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Tätigkeitsbericht der AG33

AG33 - Telemonitoring (gegründet FT2005, verlängert bis JT2019)

Sprecher

Dr. Thomas Maria Helms

Stellvertreter

Prof. Dr. Christian Andreas Perings

Weitere Informationen

Jahresplan der Arbeitsgruppe 33 Telemonitoring für 2016 / 2017

Arbeitsgruppensitzungen:

Seit der Gründung der Arbeitsgruppe hat sich diese regelmäßig bei jeder Frühjahrs- und Herbsttagung der DGK durch öffentliche Arbeitsgruppensitzungen präsentiert. Für die DGK Herztage 2016 in Berlin wurde eine Arbeitsgruppensitzung mit dem Thema „E-Health Gesetz – Herausforderung für die Kardiologie“ angenommen

Für die Jahrestagung der DGK in Mannheim 2017 laufen die Planungen für eine Arbeitsgruppensitzung. In Mannheim soll außerdem eine Mitgliederversammlung mit Wahlen zum Nukleus stattfinden.

Der Sprecher und der stellvertretende Sprecher der Arbeitsgruppe erstellen den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016.

Wissenschaftliche Aktivitäten:

Die Arbeitsgruppe möchte gemeinsam mit der Arbeitsgruppe 1 Rhythmologie Empfehlungen zum Telemonitoring von Herzrhythmusstörungen und insbesondere zum telemedizinischen Monitoring von implantierbaren Eventrecordern erarbeiten. Mit dem Sprecher der Arbeits-gruppe 1 Herrn Priv.-Doz. Dr. C. Piorkowski wurde bereits Kontakt aufgenommen.

Zum anderen ist die Einrichtung eines Registers für telemedizinische Anwendungen in der Kardiologie geplant. Erste Vorbesprechungen wurden hierzu mit Professor Senges, Institut für Herzinfarktforschung Ludwigshafen, aufgenommen. Dieses Projekt soll ein Schwerpunkt der Tätigkeit der Arbeitsgruppe für die nächsten Jahre sein.

Aktuelle Projekte:

Die Mitglieder des Nucleus arbeiten eng mit verschiedenen Fachgesellschaften (z.B. Deutsche Gesellschaft für Telemedizin, Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE usw.) zusammen. Dadurch wird ein wesentlicher fachlicher Input zur Betreuung kardiologischer Patienten mittels Telemedizin geleistet.

Mitglieder der Arbeitsgruppe haben in den letzten Jahren einen intensiven Kontakt mit Vertretern im Bundesgesundheitsministerium und der Medizintechnik (BVMed) geführt. Die Arbeitsgruppe wird zunehmend als fachlich kompetentes Gremium für die Telekardiologie wahrgenommen.

Wir möchten diesen Weg in den nächsten Jahren fortsetzen und intensivieren.

Aktuell beginnt die Diskussion zum Bewertungsverfahren des GBA zur telemedizinischen Überwachung von Patienten mit aktiven Implantaten zur Behandlung von ventrikulären Tachyarrhythmien und Herzinsuffizienz. Hier wird von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe ein entsprechendes Gutachten vorbereitet. Ein Antrag auf ein entsprechendes Mandat wurde an den Vorstand der DGK bereits gestellt.

Außerdem erfolgte die Kontaktaufnahme mit den gesundheitspolitischen Sprechern der Parteien im Deutschen Bundestag, begonnen nach der Jahrestagung 2016 in Mannheim,

mit dem Ziel eines fortzusetzenden, bilateralen Dialoges zur Thematik „Kardiologisches Telemonitoring“.

In Kooperation zwischen der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke und der Arbeitsgruppe 33 sollen weiter landesgeförderte, telemedizinische Versorgungsforschungsprojekten mit kardiologischem Schwerpunkt wissenschaftlich begleitet werden.

Zukünftige Projekte und Perspektiven:

Weitere perspektivische Projekte sind die Etablierung eines Curriculums für Tele Nurses in der Kardiologie und die Erarbeitung von Qualitätskriterien für die telemedizinische Be-treuung von kardiologischen Patienten.

In diesem Jahr erfolgte auch anlässlich des HRS Kongresses in San Francisco die Kontaktaufnahme mit der American Telemedicine Association. Eine wissenschaftliche Kooperation zwischen der American Telemedicine Association und der Arbeitsgruppe 33 der DGK wird angestrebt.

