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Tätigkeitsbericht der AG32

AG32 - Sportkardiologie (gegründet FT2005 - verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Christof Burgstahler

Stellvertreter

Dr. Susanne Berrisch-Rahmel

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In diesem Jahr wurde auf der Frühjahrstagung zusammen mit der AG 12 „Kardiomyopathie“ eine gemeinsame Arbeitsgruppensitzung mit dem Thema „Sport bei Kardiomyopathie“ organisiert, die trotz des frühen Sitzungstermins gut besucht war. Die anschließende Diskussion zeigte einmal mehr auf, dass sportkardiologische Themen im klinischen Alltag eine zunehmende Bedeutung erlangen. Dabei geht es nicht nur um die Sporttauglichkeit bei Herzerkrankungen, sondern auch Bewegung bzw. körperliche Aktivität als Therapie bei kardialen Krankheiten. Die Kooperation mit einer anderen Arbeitsgruppe hat sich wiederum bewährt, so dass für die kommende Frühjahrstagung erneut Kooperationssitzungen eingereicht und bereits durch die Programmkommission genehmigt wurden. So wird auf der Frühjahrstagung 2016 eine Sitzung mit der AG 1 „Rhythmologie“ unter dem Titel „Sport und Rhythmusstörungen – geht das?“ abgehalten. Zusätzlich wurde eine Sitzung mit der AG 21 „Magnetresonanztomographie“ mit dem Titel „Sportherz – Löst die moderne Bildgebung alle Fragen?“ organisiert.

Erfreulicherweise wurde der Antrag der Arbeitsgruppe um Verlängerung um weitere zwei Jahre im Frühjahr 2015 durch den Vorstand der DGK positiv beschieden. Dies ist insofern wichtig, da die Arbeitsgruppe aktuell ein Curriculum „Sportkardiologie“ erarbeitet. Ziel des Curriculums wird sein, eine hochqualifizierte und flächendeckende sportkardiologische Versorgung in Deutschland zu etablieren. Als wichtigen Schritt im Vorfeld wurde der unter Federführung von Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer (Salzburg) und Privatdozent Dr. med. Axel Pressler (München) verfasste Kommentar zum Europäischen Curriculum zur Publikation in „Der Kardiologe“ durch den Vorstand der DGK angenommen.

Weiterhin wurde die Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) sowie dem Bund niedergelassener Kardiologen (BNK) im vergangenen Jahr erfolgreich fortgeführt. Beim diesjährigen Kongress der DGSP in Frankfurt wurde eine Kooperationssitzung zum Thema „Sporttauglichkeit mit ICD“ abgehalten. Durch die Wahl von Dr. Susanne Berrisch-Rahmel zur stellvertretenden Sprecherin der Arbeitsgruppe Sportkardiologie konnte die Verbindung zum Bund niedergelassener Kardiologen (sie ist Sprecherin der AG Sport und Prävention des BNK) nochmals intensiviert werden.

Die aktuell laufenden Register zum plötzlichen Herztod bzw. zur Myokarditis bei Sporttreibenden schließen unverändert Fälle ein. Erste (Follow-up-) Daten wurden bereits in Abstractform auf nationalen Kongressen präsentiert. Erfreulicherweise konnten aktuell mit der Sportmedizin Freiburg und der Abteilung für Kardiologie am Universitätsspital Zürich zwei weitere Zentren für das Myokarditisregister gewonnen werden. Für die kommenden Jahre sind aus beiden Registern wichtige sportkardiologische Erkenntnisse zu erwarten.

Prof. Dr. med. Christof Burgstahler

Dr. med. Susanne Berrisch-Rahmel