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Archiv

Tätigkeitsbericht AG30 (2015)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2014-04-23T00:00:00, 15:30-17:00 Uhr
  • Mannheim, 2014-04-23T00:00:00, 13:30 - 14:30 Uhr
  • Mannheim, 2014-04-24T00:00:00, 08:00-09:30 Uhr

Forschungsprojekte

Weitere Informationen

Die AG 30 möchte die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen in der DGK fördern. Sie versteht sich zudem als Plattform, neue Forschungsthemen zu definieren und Studien anzustoßen. Ferner strebt die AG eine bessere Abbildung psychokardiologischer Aspekte im DRG-System und eine feste Verankerung in der ärztlichen Weiterbildungsordnung an.

In Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurden Prof. C. Albus (Köln) zum Sprecher und Frau Dr. H. Gunold (Leipzig) zur stv. Sprecherin gewählt. Die AG 30 hat 63 Mitglieder, hiervon bilden 10 Mitglieder neben den beiden Sprechern den Nucleus: Prof. M. Haass (Heidelberg), Prof. V. Köllner (Blieskastel), Dr. Dr. B. Kuhn (Heidelberg), Prof. KH Ladwig (München), Prof. F. Lederbogen (Mannheim), Dr. B. Leithäuser (Hamburg), Dr. V. Schrader (Nürnberg), Prof. M. Seyfarth (Wuppertal), PD R. Wachter (Göttingen) und Frau PD C. Waller (Ulm).

Die AG 30 hat in 2014 drei wissenschaftliche Sitzungen durchgeführt. Während der Frühjahrstagung wurden die Themen „Bluthochdruck und Psyche“ sowie „Soziale Bindung, Depression und kardiale Mortalität: From bench to bedside“ behandelt. Ferner wurde eine gemeinsame Sitzung mit der AG 14 (Präventive Kardiologie) zum Thema „Kardiovaskuläre Prävention in der klinischen Praxis: Evidenz und Wirklichkeit“ durchgeführt. Der Nucleus tagte jeweils zur Frühjahrs- und Herbsttagung, die Mitgliederversammlung fand zur Frühjahrstagung statt.

In 2014 wurde im fünften Jahr der von der Fortbildungsakademie der DGK zertifizierte Kurs „Psychokardiologische Grundversorgung“ durchgeführt. Der Kurs wurde in Freiburg (Leitung: Prof. K. Fritzsche) und Göttingen (Leitung: Prof. C. Herrmann-Lingen) angeboten.

Weitere Aktivitäten umfassen die Gründung der Homepage www.psychokadiologie.org (verantwortlich: Prof. C. Herrmann-Lingen) in Kooperation mit der Arbeitsgruppe „Psychosomatik in der Kardiologie“ des Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin. Die Online-Plattform dient dem Informationsaustausch aller deutschsprachigen, psychokardiologisch-interessierten Ärzte und Psychologen. Zur Förderung der AG-internen Kommunikation wurde der „Newsletter Psychokardiologie“ (Koordination: Dr. B. Leithäuser) gegründet, mittels dessen einmal im Quartal aktuelle Informationen mitgeteilt werden.

Mitglieder der AG 30 sind in zahlreichen Studien aktiv, hier seien u.a. die MOOD-HF-Studie und die SPIRR-CAD-Studie genannt. F. Lederbogen leitet seit kurzem mit Prof. A. Meyer-Lindenberg (Mannheim) die DFG-geförderte Studie „Neurale Stress-Verarbeitung und Risiko der koronaren Herzkrankheit“. Das von K.H. Ladwig mit zahlreichen Mitgliedern der AG 30 publizierte „Positionspapier zur Bedeutung psychosozialer Faktoren in der Kardiologie – Update 2013“ wurde auch englischsprachig veröffentlicht (GMS 2014;12: ISSN 1612-3174.). C. Herrmann-Lingen und C. Albus sind aktuell in der Neufassung der NVL Chronische KHK engagiert, C. Herrmann-Lingen engagiert sich zusätzlich in der NVL Hypertonie.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2014)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2014-04-23T00:00:00, 15:30-17:00 Uhr
  • Mannheim, 2014-04-23T00:00:00, 13:30 - 14:30 Uhr
  • Mannheim, 2014-04-24T00:00:00, 08:00-09:30 Uhr

Forschungsprojekte

Weitere Informationen

Die AG 30 möchte die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen in der DGK fördern. Sie versteht sich zudem als Plattform, neue Forschungsthemen zu definieren und Studien anzustoßen. Ferner strebt die AG eine bessere Abbildung psychokardiologischer Aspekte im DRG-System und eine feste Verankerung in der ärztlichen Weiterbildungsordnung an.

In Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurden Prof. C. Albus (Köln) zum Sprecher und Frau Dr. H. Gunold (Leipzig) zur stv. Sprecherin gewählt. Die AG 30 hat 63 Mitglieder, hiervon bilden 10 Mitglieder neben den beiden Sprechern den Nucleus: Prof. M. Haass (Heidelberg), Prof. V. Köllner (Blieskastel), Dr. Dr. B. Kuhn (Heidelberg), Prof. KH Ladwig (München), Prof. F. Lederbogen (Mannheim), Dr. B. Leithäuser (Hamburg), Dr. V. Schrader (Nürnberg), Prof. M. Seyfarth (Wuppertal), PD R. Wachter (Göttingen) und Frau PD C. Waller (Ulm).

