| P427 | Analyse von Gen-Polymorphismen im Renin-Angiotensin-System (RAS) bei Patienten mit Restenose nach Koronarintervention (PCI). |
| 1H.-P.Bestehorn, 2P.Binner, 3P.Stürzenhofecker, 4E.von Hodenberg, 2T.Scheffold, 1F.-J.Neumann | |
| 1Herz-Zentrum Bad Krozingen, Bad Krozingen; 2Universität Witten / Herdecke, Witten; 3Herz- und Gefäßklinik Bad Neustadt, Bad Neustadt; 4Herzzentrum Lahr, Lahr. | |
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Die Arteriosklerose und Restenose nach PCI ist ein multifaktoríeller Process, dem genetische und nicht genetisch determinierte Faktoren zugrunde liegen. Eine Assoziation genetischer Polymorphismen von Angiotensinogen (AGT), Angiotensin-Converting-Enzyme (ACE) und dem Angiotensin-Rezeptor-1 (AT-1 Rec) mit dem Auftreten einer Koronarsklerose sowie einer Restenose nach PCI wird bisher kontrovers diskutiert. Ziel der vorliegenden Studie war es, bei Patienten nach primär erfolgreicher PCI die Bedeutung von Missensmutationen in den Genen des AGT, des ACE sowie des AT-1 Rec für das Auftreten einer Restenose zu überprüfen. In die Studie wurden 588 Patienten eingeschlossen. 173 Patienten hatten keine Koronargefäßsklerose(Coro o.B.). Bei 415 Patienten (KHK/PCI) wurde eine PCI durchgeführt. Bei der Kontrollangiographie nach 6 Monaten zeigten 288 Patienten keine Restenose (Diameterstenose <= 50%).
Weder in der Gruppe Coro o.B. im Vergleich zur KHK/PCI-Gruppe, noch zwischen den Patienten mit und ohne Restenose konnte eine Assoziation der Polymorphismen des AGT-Gens, des ACE-Gens oder des AT-1 Rec-Gens zur Arteriosklerose bzw. Restenose gefunden werden. Sie sind damit nicht als Risikoindikatoren für die Entwicklung einer Arteriosklerose oder einer Restenose nach PCI geeignet. |