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Archiv

Tätigkeitsbericht AG22 (2015)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

Weitere Informationen

Arbeitsgruppenbericht AG 22

AG 22 „Klinische Pharmakologie 2014“

Sprecher: Prof. Dr. Sebastian Harder, Bad Nauheim

Stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. S. Felix, Greifswald

Gemäß dem Programm der AG 22 „Klinische Pharmakologie“ standen in dieser Periode folgende Tätigkeitsbereiche im Vordergrund:

Unter Vorsitz von S. Harder und S.B.Felix wurde die Sitzung der Arbeitsgruppe „Klinische Pharmakologie“ auf der Frühjahrstagung der DGK 2014 unter dem Thema „Kardiovaskuläre Pharmakotherapie: Focus Herzinsuffizienz“ moderiert. Zunächst referierten V.Mitrovic (Bad Nauheim) und S.Meyer (Oldenburg) zu dem Thema „Pharmakodynamik und klinische Handhabung von Serelaxin“ und „Renal hemodynamic effects of serelaxin in patients with chronic heart failure“. Ein weiterer Vortrag von A.Rieth (Bad Nauheim) stellete neue Mineralcorticoid-Rezeptor-Antagonisten vor, und zuletzt referierte M.Wehling (Mannheim) zu dem Thema „Arzneimittelinnovationen in der kardiovaskulären Medizin: wie gewonnen so zerronnen?“ Im Anschluss an diese erfolgreiche Session wurde die Sitzung der AG 22 „Klinische Pharmakologie“ abgehalten. Hier wurden zum einen die wichtigsten Punkte der gehaltenen Vorträge nochmals ausführlich diskutiert. Die Sitzung war mit circa 60 Zuhörern gut besucht und die Vorträge wurden mit der Zuhörerschaft ausführlich diskutiert. Von der Arbeitsgruppe wurde das Programm für die Frühjahrstagung der DGK 2015 unter dem Motto „Quo vadis: Neue Therapiestrategien“ zusammengestellt, es wird hier zum ersten Mal eine Beteiligung der ESC Working Group Cardiovascular Pharmacology geben.

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Tätigkeitsbericht AG22 (2014)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

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Arbeitsgruppenbericht AG 22

AG 22 „Klinische Pharmakologie 2014“

Sprecher: Prof. Dr. Sebastian Harder, Bad Nauheim

Stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. S. Felix, Greifswald

Gemäß dem Programm der AG 22 „Klinische Pharmakologie“ standen in dieser Periode folgende Tätigkeitsbereiche im Vordergrund:

Unter Vorsitz von S. Harder und S.B.Felix wurde die Sitzung der Arbeitsgruppe „Klinische Pharmakologie“ auf der Frühjahrstagung der DGK 2014 unter dem Thema „Kardiovaskuläre Pharmakotherapie: Focus Herzinsuffizienz“ moderiert. Zunächst referierten V.Mitrovic (Bad Nauheim) und S.Meyer (Oldenburg) zu dem Thema „Pharmakodynamik und klinische Handhabung von Serelaxin“ und „Renal hemodynamic effects of serelaxin in patients with chronic heart failure“. Ein weiterer Vortrag von A.Rieth (Bad Nauheim) stellete neue Mineralcorticoid-Rezeptor-Antagonisten vor, und zuletzt referierte M.Wehling (Mannheim) zu dem Thema „Arzneimittelinnovationen in der kardiovaskulären Medizin: wie gewonnen so zerronnen?“ Im Anschluss an diese erfolgreiche Session wurde die Sitzung der AG 22 „Klinische Pharmakologie“ abgehalten. Hier wurden zum einen die wichtigsten Punkte der gehaltenen Vorträge nochmals ausführlich diskutiert. Die Sitzung war mit circa 60 Zuhörern gut besucht und die Vorträge wurden mit der Zuhörerschaft ausführlich diskutiert. Von der Arbeitsgruppe wurde das Programm für die Frühjahrstagung der DGK 2015 unter dem Motto „Quo vadis: Neue Therapiestrategien“ zusammengestellt, es wird hier zum ersten Mal eine Beteiligung der ESC Working Group Cardiovascular Pharmacology geben.