Die AG 30 hat in 2014 drei wissenschaftliche Sitzungen durchgeführt. Während der Frühjahrstagung wurden die Themen „Bluthochdruck und Psyche“ sowie „Soziale Bindung, Depression und kardiale Mortalität: From bench to bedside“ behandelt. Ferner wurde eine gemeinsame Sitzung mit der AG 14 (Präventive Kardiologie) zum Thema „Kardiovaskuläre Prävention in der klinischen Praxis: Evidenz und Wirklichkeit“ durchgeführt. Der Nucleus tagte jeweils zur Frühjahrs- und Herbsttagung, die Mitgliederversammlung fand zur Frühjahrstagung statt.

In 2014 wurde im fünften Jahr der von der Fortbildungsakademie der DGK zertifizierte Kurs „Psychokardiologische Grundversorgung“ durchgeführt. Der Kurs wurde in Freiburg (Leitung: Prof. K. Fritzsche) und Göttingen (Leitung: Prof. C. Herrmann-Lingen) angeboten.

Weitere Aktivitäten umfassen die Gründung der Homepage www.psychokadiologie.org (verantwortlich: Prof. C. Herrmann-Lingen) in Kooperation mit der Arbeitsgruppe „Psychosomatik in der Kardiologie“ des Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin. Die Online-Plattform dient dem Informationsaustausch aller deutschsprachigen, psychokardiologisch-interessierten Ärzte und Psychologen. Zur Förderung der AG-internen Kommunikation wurde der „Newsletter Psychokardiologie“ (Koordination: Dr. B. Leithäuser) gegründet, mittels dessen einmal im Quartal aktuelle Informationen mitgeteilt werden.

Mitglieder der AG 30 sind in zahlreichen Studien aktiv, hier seien u.a. die MOOD-HF-Studie und die SPIRR-CAD-Studie genannt. F. Lederbogen leitet seit kurzem mit Prof. A. Meyer-Lindenberg (Mannheim) die DFG-geförderte Studie „Neurale Stress-Verarbeitung und Risiko der koronaren Herzkrankheit“. Das von K.H. Ladwig mit zahlreichen Mitgliedern der AG 30 publizierte „Positionspapier zur Bedeutung psychosozialer Faktoren in der Kardiologie – Update 2013“ wurde auch englischsprachig veröffentlicht (GMS 2014;12: ISSN 1612-3174.). C. Herrmann-Lingen und C. Albus sind aktuell in der Neufassung der NVL Chronische KHK engagiert, C. Herrmann-Lingen engagiert sich zusätzlich in der NVL Hypertonie.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2013)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2013-04-04T00:00:00, 8:00-9:30

Akademieprogramme

  • Göttingen, 21.06.2013, Blockkurs von Juni 2013 bis Mai 2014
    Psychokardiologische Grundversorgung

Stellungnahmen

  • Positionspapier zur Bedeutung psychosozialer Faktoren in der Kardiologie - Update 2013

    K.-H. Ladwig, F. Lederbogen, C. Albus, M. Borggrefe, D. Fischer, K. Fritzsche, M. Haass, J. Jordan, J. Jünger, I. Kindermann, V. Köllner, B. Kuhn, M. Scherer, M. Seyfarth, H. Völler, C. Waller, C. Herrmann-Lingen. Kardiologe 2013; 7: 7-27.

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen in der DGK zu fördern. Die AG 30 versteht sich zudem als Plattform, gemeinsam neue Forschungsthemen zu definieren und Studien anzustoßen. Ferner bemüht sie sich um eine Verbesserung der Abbildung psychokardiologischer Aspekte im DRG-System und eine feste Verankerung in der ärztlichen Weiterbildungsordnung. Ein weiteres Ziel ist die Stärkung des Bewusstseins für psychokardiologische Aspekte in der Allgemeinbevölkerung.

Aktuelle Sprecher der AG 30 sind Prof. Dr. Markus Haass (Mannheim) und Prof. Dr. Christian Albus (Köln). Die AG 30 hat 58 Mitglieder, hiervon bilden 8 Mitglieder neben den beiden Sprechern den Nucleus. Diesem gehören derzeit an: Dr. Hilka Gunold (Leipzig), Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen (Göttingen), Dr. Ulrich Hildebrandt (Chiemsee), Prof. Dr. Volker Köllner (Blieskastel), Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig (München), Prof. Dr. Florian Lederbogen (Mannheim), PD Dr. Rolf Wachter (Göttingen) und PD Dr. Christiane Waller (Ulm).

Die AG 30 war auf der Frühjahrstagung der DGK mit einer eigenen Sitzung, die unter dem Thema „Psychosoziale Schutzfaktoren“ stand, vertreten. In 2013 wurde auch wieder der von der Fortbildungsakademie der DGK unterstützte und zertifizierte Kursus zur „Psychokardiologischen Grundversorgung“ erfolgreich unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen (Göttingen) mit 22 Teilnehmern an mehreren Wochenenden (insgesamt 80 Unterrichtsstunden) in Göttingen durchgeführt. In 2014 wird der Kursus parallel an zwei Orten angeboten, nämlich in Freiburg (Prof. Dr. Kurt Fritzsche) und Göttingen (Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen). Der Kursus richtet sich sowohl an Kardiologen als auch an Psychologen und Psychosomatiker/Psychiater.

Unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig (München) und mit Unterstützung zahlreicher Mitglieder der AG 30 wurde das überarbeitete „Positionspapier zur Bedeutung psychosozialer Faktoren in der Kardiologie – Update 2013“ veröffentlicht (Kardiologe 2013;7:7-27). Prof. Dr. Christian Albus war zusätzlich an den Empfehlungen der Projektgruppe Prävention der DGK zur risikoadjustierten Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen beteiligt (Kardiologe 2013;7:297-306.). Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen und Prof. Dr. Christian Albus sind darüber hinaus in der Neufassung der NVL Chronische KHK engagiert.

