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Tätigkeitsbericht der AG30

AG30 - Psychosoziale Kardiologie (gegründet FT 2002, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Dr. Hilka Gunold

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Christiane Waller

Weitere Informationen

Die AG 30 (gegründet FT 2002; Sprecher: Prof. Dr. C. Albus, stv. Sprecherin: Dr. H. Gunold) stellte sich auch im Jahr 2015 das Ziel, die Aufmerksamkeit für psychosoziale Fragestellungen in der DGK fördern. Die AG 30 versteht sich zudem als Plattform, neue Forschungsthemen zu definieren und Studien anzustoßen. Ferner strebt die AG eine bessere Abbildung psychokardiologischer Aspekte im DRG-System und eine feste Verankerung in der ärztlichen Weiterbildungsordnung an. Während der Frühjahrstagung 2015 hat der Vorstand der DGK die AG 30 für zwei weitere Jahre verlängert.

Die AG 30 hat in 2015 zwei wissenschaftliche Sitzungen durchgeführt. Während der Frühjahrstagung wurden die Themen „Lebensqualität bei Herz-Kreislauferkrankungen“ und während der Herbsttagung das Thema “Psychosoziale Aspekte bei Vorhofflimmern“ behandelt. Der Nucleus tagte jeweils zur Frühjahrs- und Herbsttagung, die Mitgliederversammlung fand zur Frühjahrstagung statt.

Um die Vernetzung der AG 30 mit anderen AGs und Projektgruppe der DGK zu fördern, arbeitet Prof. C. Albus sowohl als Mitglied der AG 14 „Präventive Kardiologie“, als auch der „Projektgruppe Prävention“ mit. Aus der Sektion „Pflege und Assistenz“ der DGK beantragte Frau A. Kampmann ebenfalls die formale Mitgliedschaft in der AG 30.

In 2015 wurde im sechsten Jahr der von der Fortbildungsakademie der DGK zertifizierte Kurs „Psychokardiologische Grundversorgung“ in Göttingen (Leitung: Prof. C. Herrmann-Lingen) durchgeführt. Eine Fortsetzung ist 2016 sowohl in Leipzig (Leitung: Frau Dr. H. Gunold) als auch Berlin (Leitung: Prof. C. Herrmann-Lingen, Prof. V. Köllner) organisiert.

Durch das Engagement unseres Mitgliedes Dr. Kuhn in der AG Weiterbildung der DGK gelang eine feste Verankerung psychokardiologischer Inhalte in der Weiterbildungsordnung.

Zur Förderung der internen Kommunikation und Fortbildung wurde der in 2014 gegründete „Newsletter Psychokardiologie“ regelmäßig einmal im Quartal per Mail versandt (verantwortlich: Dr. B. Leithäuser). Ferner wurde die in Kooperation mit der Arbeitsgruppe „Psychosomatik in der Kardiologie“ des Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin betriebene Homepage www.psychokardiologie.org (verantwortlich: Prof. Herrmann-Lingen, Göttingen) weiter gepflegt.

Mitglieder der AG 30 waren in zahlreichen Studien aktiv. Aktuell leitet u. a. Prof. F. Lederbogen mit Prof. A. Meyer-Lindenberg die DFG-geförderte Studie „Neurale Stress-Verarbeitung und Risiko der koronaren Herzkrankheit“.

Im Auftrag der DGPR koordinieren Prof. C. Albus und Prof. C. Herrmann-Lingen eine Metaanalyse zu psychosozialen Interventionen in der kardiologischen Rehabilitation. An der Neufassung der NVL Chronische KHK waren Prof. C. Herrmann-Lingen und Prof. C. Albus beteiligt. C. Herrmann-Lingen engagierte sich zusätzlich in der NVL Hypertonie und C. Albus arbeitete an der 2016 European Guidelines on Cardiovascular Disease Prevention in Clinical Practice unter Leitung der ESC mit.