In den vergangenen Jahren sind neben den medizinischen auch wirtschaftliche Aspekte bei der Beurteilung von Verfahren und Techniken der Medizin immer weiter in den Mittelpunkt getreten. Die ökonomischen Bewertungsverfahren unterscheiden sich dabei von den klassischen medizinischen Bewertungsverfahren. Oft gehen sie über die rein klinischen Effekte hinaus, indem sie zusätzlich den in der Verbindung mit dem Verfahren auftretenden Ressourcenverbrauch und die Kosten bestimmen. In Deutschland werden gesundheitsökonomische Verfahren nicht zuletzt vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen zunehmend in politische Entscheidungsprozesse eingebunden.
Ziel der Projektgruppe ist es, Wissen über Theorie und Anwendung gesundheitsökonomischer Verfahren vorzuhalten, zu verbreiten und im Rahmen der Beurteilung neuer und relevanter Methoden in der Kardiologie anzuwenden. Zusätzlich übernimmt die Projektgruppe eine beratende Funktion des Vorstandes.
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Mitglieder:
- Prof. Dr. T. Neumann, Essen (Vorsitzender)
- Dr. A. Göhler, Boston, USA
- Prof. Dr. G. Görge, Saarbrücken
- Prof. Dr. M. G. Gottwik, Nürnberg
- Dr. F. de Haan, Solingen
- Dr. A. Hewer, Berlin
- Frau Dr. A. Neumann, Essen
- Frau Dr. P. Schnell-Inderst, München
- Prof. Dr. J. Wasem, Essen
- Prof. Dr. E. Wille, Mannheim
- Prof. Dr. S. N. Willich, Berlin