Mitglieder der AG 30 sind in zahlreichen Studien aktiv, hier seien u.a. die MOOD-HF-Studie und die SPIRR-CAD-Studie genannt. Außerdem engagieren sich Mitglieder der AG 30 in gemeinsamen Publikationen wie beispielsweise der Neuauflage des Praxisleitfadens „Psychokardiologie“ (Herausgeber Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen/Göttingen, Prof. Dr. Christian Albus/Köln und Dr. Georg Titscher/Wien). Aktuell laufen Vorbereitungen für ein Schwerpunktheft zum Thema „Psychosoziale Kardiologie“ in der Reihe „Aktuelle Kardiologie“.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2012)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Hamburg, 2012-10-13T00:00:00, 11:00 bis 12:30
  • Mannheim, 2012-04-11T00:00:00, 13:30 bis 15:00

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen in der DGK weiter zu fördern. Turnusgemäß schied anlässlich der Frühjahrstagung im April 2012 Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen (Göttingen) als Sprecher der AG aus. Als neuer Sprecher rückte Herr Prof. Dr. Markus Haass (Mannheim) nach, zum stellvertretenden Sprecher wurde Herr Prof. Dr. Christian Albus (Köln) gewählt. Neben den genannten gehören dem Nucleus der Arbeitsgruppe Dr. Hilka Gunold (Leipzig), Dr. Ulrich Hildebrandt (Chiemsee), Prof. Dr. Volker Köllner (Blies-Kastel), Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig (München), Prof. Florian Lederbogen (Mannheim), PD Dr. Rolf Wachter (Göttingen) und Frau PD Dr. Christiane Waller (Ulm) an. Die AG war auf der Frühjahrstagung der DGK mit dem Thema „10 Jahre AG Psychosoziale Kardiologie – Ein Update zur Evidenzlage zu psychosozialen Faktoren in der Kardiologie“ und auf der Herbsttagung mit dem Thema „Visionen für eine optimierte Umsetzung einer psychokardiologischen Versorgung in Deutschland“ jeweils mit einer eigenen Sitzung vertreten. In diesem Jahr wurde der seit 2009 angebotene interdisziplinäre Fortbildungskurs „Psychokardiologische Grundversorgung“ (80 Unterrichts- stunden) erstmalig an zwei Orten (Göttingen und München) durchgeführt. Der Fortbildungskurs richtet sich sowohl an Kardiologen als auch an Psychologen und Psychosomatiker/Psychiater und wurde bislang stets von den Teilnehmern sehr gut evaluiert. Unter Federführung von Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig mit enger Unterstützung durch Prof. Dr. Christoph Herrmann -Lingen und Prof. Dr. Florian Lederbogen sowie zahlreicher Miglieder der AG30 wurde das Positionspapier zu psychosozialen Faktoren in der Kardiologie aus dem Jahre 2008 aktualisiert und inhaltlich überarbeitet. Es wurde zwischenzeitlich von der klinischen Kommission der DGK akzeptiert und wird in der Zeitschrift „Der Kardiologe“ erscheinen. Mitglieder der Arbeitsgruppe der AG waren u. a. an der Neuauflage der ESC-Präventionsleitlinie (Prof. Dr. Christian Albus), der S3-Leitlinie somatoforme Störungen (Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig) sowie der NVL KHK (Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen, Prof. Dr. Christian Albus) beteiligt. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind darüber hinaus in zahlreichen Studien aktiv (u. a. MOOD-HF-Studie und SPIRR-CAD-Studie). Aktuell werden innerhalb der Arbeitsgruppe folgende künftige Schwerpunkte und Ziele diskutiert:

Erstens Verbesserung der Abbildung psychokardiologischer Aspekte im ICD- bzw. DRG-System (z. B. OPS-Ziffern), zweitens stärkere Einbindung psychokardiologischer Aspekte in die Weiterbildungsordnung und drittens Stärkung des Bewusstseins psychokardiologischer Aspekte in der Allgemeinbevölkerung. Die AG versteht sich aber auch als Plattform, gemeinsam neue Forschungsthemen zu definieren und Studien anzustoßen.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2011)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2011-04-27T00:00:00, 13:30-15:00
  • Düsseldorf, 2011-10-06T00:00:00, 13:00-14:00

Akademieprogramme

  • Göttingen, 11.02.2011, 18:00-20:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 4, 1. Tag

  • Göttingen, 12.02.2011, 9:00-18:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 4, 2. Tag

  • Göttingen, 13.02.2011, 9:30-12:00
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 4, 3. Tag

  • Göttingen, 13.05.2011, 18:00-20:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 5, 1. Tag

  • Göttingen, 14.05.2011, 9:00-18:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 5, 2. Tag

  • Göttingen, 15.05.2011, 9:30-12:00
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 5, 3. Tag

  • Göttingen, 17.06.2011, 18:00-20:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, 1. Tag

  • Göttingen, 18.06.2011, 9:00-18:45
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, 2. Tag

  • Göttingen, 19.06.2011, 9:30-12:00
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, 3. Tag

  • Göttingen, 23.09.2011, 18:00-20:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, 1. Tag

  • Göttingen, 24.09.2011, 9:00-18:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, 2. Tag

  • Göttingen, 25.09.2011, 9:30-12:00
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, 3. Tag

  • Göttingen, 02.12.2011, 18:00-20:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 3, 1. Tag

