=188) litten gleichzeitig zum OP-zeitpunkt unter einer operationswürdigen koronaren Herzkrankheit. Resultate: 215 Patienten (73%) erhielten einen Mitralklappenersatz (MKE) (Gruppe 1), 81 Patienten (28%) erhielten eine Mitralklappenrekonstruktion (MKR) (Gruppe 2). Die peri- und postoperativen Daten der Gruppen wurden mittels t-Test und chi-Quadrat Test untersucht. Langzeitergebnisse wurden mittels des Kaplan-Meier Tests ermittelt
Nach 1, 3 und 5 Jahren lebten in Gruppe 1 91, 83 und 72% der Patienten, in Gruppe 2 93, 86 und 74%. Dieser Unterschied ist im log-rank Test nicht signifikant. Schlussfolgerungen: Die perioperative Letalität der Patienten mit Mitralklappenoperationen und operativer Myokard-revaskularisation und LVD ist akzeptabel, die Letalität im mittelfristigem Verlauf entspricht der aus der Literatur bekannten Angaben. Überraschenderweise ist der Verlauf nach MKE und MKR nicht signifikant unterschiedlich. |