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Archiv

Tätigkeitsbericht AG32 (2015)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Weitere Informationen

Zur Frühjahrstagung in Mannheim wurde eine Arbeitsgruppensitzung organisiert, die mit dem Thema „ARVC und Sport“ eine recht breite Zuhörerschaft erreichte. Die zahlreichen Diskussionsbeiträge zeigten, dass das sportkardiologische Fragestellungen vermehrt in die klinische Arbeit Einzug erhalten haben. Vor diesem Hintergrund hat die AG Sportkardiologie in Zusammenarbeit mit der AG Präventive Kardiologie bei der Herbsttagung eine Sitzung unter dem Motto „Was ist genug, was ist zu viel? – Sportliche Aktivität in der Prävention“ organisiert. Der überfüllte Sitzungssaal belegte einmal mehr das große Interesse an präventiven Aspekten und dem Einfluss von Training bei kardiologischen Krankheitsbildern. Auch die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) sowie dem Bund niedergelassener Kardiologen (BNK) abgehaltene Sitzung im Rahmen DGSP-Kongresses in Frankfurt mit dem Titel „Sportkardiologische Vorsorgeuntersuchung bei Leistungssportlern“ erfreute sich einer sehr guten Resonanz.

Für die kommenden Jahre steht der weitere Ausbau der Zusammenarbeit mit der DGSP und dem BNK mit im Fokus, da hierdurch Bemühungen, die Expertise im Bereich sportkardiologischer Fragestellungen auf eine breitere Basis zu stellen, gebündelt werden können.

Für viele Fragestellungen zum Bereich der Sportkardiologie gibt es bereits (internationale) Empfehlungen. Die Evidenz hinter den Empfehlungen muss jedoch häufig noch kritisch hinterfragt werden. Die AG Sportkardiologie hat deshalb in den letzten Jahren wichtige Projekte (mit-) initiiert. Stellvertretend hierfür seien das Register über den plötzlichen Herztod in Deutschland (Federführung Prof. Dr. med. Tim Meyer, Saarbrücken) und das Myokarditisregister (Prof. Dr. med. Andreas Nieß, Tübingen) genannt. Erste Ergebnisse aus beiden Registern wurden bereits in Abstractform publiziert. In den kommenden Jahren werden hier jeweils wichtige Daten zu sportkardiologischen Fragestellungen erwartet. Nützliche Erkenntnisse werden zudem von einem durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderten Projekt („EKG-Veränderungen bei Leistungssportlern“, Prof. Dr. med. Bernd Wolfarth, Berlin) entstehen.

Einen wichtigen Schritt weiter kam die AG im Hinblick auf die Erstellung eines Curriculums „Sportkardiologie“. Unter maßgeblicher Mitarbeit von Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer (Salzburg) und Privatdozent Dr. med. Axel Pressler (München) wurde ein Kommentar zum Europäischen Curriculum verfasst, der mittlerweile der klinischen Kommission der DGK vorgelegt wurde. Mittelfristig möchte die AG ein eigenes Curriculum erstellen, um – analog zu anderen Subspezialisierungen innerhalb der Kardiologie – der zunehmenden Komplexität des Themengebietes gerecht zu werden. Eine entsprechend qualifizierte Versorgung von Patienten und Sporttreibenden soll somit auch in Zukunft gewährleistet werden.

Prof. Dr. med. Christof Burgstahler

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Tätigkeitsbericht AG32 (2014)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Weitere Informationen

Zur Frühjahrstagung in Mannheim wurde eine Arbeitsgruppensitzung organisiert, die mit dem Thema „ARVC und Sport“ eine recht breite Zuhörerschaft erreichte. Die zahlreichen Diskussionsbeiträge zeigten, dass das sportkardiologische Fragestellungen vermehrt in die klinische Arbeit Einzug erhalten haben. Vor diesem Hintergrund hat die AG Sportkardiologie in Zusammenarbeit mit der AG Präventive Kardiologie bei der Herbsttagung eine Sitzung unter dem Motto „Was ist genug, was ist zu viel? – Sportliche Aktivität in der Prävention“ organisiert. Der überfüllte Sitzungssaal belegte einmal mehr das große Interesse an präventiven Aspekten und dem Einfluss von Training bei kardiologischen Krankheitsbildern. Auch die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) sowie dem Bund niedergelassener Kardiologen (BNK) abgehaltene Sitzung im Rahmen DGSP-Kongresses in Frankfurt mit dem Titel „Sportkardiologische Vorsorgeuntersuchung bei Leistungssportlern“ erfreute sich einer sehr guten Resonanz.