  • Göttingen, 03.12.2011, 9:00-18:30
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 3, 2. Tag

  • Göttingen, 04.12.2011, 9:30-12:00
    Fortbildung Psychokardiologische Grundversorgung, Block 3, 3. Tag

Forschungsprojekte

  • SPIRR-CAD (A Stepwise Psychotherapy Intervention to Reduce Risk in Coronary Artery Disease, PI: C. Herrmann-Lingen und C. Albus) zur Psychotherapie depressiver KHK-Patienten (Rekrutierung abgeschlossen). Publikationen: Therapiemanual: Fritzsche et al., Psychotherapeut 2011; Studiendesign: Albus et al. 2011, Journal of Psychosomatic Research 2011

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 30 „Psychosoziale Kardiologie“ (AG) hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie weiter zu fördern.

Im Jahre 2011 lagen die Schwerpunkte der AG und ihrer Mitglieder auf folgenden Gebieten:

Auf den DGK-Tagungen war die AG jeweils mit einer Sitzung vertreten: auf der Frühjahrstagung wurde das Thema „Angst und Traumatisierung bei Herzkrankheiten, auf der Herbsttagung „Partnerschaft und Herzerkrankung“ bearbeitet.

Mitglieder der AG waren zusätzlich als Organisatoren und/oder Referenten auf diversen Symposien tätig, auch im Rahmen der Tagungen anderer Fachgesellschaften, beispielsweise auf dem Deutschen Psychosomatikkongress sowie auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR).

Im Mittelpunkt der Aktivitäten der AG stand weiterhin die Ausrichtung des insgesamt 80 Unterrichtsstunden umfassenden Fortbildungskurses „Psychokardiologische Grundversorgung“. Dieser interdisziplinäre Kurs für Kardiologen, Psychologen und Psychosomatiker/Psychiater wurde erstmals 2009/2010 angeboten und wird regelmäßig von den Teilnehmern sehr gut evaluiert. Der im Juni gestartete dritte Kurs 2011/2012 war noch vor einer öffentlichen Ankündigung ausgebucht, sodass für 2012 voraussichtlich ein zusätzlicher Kurs angeboten werden wird. Die Kurse wurden in zwei Zeitschriftenbeiträgen (Herrmann-Lingen C, Psychotherapie im Dialog 2011 sowie Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie 2011) vorgestellt.

Das Positionspapier zu Psychosozialen Faktoren in der Kardiologie aus dem Jahr 2008 wird unter Federführung von K.-H. Ladwig derzeit aktualisiert. Mitglieder der AG sind darüber weiterhin an der Entwicklung mehrerer Leitlinien auf nationaler und europäischer Ebene als Experten für psychokardiologische und verhaltensmedizinische Fragestellungen beteiligt. In Arbeit befinden sich u.a. die 5. Auflage der ESC-Präventionsleitlinie (PD Dr. Christian Albus), eine S3-Leitlinie zu somatoformen Störungen (Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig) sowie die NVL KHK (Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen, PD Dr. Christian Albus).

Als größtes gemeinsames Forschungsprojekt mit überregionaler Beteiligung mehrerer AG-Mitglieder hat die SPIRR-CAD-Multicenterstudie („A Stepwise Psychotherapy Intervention to Reduce Risk in Coronary Artery Disease“, PI: Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen und PD Dr. Christian Albus) zur Psychotherapie depressiver KHK-Patienten das Rekrutierungsziel im April 2011 erreicht. Das Therapiemanual der Einzel- und Paargespräche (Fritzsche K et al., Psychotherapeut 2011) sowie das Studiendesign (Albus C et al., J Psychosom Res 2011) wurde mittlerweile publiziert. Eine zweite Förderphase wurde durch die DFG bewilligt. Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislaufforschung arbeiten Mitglieder der AG insbesondere im Bereich Prävention aktiv mit.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2010)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2010-04-10T00:00:00, 8:30-10:00
  • Nürnberg, 2010-10-07T00:00:00, 14:30-16:00 Uhr

Akademieprogramme

  • Göttingen, 18.06.2010, 18:00-20:30 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, Tag 1

  • Göttingen, 19.06.2010, 9:00-18:45
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, Tag 2

  • Göttingen, 20.06.2010, 9:30-12:00 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, Tag 3

  • Göttingen, 24.09.2010, 18:00-20:30 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, Tag 1

  • Göttingen, 25.09.2010, 9:00-18:30
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, Tag 2

  • Göttingen, 26.09.2010, 9:30-12:00 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, Tag 3

  • Göttingen, 03.12.2010, 18:00-20:30 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 3, Tag 1

  • Göttingen, 04.12.2010, 9:00-18:30
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 3, Tag 2

  • Göttingen, 12.02.2010, 18:00-20:30 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 4, Tag 1

  • Göttingen, 13.02.2010, 9:00-18:30
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 4, Tag 2

  • Göttingen, 14.02.2010, 9:30-12:00 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 4, Tag 3

  • Göttingen, 07.05.2010, 18:00-20:30 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 5, Tag 1

  • Göttingen, 08.05.2010, 9:00-18:30
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 5, Tag 2

  • Göttingen, 09.05.2010, 9:30-12:00 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 5, Tag 3

Forschungsprojekte

  • SPIRR-CAD (A Stepwise Psychotherapy Intervention to Reduce Risk in Coronary Artery Disease, PI: C. Herrmann-Lingen und C. Albus) zur Psychotherapie depressiver KHK-Patienten (derzeit aktive Rekrutierung)

Stellungnahmen

  • Mitwirkung am EHRA EXPERT CONSENSUS Braunschweig F et al. "Management of patients receiving implantable cardiac defibrillator shocks - Recommendations for acute and long-term patient management." Europace (2010) doi:10.1093/europace/euq316

Leitlinien

  • Mitwirkung an NVL Herzinsuffizienz: Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der

    Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz – Langfassung. Version 1.2. 2010 [cited: 22.11.2010]. Available from:

    http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/herzinsuffizienz

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 30 „Psychosoziale Kardiologie“ (AG) hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie weiter zu fördern.