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Tätigkeitsbericht AG22 (2013)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

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Arbeitsgruppenbericht AG 22

AG 22 „Klinische Pharmakologie 2013“

Sprecher: Prof. Dr. Sebastian Harder, Bad Nauheim

Stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. S. Felix, Greifswald

Gemäß Programm der AG 22 „Klinische Pharmakologie“ standen in dieser Periode folgende Tätigkeitsbereiche im Vordergrund:

Unter Vorsitz von S. Harder (als Stellvertretung von M.Wehling) und V.Mitrovic wurde die Sitzung der Arbeitsgruppe „Klinische Pharmakologie“ auf der Frühjahrstagung der DGK 2013 unter dem Thema „Neue Strategien zur Therapie der Herzinsuffizienz und Thrombembolieprophylaxe – Fokus auf positiv inotrope Substanzen, Vasodilatatoren und Antikoagulanzien“ moderiert.

Nach Einführung von V. Mitrovic, Bad Nauheim wurde von Herrn B.Bondermann (Wien) zu dem sGC-Stimulator Riociguat mit Schwerpunkt auf die LEPHT –Studie referiert. Danach trug S.Felix (Greifswald) zu dem Thema Relaxin2 mit Focus auf die RELAX-AHF1-Studie vor. Schließlich referierte S.Harder (Frankfurt am Main) zu dem Thema Neue orale Antikoagulanzien: differentialtherapeutische Aspekte. Die Zusammenfassung der Vormittagssitzung erfolgte durch S. Harder.

Im Anschluss an diese erfolgreiche Session wurde die Sitzung der AG 22 „Klinische Pharmakologie“ abgehalten. Hier wurden zum einen die wichtigsten Punkte der gehaltenen Vorträge nochmals ausführlich diskutiert und die Problematik des differentialtherapeutischen Einsatzes der direkten Antikoagulanzien diskutiert.

Die Sitzung war mit circa 65 Zuhörern gut besucht und die Vorträge wurden mit der Zuhörerschaft ausführlich diskutiert.

Von der Arbeitsgruppe wurde das Programm für die Frühjahrstagung der DGK 2014 unter dem Motto „Kardiovaskuläre Pharmakotherapie: Fokus Herzinsuffizienz“ zusammengestellt, ein Schwerpunkt neben dem Serelaxin werden neue Mineralocorticoidrezeptor-Antagonisten sein (Termin 23.4.14 ab 13:30 Uhr).

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Tätigkeitsbericht AG22 (2012)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

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Gemäß Programm der AG 22 „Klinische Pharmakologie“ standen in dieser Periode folgende Tätigkeitsbereiche im Vordergrund:

„Neue positiv inotrope Substanzen und neue Vasodilatatoren zur Therapie der akuten und chronischen Herzinsuffizienz“.Diese Themen standen auf dem Programm der Frühjahrstagung der DGK 2012. Unter Vorsitz von V. Mitrovic, Bad Nauheim und S. Felix, Greifswald wurde die Sitzung der Arbeitsgruppe „Klinische Pharmakologie“ unter dem Thema „Neue Substanzen zur Therapie der Herzinsuffizienz“ moderiert.

Nach Einführung von V. Mitrovic, Bad Nauheim trug A. Rieth, Bad Nauheim seinen Vortrag zum Thema „Neue positiv inotrope Substanzen – Myosin Aktivator - Omecamtiv Mecarbil“ vor. Omecamtiv Mecarbil ist eine positiv inotrope Substanz, die zurzeit weltweit im Rahmen einer groß angelegten Studie untersucht wird.

Im Fokus der weiteren Vorträge standen drei unterschiedliche vasodilatierende Substanzen, nämlich neue natriuretische Peptide, die von S. Felix, Greifswald als Ersatz für den verhinderten F. Ruschitzka, Zürich vorgetragen wurden.

M. Voswinckel, Bad Nauheim/Gießen berichtete über die Rolle der sGC-Stimulatoren und –Aktivatoren bei Patienten mit akuter Herzinsuffizienz und pulmonaler Hypertonie.

Zum Schluss der Sitzung erfolgte ein ausführlicher Bericht über den neuen Vasodilatator Relaxin, ein neuer Hoffnungsträger bei Patienten mit akuter Herzinsuffizienz.

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Tätigkeitsbericht AG22 (2011)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

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Gemäß Programm der AG 22 „Klinische Pharmakologie“ wurde die Tätigkeit der Arbeitsgruppe im Jahr 2010/2011 fortgesetzt. Im Vordergrund der Tätigkeiten der Arbeitsgruppe standen neue Substanzen zur Therapie der akuten Herzinsuffizienz, neue Plättchenhemmer in der Kardiologie sowie neue Antiarrhythmika bei Vorhofflimmern. Aus diesen drei Bereichen wurde das Programm für die Frühjahrstagung der DGK 2011 zusammengestellt.