Für die kommenden Jahre steht der weitere Ausbau der Zusammenarbeit mit der DGSP und dem BNK mit im Fokus, da hierdurch Bemühungen, die Expertise im Bereich sportkardiologischer Fragestellungen auf eine breitere Basis zu stellen, gebündelt werden können.

Für viele Fragestellungen zum Bereich der Sportkardiologie gibt es bereits (internationale) Empfehlungen. Die Evidenz hinter den Empfehlungen muss jedoch häufig noch kritisch hinterfragt werden. Die AG Sportkardiologie hat deshalb in den letzten Jahren wichtige Projekte (mit-) initiiert. Stellvertretend hierfür seien das Register über den plötzlichen Herztod in Deutschland (Federführung Prof. Dr. med. Tim Meyer, Saarbrücken) und das Myokarditisregister (Prof. Dr. med. Andreas Nieß, Tübingen) genannt. Erste Ergebnisse aus beiden Registern wurden bereits in Abstractform publiziert. In den kommenden Jahren werden hier jeweils wichtige Daten zu sportkardiologischen Fragestellungen erwartet. Nützliche Erkenntnisse werden zudem von einem durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderten Projekt („EKG-Veränderungen bei Leistungssportlern“, Prof. Dr. med. Bernd Wolfarth, Berlin) entstehen.

Einen wichtigen Schritt weiter kam die AG im Hinblick auf die Erstellung eines Curriculums „Sportkardiologie“. Unter maßgeblicher Mitarbeit von Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer (Salzburg) und Privatdozent Dr. med. Axel Pressler (München) wurde ein Kommentar zum Europäischen Curriculum verfasst, der mittlerweile der klinischen Kommission der DGK vorgelegt wurde. Mittelfristig möchte die AG ein eigenes Curriculum erstellen, um – analog zu anderen Subspezialisierungen innerhalb der Kardiologie – der zunehmenden Komplexität des Themengebietes gerecht zu werden. Eine entsprechend qualifizierte Versorgung von Patienten und Sporttreibenden soll somit auch in Zukunft gewährleistet werden.

Prof. Dr. med. Christof Burgstahler

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Tätigkeitsbericht AG32 (2013)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2013-04-03T00:00:00, 15.00-16.00

Forschungsprojekte

  • Studien, die durch Mitglieder AG32 initiiert und mit Unterstützung der AG durchgeführt werden, sind die Ex-DHF Studie, eine von der DFG/BMBF geförderte Multicenterstudie mit Koordination in Göttingen, München und Graz. Das Ziel dieser Studie ist die Klärung, in wie fern ein körperliches Training über 12 Monate die diastolische Funktion und Prognose von Patienten mit Heart Failure with Preserved Ejection verbessern kann.

Weitere Informationen

In 2013 wurde durch die AG32 bei der Frühjahrstagung in Mannheim eine Arbeitsgruppensitzung mit dem Titel „Körperliches Training in der Prävention: Welche Dosis ist optimal?“ organisiert. Schwerpunkt waren die Bedeutung und Effekte von höher intensivem Training wie Intervall- und Krafttraining in der kardiovaskulären Primär- und Sekundärprävention sowie deren mögliche Nebenwirkung. Die Sitzung war gut besucht (ca. 80-100 Personen) aber von den Teilnehmerzahlen weniger als 2012. Dieses mag auch an der Zeit am Mittwoch von 13.30-15.00h liegen. Die Themen wurden gut angenommen und es fand eine rege und konstruktive Diskussion statt.