Im Jahre 2010 lagen die Schwerpunkte der AG und ihrer Mitgliedern auf folgenden Gebieten:

Auf den DGK-Tagungen war die AG jeweils mit einer Sitzung vertreten: auf der Frühjahrstagung wurde das Thema „Psychosoziale Aspekte bei Herzrhythmusstörungen und ihrer Behandlung, auf der Herbsttagung „Adhärenz und Adhärenzförderung in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Krankheiten“ bearbeitet.

Mitglieder der AG waren zusätzlich als Organisatoren und/oder Referenten auf diversen psychokardiologischen Symposien tätig, auch im Rahmen der Tagungen anderer Fachgesellschaften, beispielsweise des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) sowie der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR). Ein international besetztes wissenschaftliches Symposium zur Psychokardiologie wurde im September 2010 von K.-H. Ladwig ausgerichtet.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten der AG stand weiterhin die Ausrichtung des insgesamt 80 Unterrichtsstunden umfassenden Fortbildungskurses „Psychokardiologische Grundversorgung“. Dieser interdisziplinäre Kurs für Kardiologen, Psychologen und Psychosomatiker/Psychiater wurde erstmals 2009/2010 angeboten und von den Teilnehmern sehr gut evaluiert. Nach Übernahme des Kurses 2010/2011 in die organisatorische Verantwortung der DGK-Akademie und professioneller Bewerbung war der Kurs innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Aufgrund der bereits jetzt langen Nachrücker- bzw. Interessentenliste wird auch der für 2011/2012 geplante Kurs wieder gut belegt sein.

Das Positionspapier zu Psychosozialen Faktoren in der Kardiologie von 2008 wurde auf der Herbsttagung im Nucleus auf Überarbeitungsbedarf überprüft und soll – erneut unter Federführung von K.-H. Ladwig – bis ca. 2012 aktualisiert werden. Mitglieder der AG sind darüber hinaus an der Entwicklung mehrerer Leitlinien auf nationaler und europäischer Ebene als Experten für psychokardiologische und verhaltensmedizinische Fragestellungen beteiligt. Erschienen sind mittlerweile die unter Mitwirkung von AG-Mitgliedern erstellte NVL Herzinsuffizienz sowie ein Expert Consensus der European Heart Rhythm Association zum Umgang mit ICD-Patienten nach Schockabgabe. In Arbeit befinden sich u.a. die 5. Auflage der ESC-Präventionsleitlinie (C. Albus), die DGK-Präventions-Pocketleitlinie (C. Albus) sowie die NVL KHK (C. Herrmann-Lingen).

Als größtes gemeinsames Forschungsprojekt mit überregionaler Beteiligung mehrerer AG-Mitglieder nähert sich die SPIRR-CAD-Multicenterstudie („A Stepwise Psychotherapy Intervention to Reduce Risk in Coronary Artery Disease“, PI: C. Herrmann-Lingen und C. Albus) zur Psychotherapie depressiver KHK-Patienten dem Rekrutierungsziel.

Publikation: Fritzsche K, Albus C, Jordan J, Beutel ME, Wiltink J, Herrmann-Lingen C und die SPIRR-CAD Studiengruppe. Einzel- und Paarintervention für depressive Koronarpatienten – Therapiemanual, Qualitätssicherung und erste Erfahrungen im Rahmen einer randomisierten, kontrollierten Interventionsstudie. Psychotherapeut. e-pub 22.Oktober 2010.

Für das geplante Deutsche Zentrum für Herz-Kreislaufforschung werden Mitglieder der AG die psychokardiologische Expertise bündeln und koordinieren.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2009)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2009-04-17T00:00:00, 14:30-16:00 Uhr
  • Dresden, 2009-10-10T00:00:00, 11:00-12:30 Uhr

Akademieprogramme

  • Göttingen, 26.06.2009, 18:00-20:30 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, Tag 1

  • Göttingen, 27.06.2009, 9:00-18:30
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, Tag 2

  • Göttingen, 28.06.2009, 9:30-12:00 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 1, Tag 3

  • Göttingen, 25.09.2009, 18:00-20:30 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, Tag 1

  • Göttingen, 26.09.2009, 9:00-18:30
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, Tag 2

  • Göttingen, 27.09.2009, 9:30-12:00 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 2, Tag 3

  • Göttingen, 04.12.2009, 18:00-20:30 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 3, Tag 1

  • Göttingen, 05.12.2009, 9:00-18:30
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 3, Tag 2

  • Göttingen, 06.12.2009, 9:30-12:00 Uhr
    Psychokardiologische Grundversorgung, Block 3, Tag 3

Forschungsprojekte

  • Multicenterstudie zur Psychotherapie psychosozialer Risikofaktoren bei KHK-Patienten (A Stepwise Psychotherapy Intervention to Reduce Risk in Coronary Artery Disease: SPIRR-CAD). Förderung aus DFG-Programm Klinische Studien. PI: C. Herrmann-Lingen und C. Albus; weitere Beteiligte aus der AG: J. Jordan, J. Jünger, K. H. Ladwig, B. Pieske. Status: Rekrutierung.
  • Mitarbeit von AG-Mitgliedern (M. Haass, C. Herrmann-Lingen, F. Lederbogen) an MOOD-HF (A randomised, controlled, multicenter trial investigating the effects of selective serotonin re-uptake inhibition on morbidity, mortality and mood in de-pressed heart failure patients). Förderung: BMBF-Programm Klinische Studien. PI: C. Angermann

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 30 „Psychosoziale Kardiologie“ (AG) hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie weiter zu fördern.

