| P282 | Subjektive empfundene körperliche Leistungsfähigkeit von Patienten einer ambulanten Herzsportgruppe- 10 Jahre Beobachtungszeit. |
| 1M.Kowalski, 2R.Schlierkamp, 2M.Winter, 1N.Franz, 2F.Tanski, 1S.Röthemeyer, 1M.Brunec, 1J.Thale, 2D.Willemsen | |
| 1Klinik für Kardiologie, Herzzentrum Osnabrück-Bad Rothenfelde, Bad Rothenfelde; 2Klinik für Rehabilitation, Schüchtermann-Klinik, Bad Rothenfelde. | |
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In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, daß die mittels Ergometrie objektivierte maximale Belastbarkeit von Patienten in einer ambulanten Herzsportgruppe im Laufe der Zeit zunimmt. Ziel der Studie war es, anhand eines Fragebogens festzustellen, ob dies auch mit einer subjektiv empfundenen Steigerung der Leistungsfähigkeit einhergeht. Von 200 Patienten einer Herzsportgruppe erhielten per Losentscheid 64 Patienten (16 Frauen, 48 Männer, mittleres Alter 71±15 Jahre) einen Fragebogen. 29 Patienten waren nach einer PTCA, 18 Patienten nach einer koronaren Bypassoperation und 17 Patienten nach einem Herzinfarkt das Training in der Herzsportgruppe aufgenommen.. Aus der Patientenakte wurde die durchschnittliche Dauer der Teilnahme an Koronarsport ermittelt. Alle Patienten verglichen ihre aktuelle subjektive körperliche Leistungsfähigkeit im Alltag mit der Zeit vor Beginn der Aktivitäten in der Herzsportgruppe angetreten und stuften diese als “besser (3 Punkte), gleich (2 Punkte) oder schlechter (1 Punkt)”ein. Die durchschnittliche Dauer der Teilnahme an Koronarsport betrug 10,1 ± 6,2 Jahre. Die mittlere Bewertung der aktuellen körperlichen Leistungsfähigkeit durch die Patienten lag bei 2,41± 0,35 Punkten, somit wurde eine deutliche subjektive Verbesserung registriert. Besonders hinzuweisen ist auf die Tatsache, daß diese Tendenz in einer Gruppe mit relativ hohem Lebensalter erkennbar wurde. |