Bei der Herbsttagung in Dresden 2013 wurde eine gemeinsame Sitzung der Arbeitsgrup-pen „Cardio-CT“ und „Sportkardiologie“ organisiert. Schwerpunkt war die Kardiovaskuläre Risikostratifikation bei Sportlern. Auch diese Sitzung war gut besucht (ca. 80 Personen) und die unterschiedliche Sichtweise auf ein gemeinsames Thema machte die gemeinsame Sitzung sehr diskussionsreich

Für die Frühjahrstagung 2014 in Mannheim ist eine Sitzung der AG32 zum Rechter Ventrikel bei Sportlern mit dem Schwerpunkt ARVC angemeldet und bewilligt worden. Im Rahmen der Sitzung werden Mitglieder des Nucleus Sportkardiologie vortragen.

Im Myokarditisregister der AG Sportkardiologie werden Diagnostik, Therapie und Empfehlungen zur Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität bei Sportlern mit Myokarditis oder Verdacht auf Myokarditis seit 2012 dokumentiert (Leitung Sportmedizin Tübingen). Hauptziel des Registers ist eine prospektive Dokumentation von Diagnostik, akutem und chronischem Verlauf. Bisher sind über 60 Personen registriert. Die hieraus gewonnenen Daten werden zu Präsentationen bei zukünftigen Veranstaltungen der DGK sowie Publikationen führen. Auch ist es das Ziel von den gewonnenen Erkenntnissen Therapieempfehlungen abzuleiten und bei ausreichender Evidenzlage ein Positionspapier zu verfassen.

Im Register zum plötzlichen Herztod (initiiert 2012) werden kardiale Todesfälle, die im Zusammenhang mit Sportlicher Betätigung im Verein oder beim Freizeitsportler stehen, an die Sportmedizin in Saarbrücken gemeldet.

Desweiteren wurde ein Curriculum für Sportkardiologie unter Federführung von Professor Löllgen erstellt. Dieses ist in Anlehnung an eine europäische Initiative der EACPR/ESC. Es werden dazu in unmittelbarer Zukunft Gespräche mit den Verantwortlichen der DGK gesucht werden. Grundsätzliches Ziel des Curriculums ist die Etablierung der „Zusatzqualifikation Sportkardiologie“, damit dieser Begriff fundiert vertreten wird und nicht wie bisher ungeschützt verwendet werden kann. Die geplante Zusatzqualifikation soll den Facharzt für Kardiologie als Basisqualifikation haben und die Sportkardiologie als Zusatzqualifikation ermöglichen.

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Tätigkeitsbericht AG32 (2012)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Weitere Informationen

In 2012 wurde durch die AG32 bei der DGK-Frühjahrstagung in Mannheim eine Arbeits-gruppensitzung zum Thema „Sport bei Erkrankungen des rechten Herzens“ organisiert. Die Sitzung war sehr gut besucht, die Themen wurden interessiert angenommen und es fand eine rege und konstruktive Diskussion statt. Auch bei dieser Tagung hat sich erneut bestätigt, dass das Interesse der Fachkollegen für das relativ neue Thema der Sportkar-diologie doch von großem Interesse ist. Dies liegt sicherlich auch darin begründet, dass diese Fragestellungen in der Praxis zu diesem Thema deutlich an Bedeutung zunehmen. Auch von universitärer Seite ist das Interesse große, da es bisher nur wenige Zentren in Deutschland gibt, die sich wissenschaftlich mit entsprechenden Fragestellungen ausei-nander setzen. Deshalb würden die AG gerne auch in Zukunft an der Herbsttagung ver-treten sein, da zunehmendes Interesse der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen geäußert wird. Eine zusätzliche Sitzung bei den Herbsttagungen würde sich sicherlich auch für das breite Gesamtkonzept des Kongress anbieten. Für die kommende Frühjahrs-tagung in Mannheim 2013 wurde das Thema „Körperliches Training in der Prävention: Welche Dosis ist optimal?“ als Arbeitsgruppensitzung angemeldet und dankenswerter-weise auch ins Programm aufgenommen. Das Register zur Myokarditis und Nachbe-obachtung bei Sporttreibenden ist nun etabliert wird unter Federführung der Abteilung Sportmedizin am Universitätsklinikum Tübingen durchgeführt. Mittlerweile haben sich in Deutschland und in Österreich zahlreiche Zentren diesem Register angeschlossen und auch bereits Daten eingegeben. In diesem Register werden die Diagnostik, Therapie und Empfehlungen zur Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität bei Sportlern mit Myokarditis oder Verdacht auf Myokarditis dokumentiert.