Im Jahre 2009 gingen von der AG und ihren Mitgliedern wiederum vielfältige Impulse auf psychokardiologischem Gebiet aus.

Auf den DGK-Tagungen war die AG jeweils mit einer Sitzung vertreten: im Frühjahr wurde in einer gemeinsamen Sitzung mit der AG „Herzerkrankungen im Alter“ „Psychosomatische Aspekte des älteren Herzpatienten“ behandelt. Als neue Sprecher der AG wurden auf dieser Tagung Prof. Herrmann-Lingen (Göttingen) und Prof. Haass (Mannheim; Stellvertreter) gewählt. Auf der Herbsttagung stand die AG-Sitzung unter dem Thema „Psychosoziale Empfehlungen in kardiologischen Leitlinien – zwischen Anspruch und Wirklichkeit“.

Mitglieder der AG waren zusätzlich als Organisatoren und/oder Referenten auf psychokardiologischen Symposien tätig, auch im Rahmen der Tagungen anderer Fachgesellschaften, beispielsweise des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) sowie der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR). Auf der DKPM-Tagung wurde der ehemalige AG-Sprecher K.-H. Ladwig für seine Arbeiten zur Bedeutung psychischer Traumatisierung bei ICD-Patienten mit dem Roemer-Preis ausgezeichnet.

Mitglieder der AG gaben ein Sonderheft der „Herzmedizin“ zur Psychokardiologie heraus (C. Herrmann-Lingen, C. Albus, J. Jordan, V.Köllner).

Im Mittelpunkt der Aktivitäten der AG stand im Jahr 2009 die erstmalige Ausrichtung eines insgesamt 80 Unterrichtsstunden umfassenden Fortbildungskurses in „Psychokardiologischer Grundversorgung“. Dieser vom DGK-Vorstand akkreditierte und von der DGK-Akademie betreute interdisziplinäre Kurs für Kardiologen, Psychologen und Psychosomatiker/Psychiater ist auf sehr großes Interesse gestoßen und wird bereits im Jahr 2010 erneut angeboten.

Mitglieder der AG sind an der Entwicklung mehrerer Leitlinien (5th Task Force der ESC u.a. für die Aktualisierung der kardiovaskulären Präventionsleitlinie: C. Albus; Nationale Versorgungsleitlinie Herzinsuffizienz: C. Herrmann-Lingen) und Konsensuspapiere (Task Force der European Heart Rhythm Association zum Umgang mit ICD-Patienten nach Schockabgabe: C. Herrmann-Lingen) auf nationaler und europäischer Ebene als Experten für psychokardiologische und verhaltensmedizinische Fragestellungen beteiligt.

Als größtes gemeinsames Forschungsprojekt mit überregionaler Beteiligung mehrerer AG-Mitglieder (s.o.) befindet sich eine Multicenterstudie zur Psychotherapie depressiver KHK-Patienten („A Stepwise Psychotherapy Intervention to Reduce Risk in Coronary Artery Disease“; SPIRR-CAD, PI: C. Herrmann-Lingen und C. Albus) in der aktiven Rekrutierungsphase. Auch bei diversen weiteren Forschungsprojekten wurde wiederholt, etwa im Rahmen des Kompetenznetzes Herzinsuffizienz, auf die Expertise von Arbeitsgruppen¬mitgliedern zurückgegriffen. Ziel war es zum einen, fachkundige Bewertung von Messverfahren oder Interventionsmethoden zu erhalten und zum anderen, bei multizentrischen Studien Kooperationspartner zu finden. Zu nennen ist hier beispielsweise die MOOD-HF-Studie (PI: C: Angermann), für die die AG Zugang zu psychokardiologisch versierten Mitarbeitern vermittelte und in Form einzelner AG-Mitglieder auch die lokale Methodenpartnerschaft übernahm.

Im klinischen Bereich bilden sich zunehmend psychokardiologische Kooperationen und Arbeitsschwerpunkte an Herzzentren heraus. So konnte beispielsweise im Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen im Juni 2009 eine spezialisierte psychokardiologische Station eröffnet werden.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2008)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2008-03-29T00:00:00, 8:30 - 10:00 - Protokoll der Sitzung
  • Mannheim, 2008-03-29T00:00:00, 10:00 - 11:30
  • Hamburg, 2008-10-10T00:00:00, 9:00 - 10:30
  • Hamburg, 2008-10-10T00:00:00, 11:00 - 12:30 - Protokoll der Sitzung

Akademieprogramme

  • Göttingen, 26.06.2009, ab 18:00 Uhr
    Curriculum psychokardiologische Grundversorgung

Forschungsprojekte

  • Kompetenznetz Herzinsuffizienz, Teilprojekt 10 (Lebensqualität bei Herzinsuffizienz) PI: M. Haass und J. Jünger, sowie Teilprojekt 7 (Diastolische Dysfunktion) PI: B. Pieske, G. Hasenfuß und C. Herrmann-Lingen
  • Multicenterstudie zur Psychotherapie psychosozialer Risikofaktoren bei KHK-Patienten (SPIRR-CAD). PI: C. Herrmann-Lingen und C. Albus
  • Psychologische Intervention zur psychischen Verarbeitung eines implantierten Defibrillators. PI: J. Jordan