Die Sitzung der AG 22 fand im Rahmen der Frühjahrstagung 2011 der DGK unter dem Thema „Neue Substanzen – neue Hoffnungsträger in der Kardiologie“ am Donnerstag, den 21.04.2011, von 8.30 Uhr bis 10.00 Uhr unter der Leitung von V. Mitrovic, Bad Nauheim und M. Wehling, Mannheim statt.

Nach den Einführungsworten von V. Mitrovic trug R. Agrawal, Berlin seinen Vortrag zum Thema „Dekompensierte Herzinsuffizienz – was läuft schief in klinischen Studien?“ vor.

Herr M. Buerke, Halle/Saale referierte über „Neue Substanzen zur Therapie der akuten Herzinsuffizienz“.

Herr D. Trenk aus Bad Krozingen sprach zu dem Thema „Neue Plättchenhemmer in der Kardiologie – Vorteile gegenüber Clopidogrel?“.

„Neue Antiarrhythmika bei Vorhofflimmern“ standen im Mittelpunkt des Vortrags von Herrn D. Andresen aus Berlin.

Die Sitzung war mit circa siebzig Zuhörern recht gut besucht. Alle Vorträge wurden ausführlich mit den Zuhörern diskutiert. Im Vordergrund dieser Diskussionen standen die Gründe für das negative/neutrale Outcome klinischer Studien bei Patienten mit akuter dekompensierter Herzinsuffizienz sowie Vor- und Nachteile von neuen Substanzklassen, die sowohl zur Therapie der Herzinsuffizienz als auch zur Plättchenhemmung sowie zur antiarrhythmischen Behandlung bei Vorhofflimmern eingesetzt werden.

Im Anschluss an die erfolgreich verlaufene Session wurde die Sitzung der Arbeitsgruppe 22 „Klinische Pharmakologie“ abgehalten und Schlussfolgerungen für die Frühjahrstagung 2012 gezogen. Zum Schluss der Sitzung wurden die Vorschläge für das Programm für die Frühjahrstagung der DGK 2012 unterbreitet. Hierüber wurde später zu verschiedenen Zeitpunkten telefonisch diskutiert.

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Tätigkeitsbericht AG22 (2010)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

Arbeitsgruppen-Sitzungen

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Nach der Wahl des neuen Sprechers der Arbeitsgruppe, Herrn Prof. Dr. med. V. Mitrovic, Bad Nauheim, und seines Stellvertreters, Herrn Prof. Dr. med. S. Harder, Frankfurt/Main, wurde zunächst ein Nukleus aus klinisch tätigen Kardiologen, klinischen Pharmakologen und Vertretern der Pharmaindustrie gebildet.

Die erste Sitzung des neuen Nukleus fand am 28. September 2009 um 15.00 Uhr im Institut für Klinische Pharmakologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main statt. Dabei wurde zunächst dem bisherigen Sprecher der Arbeitsgruppe Klinische Pharmakologie, Herrn Professor Dr. med. Martin Wehling, Mannheim, für seine bisherigen Verdienste für die AG 22 und seine zehnjährige erfolgreiche Leitung dieser von ihm gegründeten Arbeitsgruppe gedankt.

In gleicher Sitzung wurde das Programm der Arbeitsgruppe für das Jahr 2010 entworfen. Es wurden drei Tätigkeitsbereiche zusammengestellt, die im Vordergrund der Tätigkeit der Arbeitsgruppe Klinische Pharmakologie stehen sollten:

A. Neue Substanzen zur Therapie der akuten und chronischen Herzinsuffizienz

B. Neue Substanzen zur Thrombembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern

C. Was ist falsch in ADHF-Studien?

Aus diesen drei Bereichen wurde das Programm für die Frühjahrstagung der DGK 2010 entwickelt.

Die Sitzung der Arbeitsgruppe Klinische Pharmakologie im Rahmen der Frühjahrstagung 2010 stand unter dem Thema: „Klinische Studien – Quo vadis?“ und fand am Samstag, den 10. April 2010 unter Leitung von V. Mitrovic, Bad Nauheim, und H. Darius, Berlin statt.

Nach den Einführungsworten von V. Mitrovic trug M. Wehling, Mannheim, seinen Vortrag zum Thema „Klinische Studien im Kontext von „Translational Medicine“ vor.