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Tätigkeitsbericht AG32 (2011)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Weitere Informationen

In 2011 wurde durch die AG32 bei der Frühjahrstagung eine Arbeitsgruppensitzungen mit dem Titel „Training bei chronischer Herzinsuffizienz“ organisiert. Der Sitzungssaal war erneut mehr als gut besucht, was unterstreicht, dass das Thema der Intervention mittels körperlicher Aktivität und Training zusätzlich zur optimalen Pharmakotherapie von hohem Interesse in der kardiologischen Praxis ist. Dies zeigt sich auch in den wissenschaftlichen Vorträgen und Postern, die sich diesem Thema deutlich mehr widmen als in den zurückliegenden Jahren. Es erscheint deshalb wichtig, die weitere Entwicklung zu beobachten und das vorhandene Potential für zukünftige Kongresse zu berücksichtigen. Diesem wird durch eine Berücksichtigung bei der nächsten Herbsttagung Rechnung getragen.

Für die kommende Frühjahrstagung in Mannheim 2012 wurde das Thema „Sport bei Erkrankungen des rechten Herzens“ als Arbeitsgruppensitzung angemeldet und dankenswerterweise ins Programm aufgenommen. Sicherlich ein spannendes Thema nicht nur für den „Sportkardiologen“.

Die Myokarditis und die Frage der Rehabilitation bzw. Sportbefähigung nachfolgend ist wissenschaftlich bisher wenig untersucht. Im Frühjahr 2010 wurde deshalb die Einrichtung eines Myokarditisregisters beschlossen (Projektleitung Abteilung Sportmedizin am Universitätsklinikum Tübingen). Mittlerweile haben sich zahlreiche sportmedizinisch-kardiologische Zentren diesem Register angeschlossen und bereits Daten eingegeben. In diesem Register werden die Diagnostik, Therapie und Empfehlungen zur Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität bei Sportlern mit Myokarditis oder Verdacht auf Myokarditis dokumentiert. Hauptziel des Registers ist eine prospektive Dokumentation von Diagnostik, Therapie und Sportempfehlungen bei Sporttreibenden Personen mit manifester Myokarditis oder dem Verdacht auf Myokarditis, sowie anschließender Dokumentation des Langzeitverlaufes. Die hieraus gewonnenen Daten werden bei zukünftigen Veranstaltungen der DGK präsentiert und entsprechend publiziert. Darüber hinaus sollen diese Erkenntnisse in Diagnostik- und Therapieempfehlungen münden, die bei ausreichender Evidenzlage auch als Leitlinie verfasst werden sollen.

Ein weiteres Vorhaben ist die Erstellung eines Curriculums für Sportkardiologie gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, um anschließend eine Zertifizierung durch die DGK zu ermöglichen und so Sorge zu tragen, dass sich hinter dem bereits jetzt vielen Ortes zu sehenden Hinweisen auf Leistungen im Bereich „Sportkardiologie“ auch mit Qualität hinterlegt ist. Die geplante Zusatzqualifikation soll sowohl Kardiologen als auch im Bereich Sportkardiologie tätigen Sportmedizinern offen stehen.

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Tätigkeitsbericht AG32 (2010)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Forschungsprojekte

  • Myokarditisregister für Sportler

Weitere Informationen

Im ablaufenden Jahr 2010 wurden durch die AG32 (Sportkardiologie) sowohl bei der Frühjahrs- als auch Herbsttagung Arbeitsgruppen-sitzungen organisiert. Bei der Frühjahrstagung in Mannheim wurde durch die AG32 eine Sitzung zum Thema „Myokarditis beim Sportler: Diagnostik und Sporttauglichkeit“ abgehalten.