  • Mitarbeit von AG-Mitgliedern (C. Haass, C. Herrmann-Lingen, F. Lederbogen) an MOOD-HF (A randomised, controlled, multicenter trial investigating the effects of selective serotonin re-uptake inhibition on morbidity, mortality and mood in de-pressed heart failure patients) PI: C. Angermann

Leitlinien

  • Ladwig K-H, Lederbogen F, Völler H, Albus C, Herrmann-Lingen C, Jordan J, Köllner V, Jünger J, Lange H, Fritzsche K: Positionspapier zur Bedeutung von psychosozialen Faktoren in der Kardiologie.

    Kardiologe 2008;2:274-287

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 30 „Psychosoziale Kardiologie“ (AG) hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie weiter zu fördern. Im Jahre 2008 gingen von der AG und ihren Mitgliedern wiederum vielfältige Impulse auf psychokardiologischem Gebiet aus. Auf den DGK-Tagungen war die AG jeweils mit einer Sitzung vertreten: im Frühjahr wurden die „Therapie psychischer Störungen bei herzkranken Patienten“, im Herbst die „Psychosozialen Aspekte des Bluthochdrucks“ behandelt. Mitglieder der AG (C. Herrman-Lingen, K-H. Ladwig, F. Lederbogen, H. Völler) waren zusätzlich als Organisatoren und/oder Referenten auf psychokardiologischen Symposien tätig, auch im Rahmen der Tagungen anderer Fachgesellschaften, beispielsweise dem Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Mitglieder der AG gaben programmatische Schriften und Übersichten zur Psychokardiologie heraus (C. Herrman-Lingen, C. Albus). Einer Anfrage der DGK entsprechend, wurde 2008 unter der Mitarbeit von mehreren Mitgliedern der AG (federführend: K.-H. Ladwig) ein Positionspapier zur Bedeutung von psychosozialen Faktoren in der Kardiologie veröffentlicht. Schließlich wurde ein „Curriculum psychokardiologische Grundversorgung“ erarbeitet, das in fünf Wochenend-Blöcken ab Juni 2009 in Göttingen angeboten wird. Bei den laufenden und neu initiierten Forschungsprojekten wurde wiederholt und wechselseitig auf die Expertise von Arbeitsgruppenmitgliedern zurückgegriffen. Ziel war es zum einen, fachkundige Bewertung von Messverfahren oder Interventionsmethoden zu erhalten und zum anderen, bei multizentrischen Studien Kooperationspartner zu finden. Im Jahre 2008 startete die „Multicenterstudie zur Psychotherapie psychosozialer Risikofaktoren bei KHK-Patienten“ (SPIRR-CAD, PI: C. Herrmann-Lingen und C. Albus, Förderung: DFG). Auch bei anderen wissenschaftlichen Untersuchungen, beispielsweise MOOD-HF (PI: C: Angermann, Förderung: BMBF) vermittelte die AG Zugang zu psychokardiologisch versierten Mitarbeitern.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2007)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, 2007-04-12T00:00:00, 16:00 - 17:30 Uhr - Protokoll der Sitzung
  • Mannheim, 2007-04-12T00:00:00, 14:30 - 16:00 Uhr
  • München, 2007-03-01T00:00:00, 15:00 - 18:00 Uhr

Forschungsprojekte

  • • Kompetenznetz Herzinsuffizienz, Teilprojekt 10 (Lebensqualität bei Herzinsuffizienz) PI: M. Haass und J. Jünger, sowie Teilprojekt 7 (Diastolische Dysfunktion) PI: B. Pieske, G. Hasenfuß und C. Herrmann-Lingen
  • • Multicenterstudie zur Psychotherapie psychosozialer Risikofaktoren bei KHK-Patienten (SPIRR-CAD). PI: C. Herrmann-Lingen und C. Albus (beantragt)
  • • Psychologische Intervention zur psychischen Verarbeitung eines implantierten Defibrillators. PI: J. Jordan
  • • Dysfunktion des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden(HHN)-Systems: Prädiktor einer höheren Prävalenz relevanter kardialer Risikofaktoren? PI: F. Lederbogen
  • • Effect of single-dose sertraline on the hypothalamus-pituitary-adrenal system, autonomic nervous system, and platelet function. PI: F. Lederbogen
  • • Mitarbeit von AG-Mitgliedern (C. Haass, C. Herrmann-Lingen, F. Lederbogen) an MOOD-HF (A randomised, controlled, multicenter trial investigating the effects of selective serotonin re-uptake inhibition on morbidity, mortality and mood in de-pressed heart failure patients) PI: C. Angermann

Stellungnahmen

  • • F. Lederbogen et al: Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie: „Psychosoziale Kardiologie“. Psychosom Konsiliarpsychiatr (2007)1:67
  • • K.-H. Ladwig: Depression begünstigt die Entstehung der KHK. CardioNews 6/2007
  • • F. Lederbogen: Depression erhöht das kardiovaskuläre Risiko – Aspekte der Pathophysiologie. CardioNews 5/2007.