Tätigkeitsbericht 2016 der Arbeitsgruppe "Telemonitoring" (AG 33)

der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung

Mitglieder des Nukleus:

Dr. A. Müller, Chemnitz (Sprecher)

Dr. T. M. Helms, Hamburg (Stellvertretender Sprecher)

Priv.-Doz. Dr. R. Bosch, Ludwigsburg

Prof. Dr. W. Jung, Villingen-Schwenningen

Prof. Dr. M. Oeff, Brandenburg

Prof. Dr. C. Perings, Lünen

Prof. Dr. D. Pfeiffer, Leipzig

Dr. K. Rybak, Dessau

Prof. Dr. S. Sack, München

Prof. Dr. J. O. Schwab, Bonn

Arbeitsgruppenmitglieder: 136

Die Arbeitsgruppe 33 hat auch im vergangenen Jahr anlässlich der Jahrestagung und der DGK Herztage Arbeitsgruppensitzungen durchgeführt. Die Arbeitsgruppensitzung anlässlich der 82. Jahrestagung der DGK in Mannheim 2016 stand unter dem Thema „Gesundheits-Apps in der Kardiologie – Innovative Technologien oder Lifestyle-Produkte?“.

Während der Jahrestagung der DGK in Mannheim 2016 fand eine Mitgliederversammlung der Arbeitsgruppe 33 statt.

Im Rahmen der DGK Herztage 2016 in Berlin wurde eine Arbeitsgruppensitzung zum Thema „Modernes Gesundheitsmonitoring“ abgehalten. Hier konnte eine intensive Diskussion mit Ver-tretern des Bundesgesundheitsministeriums und der Kostenerstatter zum Telemonitoring in der Kardiologie geführt werden.

Die Mitglieder des Nukleus haben sich anlässlich der Jahrestagung und der DGK Herztage ge-troffen. Außerdem erfolgten mehrere Telefonkonferenzen.

Projekte der Arbeitsgruppe:

Von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe 33 wurde im Januar 2016 eine Stellungnahme zur Ent-scheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses (EBA) zur Einführung der telemedizinischen Überwachung von Patienten mit aktiven kardialen Implantaten zum 01.04. 2016 erarbeitet.

Der Gemeinsamte Bundesausschuss (G-BA) eröffnete am 21. April 2016 das Beratungsverfahren zum Thema „Telemonitoring mithilfe von aktiven kardialen implantierbaren Aggregaten zum einen zur Behandlung ventrikulärer Tachyarrhythmien sowie zum anderen bei Herzinsuffizienz“. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe haben eine erste Stellungnahme (Fragebogen) erstellt und werden sich intensiv an dem Beratungsverfahren beteiligen.

Zurzeit wird ein Konzept für den Aufbau eines Telemedizinregisters bei Patienten mit Herzin-suffizienz, als BMBF-Antrag im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung des Aufbaus modellhafter Register für die Versorgungsforschung“, erstellt.

Weitere perspektivische Projekte sind die Etablierung eines Curriculums für Tele Nurses in der Kardiologie und die Erarbeitung von Qualitätskriterien für die telemedizinische Betreuung von kardiologischen Patienten.

Durch Mitglieder der Arbeitsgruppe wurde ein Grundlagenpapier „Das Telemedizinische Zentrum als essentieller Baustein konzeptioneller Ansätze zum Telemonitoring kardialer Patienten:

technische Voraussetzungen und Funktionalitäten“ erstellt. Das Grundlagenpapier ist aus dem BMBF Projekt S.I.T.E. (Vorarbeit durch die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke) entstanden.

Inzwischen sind drei telemedizinische Zentren zertifiziert wurden. Die Arbeitsgruppe 33 hat für die DGK die Fachexpertise in den Auditverfahren gestellt.

Außerdem ist die Arbeitsgruppe 33 durch Herrn Dr. T. Helms in der "Taskforce Zertifizierungen"

in der DGK vertreten.

Die Mitglieder des Nukleus der Arbeitsgruppe 33 arbeiten eng mit verschiedenen Fachge-sellschaften (z.B. Deutsche Gesellschaft für Telemedizin, Deutsche Gesellschaft für Biomedi-zinische Technik im VDE usw.) zusammen. Anlässlich der 7. Nationalen Fachkongresses für Telemedizin im November 2016 in Berlin konnte sich die Arbeitsgruppe, vertreten durch den Sprecher, vorstellen.

Mitglieder der Arbeitsgruppe haben auch im letzten Jahr einen intensiven Kontakt mit Vertretern im Bundesgesundheitsministerium, der Krankenkassen und der Medizintechnik (BVMed) geführt.

Über die Sprecher der Arbeitsgruppe 33 besteht außerdem ein intensiver Kontakt zu den gesundheitspolitischen Sprechern der Parteien im Deutschen Bundestag.

Für die 83. Jahrestagung der DGK 2017 in Mannheim wurde eine Arbeitsgruppensitzung zum Thema „Telekardiologie auf dem Weg in die Regelversorgung?“ angenommen.

Dr. med. Axel Müller

Sprecher der Arbeitsgruppe 33

Dr. med. Thomas M. Helms

Stellvertretender Sprecher derArbeitsgruppe 33