Im Einzelnen wurden dabei das Thema der Diagnostik der Myokarditis beim Sportler (Dr. Ingrid Kindermann/Saarbrücken), der Stellenwert der bildgebenden Diagnostik und hier insbesondere des MRT (PD Dr. Heiko Marholdt/Stuttgart) sowie die Frage der Sporttauglichkeit bei Z.n. Myokarditis (PD Dr. Jürgen Scharhag/Potsdam) behandelt. Diese sehr gut besuchte Sitzung erzielte großes Interesse, was auch in der anschließenden Diskussion deutlich wurde.

Bei der Herbsttagung in Nürnberg war das Thema der Arbeitsgruppen-sitzung dann die „Differentialdiagnostik der Belastungsintole-ranz“. Dabei wurden nach einem einführenden Referat zum Stellenwert der Ergometrie (Prof. Dr. Herbert Löllgen/Remscheid), kardiale (Prof. Dr. Hubert Seggewiß/Schweinfurt) und pulmonale Ursachen (Prof. Dr. Stephan Sorichter/Freiburg), Adipositas und geringe intrinsische Fitness (Prof. Dr. Andreas Nieß/Tübingen) sowie das Übertraining (Prof. Dr. Jürgen Steinacker/Ulm) behandelt. Auch diese Sitzung war gut besucht und stieß auf großes Interesse.

Für die kommende Frühjahrstagung in Mannheim 2011 wurde das Thema „Training bei chronischer Herzinsuffizienz“ als Arbeitsgruppen-sitzung angemeldet und auch ins Programm aufgenommen.

Neben der Organisation dieser Arbeitsgruppensitzungen wurde im Frühjahr 2010 während der Frühjahrstagung in Mannheim beschlossen, dass seitens der AG32 und unter Federführung der Abteilung Sport-medizin am Universitätsklinikum Tübingen Planungen zur Einrichtung eines Myokarditisregisters für Sportler vorangetrieben werden sollen. Vorgesehen ist hierbei, an mehreren Zentren in Deutschland Diagnostik, Therapie und Empfehlungen zur Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität bei Sportlern mit Myokarditis oder Verdacht auf Myokarditis zu dokumentieren. Hauptziel des Registers ist eine prospektive Dokumentation von Diagnostik, Therapie und Sportempfehlungen bei sporttreibenden Personen mit manifester Myokarditis oder dem Verdacht auf Myokarditis, mit anschliessender Verfolgung des Langzeitverlaufes. In einem zweiten Schritt sollen die verschiedenen Befundkonstellationen in Hinblick zur Entscheidungsfindung bei der individuellen Freigabe zur Wiederaufnahme des Trainings und Wettkampfs ausgewertet werden. Geplant ist, mittelfristig auf der Grundlage der im Register gewonnenen Erkenntnisse ein Positionspapier „Myokarditis und Sport“ zu erstellen. Derzeit in Arbeit ist ein Antrag auf finanzielle Anschubförderung dieses Registers, der im Dezember 2010 eingereicht werden soll. Geplant ist, mit der Falldokumentation spätestens zur Frühjahrstagung 2011 in Mannheim zu beginnen.

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Tätigkeitsbericht AG32 (2009)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Weitere Informationen

Im Rahmen der Frühjahrstagung 2009 in Mannheim erfolgte ein Wechsel des Sprechers bzw. Stellvertretenden Sprechers der Arbeitsgruppe. Für den bisherigen Sprecher Herrn PD. Dr. Jürgen Scharhag, hat nur Herr Prof. Dr. Andreas Nieß aus Tübingen diese Funktion übernommen, Nachfolger des bisherigen Stellevertretenden Spre¬chers Herrn Prof. Dr. Martin Halle, ist nun Herr Prof. Dr. Josef Niebauer aus Salzburg.

Für die Frühjahrstagung in Mannheim hatte die Arbeitsgruppe eine Arbeitsgruppen¬sitzung zum Thema: „Doping im Sport: Was der Kardiologe darüber wissen sollte“ organisiert. Die 4 Vorträge befassten sich dabei mit der Darstellung der verbotenen Substanzen, deren Wirkung und Nebenwirkungsweise, epidemiologischen Aspek¬ten des Dopings sowie auch der rechtlichen Problematik bei der Betreuung von Spitzensportlern. Die gut besuchte Arbeitsgruppensitzung lieferte nach Ansicht vieler Teilnehmer ein Spektrum wichtiger Informationen, deren Kenntnis auch für den nicht regelmäßig mit der Betreuung von Leistungssportlern befasster Kollegen hilfreich und notwendig ist. Ein Bericht über diese Arbeitsgruppensitzung wurde in der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin publiziert.

