Grafenberger Allee 100
40237 Düsseldorf
Tel.: + 49 211 600692-0
Fax: + 49 211 600692-10
info@dgk.org

Tätigkeitsbericht der AG3

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Holger Thiele

Stellvertreter

Prof. Dr. Michael Buerke

Weitere Informationen

Tätigkeitsbericht der AG 3 – kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin – 2015:

Die Arbeitsgruppe kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin ist im Berichtszeitraum erheblich gewachsen und besteht inzwischen aus 104 Mitgliedern. Zur Frühjahrstagung 2015 ist die Laufzeit der AG vom Vorstand um weitere zwei Jahre verlängert worden.

Ein Schwerpunkt der Arbeit der AG sind die Arbeitsgruppensitzungen, die regelmäßig während der Frühjahrstagung und während der Herbsttagung stattfinden. Diese haben über den Kreis der Mitglieder hinaus weiten Zuspruch. Während der Frühjahrstagung waren etwa 160 Teilnehmer anwesend, während der Herbsttagung etwa 120. Bei beiden Sitzungen musste weiteren Personen der Zugang zum bereits überfüllten Saal verwehrt werden. Dieser Zuspruch bestärkt uns als Arbeitsgruppe, weiterhin Sitzungen mit aktuellen intensivmedizinischen Themen während der DGK-Tagungen anzubieten. Die Sitzungen stellen in unseren Augen für die Kongressteilnehmer, die vor allem am Fortbildungsaspekt der Veranstaltungen interessiert sind, wertvolle Beiträge zum Tagungsprogramm dar.

Zweiter Schwerpunkt der AG ist die Erstellung von Positionspapieren und Leitlinienkommentaren. Die Arbeitsgruppe erstellt aktuell ein Positionspapier zum Monitoring in der kardiovaskulären Intensivmedizin, das zur Frühjahrstagung 2016 veröffentlicht werden soll. Weiterhin wird von Mitgliedern der AG aktuell ein Leitlinienkommentar zu den neuen ERC-Leitlinien zur Reanimation erstellt, der auch in eine Aktualisierung der Pocket-Leitlinien der DGK umgesetzt werden soll.

Dritter, wissenschaftlicher Schwerpunkt der Arbeitsgruppe ist die gemeinsame Durchführung klinischer Studien. Durch die IABP-SHOCK II-Studie unter Leitung des stellvertretenden AG-Sprechers Prof. Thiele ist in Deutschland ein aktives Netzwerk von Kliniken entstanden, in dem erstmalig eine kardiologisch-intensivmedizinische Studie in großem Maßstab durchgeführt werden konnte. Aktuell wird diese Arbeit neben weiterer Analysen der abgeschlossenen Studie vor allem durch die CULPRIT-SHOCK-Studie weitergeführt, die ebenfalls von Prof. Thiele geleitet wird. In Deutschland nehmen inzwischen 62 Zentren an dieser Studie teil. Bis Ende Oktober waren mehr als 264 von geplanten 706 Patienten eingeschlossen; das parallel geführte Register umfasst aktuell 141 Patienten.