Gemäß dem Programm der Arbeitsgruppe standen im Fokus der weiteren Vorträge neue Substanzen zur Therapie der akuten Herzinsuffizienz. Herr Prof. Dr. med. A. Ghofrani, Bad Nauheim/Gießen, berichtete über die Rolle der Guanylatzyklase-Modulatoren in der Therapie der Herzinsuffizienz und pulmonalen Hypertonie als neue Hoffnungsträger in der Therapie dieser schweren Krankheitsbilder.

Adenosin A1 Rezeptor-Antagonisten standen im Mittelpunkt des Vortrags von Herrn B. Hocher, Berlin. Die großen Hoffnungen, die in diese Substanzklassen gesetzt wurden, konnten nach den Ergebnissen der PROTECT-Studie nicht erfüllt werden.

Herr S. Harder, Frankfurt, stellte in seinem Vortrag ausführlich die neuen Faktor Xa-Inhibitoren und Thrombinhemmer zur Thrombembolieprophylaxe bei nichtvalvulärem Vorhofflimmern vor und kündigte einen Paradigmenwechsel in der oralen Antikoagulation an.

Die Sitzung war mit 60-70 Zuhörern gut besucht. Alle Vorträge wurden mit den Zuhörern ausführlich diskutiert. Im Vordergrund dieser Diskussionen standen die Vor- und Nachteile von neuen Substanzklassen sowie die Gründe für negativ bzw. neutral verlaufene Studien.

Im Anschluss an diese erfolgreiche Session wurde die Sitzung der AG 22 Klinische Pharmakologie abgehalten. Hier wurden die wichtigsten Punkte der gehaltenen Vorträge nochmals diskutiert und daraus Schlussfolgerungen für die Frühjahrstagung 2011 gezogen.

Vom Nukleus der Arbeitsgruppe wurde das Programm für die Frühjahrstagung der DGK 2011 nach Pro-Kontra-Diskussion wie folgt zusammengestellt.

Darüber hinaus wurden zum Teil im direkten Kontakt, zum Teil per Telefon die zukünftigen Tätigkeitsfelder der AG 22 zwischen den einzelnen Mitgliedern der Nukleus-Gruppe ausführlich diskutiert.

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Tätigkeitsbericht AG22 (2009)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

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Arbeitsgruppenbericht AG 22

Klinische Pharmakologie 2008/2009

Die Arbeitsgruppe „Klinische Pharmakologie“ war diesmal an der Frühjahrstagung mit 2 Aktivitäten beteiligt:

1. die gemeinsame Sitzung der Arbeitsgruppen „Klinische Pharmakologie“ und „Endothel, vasoaktive Hormone und arterielle Hypertonie“ fand am 16. April 2009 unter dem Titel „Altersherz vs. Hochdruckherz – Pathomechanismen und Therapie“ statt.

Herr Werdan aus Halle charakterisierte die pathophysiologischen und morphologischen Unterschiede zwischen Altersherz und Hochdruckherz.

Die Therapie der Hypertonie beim alten und sehr alten Patienten war das Thema von Herrn Wehling aus Mannheim, bei dem es vor allem die Daten der HYVET-Studie einzuordnen galt.

Inflammatorische Mechanismen in der Pathogenese der arteriellen Hypertonie und deren Komplikationen wurden von Herrn Stumpf aus Erlangen vorgestellt.

Herr Schmieder (Erlangen) widmete sich dann der Prävention des Vorhofflimmerns beim Hypertoniker und herzinsuffizienten Patienten.

Insgesamt war die Sitzung mit ca. 80-100 Teilnehmern gut besucht und die wichtigsten Botschaften konnten ausführlich diskutiert werden.

Die 2. Sitzung, an der die Arbeitsgruppe „Klinische Pharmakologie“ beteiligt war, fand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie (DGP) am Freitag, dem 17. April 2009, statt. Diese Sitzung wurde von M. Wehling aus Mannheim und K. Schrör aus Düsseldorf geleitet. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie hat ja schon einige Tradition; insofern war es außerordentlich zu begrüßen und eine große Ehre für die Arbeitsgruppe, der Ansprechpartner der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie für diese gemeinsame Unternehmung zu sein.

In der Sitzung ging es um neue kardiovaskuläre Arzneimittel – Grundlagen und klinische Anwendungen. M. Wehling diskutierte Rimonabant und andere Adipositasmittel; es ist kritisch anzumerken, dass Rimonabant vom Markt genommen werden musste und auch sonst wenige medikamentöse Ansätze größeren Erfolg versprechen.