Für die Herbsttagung in Dresden wurde eine Arbeitsgruppensitzung zum Thema „Hitze, Höhe, Sub¬immersion: Körperliche Belastbarkeit unter besonderen Umgebungsbedingungen bei kardialen Erkrankungen“ organisiert. Dabei wurden die Themen Schwimmen und Subimmersion (Nieß, Tübingen), Höhenbedingungen und Hypoxie (Bärtsch, Heidelberg) ebenso wie das Thema Hitze (Niebauer, Salzburg) referiert und in den jeweils anschließenden Diskussionen ergänzend vertieft. Auch diese Veranstaltung war sehr gut besucht und sorgte für reges Interesse der beteiligten Kollegen. Für die kommende Frühjahrstagung 2010 in Mannheim wurde das Thema „Myokarditis beim Sportler“ festgelegt und hier mit den Kollegen Ingrid Kindermann (Homburg), Mahrholdt (Stuttgart) und Scharhag (Potsdam) namhafte Referenten gewonnen.

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Tätigkeitsbericht AG32 (2008)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Weitere Informationen

Arbeitsbericht der AG Sportkardiologie, 12.12.2008

Im Rahmen der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim wurde am 28. März 2008 eine durch die AG Sportkardiologie organisierte und sehr gut besuchte Hauptsitzung zum Thema „Sporttauglichkeit bei Herzrhythmusstörungen“ (Vorsitz: W. Kindermann, Saarbrücken; H.H. Dickhuth, Freiburg) mit den Referaten „Sport und Vorhofflimmern“ (E. Hoffmann, München), „Bedeutung und Diagnostik ventrikulärer Arrhythmien bei Sportlern“ (C. Mewis, Homburg/Saar), „Sporttauglichkeit bei tachykarden Herzrhythmusstörungen und ICD-Trägern“ (S. Hohenloser, Frankfurt) und „Sporttauglichkeit bei bradykarden Herzrhythmusstörungen und Herzschrittmacher-Trägern“ (M. Kindermann, Homburg/Saar) abgehalten. Im Anschluss erfolgte eine Besprechung mit den Arbeitsgruppenmitgliedern, bei der Themenvorschläge für zukünftige Sitzungen, Veranstaltungen und Projekte diskutiert wurden.

Bei der 32. Herbsttagung der DGK am 10. Oktober 2008 in Hamburg fand eine gemeinsame Sitzung der Arbeitsgruppen „Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen“ und „Sportkardiologie“ zum Thema „Prävention durch körperliche Aktivität: Wieviel ist notwendig und welche Trainingsempfehlungen gibt man?“ (Vorsitz: R. Hambrecht, Bremen; J. Scharhag, Potsdam) mit den Referaten „Die neuen ACSM/AHA Empfehlungen zur Prävention durch körperliche Aktivität“ (J. Hansel, Tübingen), „Konsequenzen der neuen ACSM/AHA Empfehlungen für Deutschland?“ (M. Halle, München), „Trainingsempfehlungen für Breitensportler: Ja, aber wie?“ (T. Meyer, Paderborn) und „Trainingseffekte auf Herzfrequenz, Ruheumsatz und spiroergometrische Parameter im Breitensport“ (F. Scharhag-Rosenberg, Saarbrücken) statt.

Für die Frühjahrstagung 2009 wurde auf Wunsch des Vorstandes der DGK durch die AG Sportkardiologie eine Sitzung mit dem Titel „Doping im Sport: Was der Kardiologie darüber wissen sollte“ (Vorsitz: A. Niess, Tübingen, M. Böhm, Homburg/Saar) mit den Referaten „Doping versus medizinische Therapie“ (W. Kindermann, Saarbrücken), „Kardiovaskuläre Risiken durch Doping“ (J. Scharhag, Potsdam), „Prävalenz von Doping im Freizeit- und Leistungssport“ (E. Emrich, Saarbrücken) und „Rechtliche Aspekte bei der Betreuung von Sportlern“ (H. Striegel, Tübingen) organisiert.

