| P144 | Inzidenz zerebraler Embolien nach Kardioversion von Vorhofflimmern. |
| 1P.Bernhardt, 1H.Schmidt, 2M.Hackenbroch, 2T.Sommer, 1H.Omran | |
| 1Medizinische Klinik und Poliklinik II, UKB, Bonn; 2Klinik für Radiologie, UKB, Bonn. | |
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Hintergrund: Die Inzidenz klinisch apparenter zerebraler Embolien nach transösophageal echokardiographisch (TEE) geführter Kardioversion von Vorhofflimmern liegt bei ca. 1%. Bislang ist die Rate klinisch inapparenter zerebraler Embolien nicht bekannt. Ziele dieser prospektiven Studie waren, (1) die Prognose der Kardioversion von Vorhofflimmern und (2) die Inzidenz zerebraler Embolien mit Hilfe serieller zerebraler Magnetresonanztomographien (MRT) zu ermitteln. Methode: 102 konsekutive Ptn mit Vorhofflimmern und TEE geführter Kardioversion wurden eingeschlossen. Alle Ptn wurden im Verlauf mit Phenprocoumon antikoaguliert (Ziel-INR >2). Um den Verlauf und die Inzidenz von Embolien zu dokumentieren, wurden vor, innerhalb 48 h nach Kardioversion und nach 4 Wochen ein zerebrales MRT, Antikoagulationsstatuserhebung und neurologische Untersuchung durchgeführt. Ergebnisse: 44 (43%) Ptn waren nach 4 Wochen im Sinusrhythmus. Klinische Ereignisse traten nicht auf. 2 (2%) Patienten hatten im zerebralen MRT neue embolische Läsionen im Verlauf. 30 (29%) Patienten waren im Beobachtungszeitraum adäquat, 72 inadäquat antikoaguliert. Die beiden Patienten mit zerebraler Läsion im MRT waren effektiv antikoaguliert. Fazit: Die Inzidenz klinisch inapparenter zerebraler Embolien nach TEE geführter Kardioversion von Vorhofflimmern ist unter fortgeführter adäquater Antikoagulation gering. |