Herr Joost aus Nuthetal diskutierte die Gliptine sowie andere neuere Antidiabetika, die sicher Hoffnungsträger für eine Verbesserung der zukünftigen Diabetestherapie sind.

Ivabradin stand im Mittelpunkt des Vortrages von Frau Ravens aus Dresden, die die präklinischen und klinischen Befunde zu dieser Substanz kritisch diskutierte.

Herr Schör stellte schließlich den neuen Plättchenhemmer Prasugrel vor.

Diese Sitzung war mit 60-80 Zuhörern ebenfalls gut besucht.

Insgesamt hat damit die Bedeutung der Arbeitsgruppe „Klinische Pharmakologie“ im Rahmen der Tätigkeit der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie eher zugenommen. Weitere Aktivitäten finden im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Einteilungssystems für Langzeitarzneimittel hinsichtlich ihrer Alterstauglichkeit statt (FORTA, DMW133(08)2289-91, 2008). Hierin spielen die kardiovaskulären Pharmaka eine entscheidende Rolle. Offensichtlich scheint sich die Anwendung dieses einfachen Klassifizierungssystems insbesondere im Bereich der geriatrischen kardiovaskulären Medizin zu beschleunigen.

Nach 10-jähriger Leitung dieser von ihm gegründeten Arbeitsgruppe legt Herr Wehling nun die Leitung in die Hände von Herrn Prof. Mitrovic (Bad Nauheim), der durch Herrn Prof. Harder (Frankfurt) vertreten wird.

Dieser Wechsel war insbesondere aufgrund der Statuten der Gesellschaft bezüglich der Arbeitsgruppen notwendig geworden. In der Zukunft wird eine Nucleusgruppe die Sprecher bei ihrer Arbeit unterstützen.

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Tätigkeitsbericht AG22 (2008)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Forschungsprojekte

  • Einteilung der Arzneimittel nach ihrer Alterstauglichkeit (FORTA-Klassifikation)

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Tätigkeitsbericht AG22 (2007)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Forschungsprojekte

  • Das Zentrum für Gerontopharmakologie des Klinikums Mannheim wird weiter ausgebaut. Hierbei geht es um die Pharmakotherapie älterer, multimorbider Patienten, die fast immer auch kardiovaskulär therapiert werden. In diesem bislang in Deutschland einmaligen Zentrum wird die geriatrische Therapieoptimierung insbesondere bei Polypharmazie durch klinische-praktische, wissenschaftliche und Lehrtätigkeit vorangetrieben, neuerdings auch in einer gerontopharmakologischen Sprechstunde.

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Tätigkeitsbericht AG22 (2006)

AG22 - Klinische Pharmakologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr. Sebastian Harder

Stellvertreter

Prof. Dr. Stephan B. Felix

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Forschungsprojekte

  • Translationelle Medizin:

    Wehling, M.Translational medicine: can it really facilitate the transition of research "from bench to bedside"?Eur J Clin Pharmacol 62, 91-95, 2006

Stellungnahmen

  • Wehling, M. Translational Science in Medicine-Implications for the Pharmaceutical Industry Int J Pharm Med 20, 303-310, 2006

Leitlinien

  • Rossol-Haseroth , K., Vogel, U., Reinecke, F., Burkhardt, H., Heun-Letsch, C., Wieth, B., Peiter, A., Heinrich, U., Jörg, I., Völler, H., Kemkes-Matthes, B., Nordt, T.K., Diener, H.C., Gehrlein, M., Gladisch, R., Wehling, M., Harenberg, J. Empfehlungen zur Thromboembolieprophylaxe bei internistischen Patienten im Alter. Internist 43, 1134-1147, 2002

Weitere Informationen

Herr U. Keil aus Münster nahm zur „Hochdruckversorgung in Deutschland“ Stellung:

Abstr.

Herr M. Wehling aus Mölndal, Schweden, nahm zu dem Thema „ Ziele der Lipideinstellung: Traum oder Wirklichkeit“ Stellung:

Abstr.

Herr H. Gohlke aus Bad Krozingen nahm zu dem Thema „Was könnte die kardiovaskuläre Prävention insgesamt leisten?“ Stellung:

Abstr.

Herr R. Busse aus Berlin nahm zu dem Thema „Wieviel ist (uns) die Versorgung wert und wer soll wieviel bezahlen?“ Stellung:

Abstr.

Herr B. Lasotta aus Bad Wimpfen nahm zu dem Thema „Wie könnte die Politik helfen?“ Stellung:

Abstr.

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