Als weitere Veranstaltung wird auf Anfrage der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) im September 2009 beim 41. Sportärztekongress in Ulm eine Hauptsitzung als Joint Session durch die AG Sportkardiologie mit dem Titel „Sport und Herz – Was ist neu?“ veranstaltet, so dass die DGK über die AG Sportkardiologie beim zweijährlich stattfindenden Kongress der DGSP offiziell vertreten sein wird.

Darüber hinaus stehen für das Jahr 2009 die Wahlen des AG Sprechers und des stellvetretenden AG Sprechers an, die ab der Frühjahrstagung 2009 die Funktionen übernehmen werden.

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Tätigkeitsbericht AG32 (2007)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Weitere Informationen

Arbeitsbericht der AG Sportkardiologie, 12.12.2007

Bei der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim wurde am 14. April 2007 eine durch die AG Sportkardiologie organisierte und gut besuchte Hauptsitzung zum Thema „Sporttauglichkeit bei Aortenklappenerkrankungen“ mit den Referaten „Körperliche Belastbarkeit bei Aortenklappenstenose und -insuffizienz“ (T. Meinertz, Hamburg), „Körperliche Belastbarkeit bei Bikuspider Aortenklappe“ (J. Scharhag, Saarbrücken), „Körperliche Belastbarkeit nach Aortenklappenersatz“ (D. Horstkotte, Bad Oeynhausen) und „Aktuelle Empfehlungen der Fachgesellschaften“ (M. Halle, München) abgehalten.

Im Rahmen der 31. Herbsttagung der DGK am 05. Oktober 2007 in Köln fand eine Arbeitsgruppensitzung zum Thema „Spiroergometrie bei Sportlern und Herzpatienten“ mit den Referaten „Grundlagen der Spiroergometrie zur Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung“ (T. Meyer, Paderborn), „Spiroergometrie bei Sportlern“ (J. Steinacker, Ulm) und „Spiroergometrie bei Herzpatienten“ (B. Schwaab, Timmendorfer Strand) statt. In der im Anschluss erfolgten Besprechung mit den Arbeitsgruppenmitgliedern wurden zunächst wichtige sportkardiologische Publikationen des zurückliegenden Jahres diskutiert und es wurde vereinbart, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Mitgliedern zu intensivieren und sich über die Arbeitsgruppensprecher via E-mail über wichtige Publikationen zu informieren. Darüber hinaus wurden Themenvorschläge für zukünftige Sitzungen und Veranstaltungen diskutiert. Des Weiteren wurde vereinbart, die kürzlich aktualisierten Empfehlungen für körperliche Aktivität des American College of Sports Medicine und der American Heart Association gemeinsam mit der AG14 Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen, der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention sowie der Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation zu kommentieren.

Für die Frühjahrstagung 2008 wird durch die AG Sportkardiologie eine Hauptsitzung zum Thema „Sporttauglichkeit bei Herzrhythmusstörungen“ mit den Referaten „Sport und Vorhofflimmern“ (E. Hoffmann), „Bedeutung und Diagnostik ventrikulärer Arrhythmien bei Sportlern“ (C. Mewis), „Sporttauglichkeit bei tachykarden Herzrhythmusstörungen und ICD-Trägern“ (S. Hohnloser, Frankfurt) und „Sporttauglichkeit bei bradykarden Herzrhythmusstörungen und Herzschrittmacher-Trägern“ (M. Kindermann, Homburg) organisiert.

Dr. med. J. Scharhag

Institut für Sport- und Präventivmedizin

Universität des Saarlandes

66123 Saarbrücken

Prof. Dr. med. M. Halle

Präventive und Rehabilitative Sportmedizin

TU München

80809 München

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Tätigkeitsbericht AG32 (2006)

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Martin Halle

Stellvertreter

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Arbeitsgruppen-Sitzungen

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