| P441 | Vergleich zwischen TEE und Angio-MRT zur Beurteilung der Pulmonalvenen bei Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern. |
| 1C.Ceconi, 1A.von Werder, 2J.Eilers, 2A.Glasow, 2P.Lindner, 1J.Tebbenjohanns | |
| 1Med.Klinik I - Kardiologie, Städt. Krankenhaus GmbH, Hildesheim; 2Institut für Röntgendiagnostik, Städt. Krankenhaus GmbH, Hildesheim. | |
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Iatrogene Pulmonalvenen (PV)- stenosen bzw. -verschlüsse sind gefürchtete Komplikationen der Katheterablation (Pulmonalvenenisolation) bei paroxysmalem Vorhofflimmern. Entscheidend sind geeignete Messmethoden zur Darstellung der PV, die in zeitlichen Abständen z.T. oft wiederholbar sein müssen, da die Entstehung sowie der Progress von PV-Stenosen individuell nicht vorhersagbar ist. Wir untersuchten 17 Patienten (Pat) mittels transösophagealer Echokardiographie (TEE) und kontrastverstärkter Magnetresonanztomographie (Angio-MRT) vor und 1 Monat nach PV-Isolation der oberen PV. Ergebnisse: Im TEE war die rechte superiore Lungenvene (RSPV) und die linke superiore (LSPV) bei allen Pat. zur Bestimmung reproduzierbarer Flussgeschwindigkeiten darstellbar. Reproduzierbare Bestimmungen des Diameters der PV waren bei 25/34 (74%) der RSPV (14±4mm, 13-18) und bei 27/34 (79%) der LSPV (15±2mm, 10-19) möglich. Das Angio-MRT war bei einem Pat. aus Gründen der Platzangst nicht durchführbar. Bei den übrigen 16 Pat. gelang im Angio-MRT die Darstellung der RSPV und der LSPV bei allen Pat.. Die Diameter betrugen für die RSPV 16±2mm (13-20mm) und für die LSPV 16±3mm (14-19mm). Die Korrelation die Diameterbestimmung zwischen TEE und Angio-MRT betrug r=0,81. Zusammenfassung: Sowohl TEE als auch Angio-MRT können zuverlässig die oberen Pulmonalvenen darstellen. Bei guter Anschallbarkeit im TEE besteht eine hohe Korrelation zwischen beiden Methoden. Eine direkte und reproduzierbare Bestimmung des Durchmessers der Lungenvenen gelingt zuverlässig mit der Angio-MRT. Die TEE erlaubt eine indirekte Beschreibung der Lungenvenen durch die Quantifizierung der Flussgeschwindigkeit. |