Gegründet FT 2007, verlängert bis FT 2013.
Ziele und Aufgaben
Die chronische Herzinsuffizienz und chronische Niereninsuffizienz sind Erkrankungen mit zunehmender Inzidenz und Prävalenz. Herzinsuffizienz und Niereninsuffizienz korrelieren eng miteinander und die Schädigung des einen Organs führt unweigerlich zur Beeinträchtigung des anderen Organs. Diese pathophysiologische Interaktion wird als kardiorenales Syndrom bezeichnet und ist in vielen Facetten als eigenständiges oder kombiniertes Krankheitsbild in der alternden, multimorbiden Bevölkerung zu finden, mit der Folge eines dramatischen Abfalls der Lebensqualität sowie eines Anstiegs der Morbidität und Mortalität. Die wesentlichen Ziele der Arbeitsgruppe sind: Wir wollen den klinisch sinnvollen und notwendigen interdisziplinären Dialog zwischen beiden Fachgesellschaften auf organisatorischer Ebene und die bewährte Zusammenarbeit am Krankenbett weiter optimieren. Offene Fragen zur Prävention, Diagnostik und Therapie sollen im Rahmen von Forschungsprojekten untersucht werden. Wir wollen den wissenschaftlichen und klinischen Nachwuchs fördern und Expertenwissen bündeln. Wissenschaftliche Konsensusempfehlungen zu nicht in Leitlinien abgebildeten Problemen der klinischen Routine sollen die alltägliche Arbeit am Krankenbett erleichtern. Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch durch überregionale Veranstaltungen sollen das Portfolio der Arbeitsgruppe ergänzen.
Sprecher
Priv.-Doz. Dr. Olaf OldenburgHerz- und Diabeteszentrum NRW
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Deutschland
Tel.: 05731 97-1258
Fax: 05731 972194
ooldenburg@hdz-nrw.de
Stellvertreter
Prof. Dr. Thomas PenzelCharité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte
Interdisziplinäres Schlafmed. Zentrum
Luisenstr. 13
10117 Berlin
Deutschland
Tel.: 030 450513-013
Fax: 030 450513-904
thomas.penzel@charite.de