Leitlinien

  • • Mitarbeit von C. Herrmann-Lingen an:

    B. Bjarnason-Wehrens et al. Deutsche Leitlinie zur Rehabilitation von Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen (DLL-KardReha). Clin Rews Cardiol Suppl 2:III/1-III54 (2007) DOI 10.1007/s11789-007-0001-0

    I. Graham et al. European guidelines on cardovascular disease prevention in clinical practice: executive summary. Eur J Cardiovasc Prev Rehab 2007, 14(Suppl 2): E1-E40

  • • Mitarbeit von C. Albus an:

    H. Gohlke et al. Leitlinie Risikoadjustierte Prävention von Herz- und Kreislauf-erkrankungen. http://leitlinien.dgk.org/images/pdf/leitlinien_volltext/2007-10_Risikoadjustierte.pdf

  • • Positionspapier, erstellt von Mitgliedern der Arbeitsgruppe im Auftrag de DGK:

    K.-H. Ladwig et al. Positionspapier zur Bedeutung von psychosozialen Faktoren in der Kardiologie (unter Revision der DGK)

Weitere Informationen

Um die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen in der klinischen Praxis und Forschung in der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie weiter zu fördern, wurde mit der Gründung einer Arbeitsgruppe „Psychosoziale Kardiologie“ auf der 68. Jahrestagung der DGK in Mannheim (FT 2002) ein wichtiger Schritt vorwärts unter-nommen.

Die Arbeitsgruppe (AG) hat sich das Ziel gesetzt, auf den Jahrestagungen der Gesellschaft mit eigenen Schwerpunktthemen präsent zu sein, methodenkritische Sym-posien zu wichtigen Unterthemen (wie die Bewertung von krankheitsbezogenen Le-bensqualitäts-Meßmethoden) zu organisieren. Die AG strebt ferner an, die landes-weite Koordination von psychosozialen Forschungsaktivitäten zu betreiben; bei geplanten klinischen Projekten Ansprechpartner für die Einbeziehung psychosozialer Fragestellungen zu sein und mit der Einrichtung einer „Clearing House“ Stelle einen Beitrag zur fachkundigen Bewertung der Eignung von Messverfahren, Interventionsmethoden etc. zu leisten. Des Weiteren ist es Ziel der AG, Fortbildungsmodule für Mitglieder der DGK zum Kompetenzerwerb bzgl. Diagnostik, Therapie und Prävention psychosozialer Risiken mit Herz-Kreislaufrelevanz zu entwickeln und bereitzustellen.

Im Jahre 2007 gingen von Mitgliedern der AG vielfältige Impulse auf psychokardiologischem Gebiet aus. Auf der DGK Frühjahrstagung war die AG mit einer Hauptsitzung vertreten; Mitglieder der AG (H. Völler, K.-H. Ladwig) organisierten und leiteten zusammen mit H. Gohlke die 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prä-vention und Rehabilitation von Herz-Keislauferkrankungen mit dem Thema „Lebensstiländerung bei Herzerkrankung - Somatische Aspekte und psychosozialer Kontext“ am 1.-2. Juni 2007 in Berlin. Mitglieder der AG gaben programmatische Schriften und Übersichten zur Pychokardiologie heraus (C. Herrman-Lingen, C. Albus, J. Jordan). In mehreren Stellungnahmen wurden psychokardiologische Themen verdeutlicht. Schließlich wurden zwei Fortbildungsprogramme erarbeitet, die parallel zur DGK Frühjahrstagung 2008 in Mannheim angeboten werden sollen.

Bei den laufenden und neu initiierten Forschungsprojekten wurde wiederholt und wechselseitig auf die Expertise von Arbeitsgruppenmitgliedern zurückgegriffen. Ziel war es zum einen, fachkundige Bewertung von Messverfahren oder Interventionsme-thoden zu erhalten und zum anderen, bei multizentrischen Studien Kooperationspartner zu finden. Eine weitere Zielsetzung der AG – Koordination von psychokardiologischen Forschungsprojekten – erfüllten Mitglieder der AG, indem sie einen dichten Austausch mit anderen Fachgesellschaften pflegten, insbesondere mit dem Deut-schen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM), der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Keislauferkrankungen (DGPR), der US-amerikanischen Psychosomatic Society und der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG).

Die Mitarbeit an der Erstellung von Leitlinien machte 2007 einen weiteren Schwerpunkt in der Arbeit von Mitgliedern der AG aus. Hierbei wurde – zusammen mit anderen Autoren – auf nationaler als auch auf europäischer Ebene der Stand psychokardiologischer Erkenntnisse auf hohem wissenschaftlichem Niveau zusammengefasst. Einer Anfrage der DGK entsprechend, wurde 2007 unter der Mitarbeit von mehreren Mitgliedern der AG (federführend: K.-H. Ladwig) ein Positionspapier zur Bedeutung von psychosozialen Faktoren in der Kardiologie fertig gestellt und der DGK vorgelegt.

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Tätigkeitsbericht AG30 (2006)

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Prof. Dr. Christian Albus

Stellvertreter

Dr. Hilka Gunold

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Stellungnahmen

  • 1. Lederbogen F. Depression – ein kardialer Risikofaktor. Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie, 2006;1:10-19

    2. Albus C, De Backer G, Bages N, et al. Psychosocial factors in coronary heart disease - scientific evidence and recommendations for clinical practice. Gesundheitswesen. 2005;67:1-8.

Weitere Informationen

In Kürze wird Prof. Ladwig, Sprecher der AG bis 4/2006, ein krankheitsübergreifendes Positionspapier zu psychosozialen und psychosomatischen Bezügen kardiovaskulärer Erkrankungen zur Verfügung stellen. Dieses Papier soll die Grundlage für Leitlinien der DGK in diesem Bereich werden .

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