Grafenberger Allee 100
40237 Düsseldorf
Tel.: + 49 211 600692-0
Fax: + 49 211 600692-10
info@dgk.org

Archiv

Tätigkeitsbericht AG21 (2015)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Weitere Informationen

Die Sitzung der AG 21 auf der Jahrestagung in Mannheim war wie bereits in den Vorjahren mit weit über 100 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Sitzung fand unter dem Thema „Herzklappenerkrankungen – Rolle des MRT“ statt. Das sowohl in der klinischen Routine als auch in der Forschung relevante Thema wurde aktiv diskutiert und spiegelte die aktive Interaktion mit interventionell tätigen und primär der Echokardiographie zugewandten Kollegen wider. Die nichtinvasiven Verfahren konnten als additiv effiziente und nicht konkurrierende Methoden in den Händen von Kardiologen dargestellt werden.

Die Website der AG als auch der mindestens vierteljährlich verschickte Newsletter wurden weiterhin genutzt, um die Mitglieder sowohl über wissenschaftliche Highlights, als auch über Karrierewege und über standespolitische Themen zu informieren. Zur Motivation jüngerer Kollegen wurden in Interviews die Karrierewege von Nukleusmitgliedern dargestellt.

Basierend auf einer Umfrage bei den Mitgliedern der DGK wurde der gegenwärtige Stand der Zertifizierung zur Kardio-MRT einschließlich des Standes der Weiterbildungsberechtigungen evaluiert. Die Ergebnisse wurden in einem Update-Paper zusammengefasst und sollen zeitnah im „Kardiologen“ publiziert werden.Auch diese recht ernüchternden Ergebnisse führten zu einer Intensivierung der Bemühungen, um eine Zertifizierung innerhalb der DGK. Die DGK-Zertifizierungskriterien wurden im Dezember im Kardiologen publiziert. Es wurde eine Task Force ins Leben gerufen, die entsprechend der Regeln der DGK für die Umsetzung verantwortlich zeichnet. Da die Zertifizierung sowohl Personen, als auch Standorte umfassen und den Aufbau einer Datenbank beinhalten wird, wurde auch eine AG Zertifizierung eingesetzt, die bereits die Arbeit aufgenommen hat.Um den Kardiologen eine unkomplizierte Einführung in das Kardio-MRT in die Hand zu geben, hat der Nukleus der AG 21 das „CMR-Booklet“ des ESC ins Deutsche übersetzt. Die Drucklegung erfolgt durch die DGK und dürfte noch in diesem Jahr erfolgen.Darüberhinaus bringt sich der Nukleus der AG federführend in zwei Statements zu Implantaten im MR ein. Die ersten Versionen werden im ersten Quartal 2015 erwartet.

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2014)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Weitere Informationen

Die Sitzung der AG 21 auf der Jahrestagung in Mannheim war wie bereits in den Vorjahren mit weit über 100 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Sitzung fand unter dem Thema „Herzklappenerkrankungen – Rolle des MRT“ statt. Das sowohl in der klinischen Routine als auch in der Forschung relevante Thema wurde aktiv diskutiert und spiegelte die aktive Interaktion mit interventionell tätigen und primär der Echokardiographie zugewandten Kollegen wider. Die nichtinvasiven Verfahren konnten als additiv effiziente und nicht konkurrierende Methoden in den Händen von Kardiologen dargestellt werden.

Die Website der AG als auch der mindestens vierteljährlich verschickte Newsletter wurden weiterhin genutzt, um die Mitglieder sowohl über wissenschaftliche Highlights, als auch über Karrierewege und über standespolitische Themen zu informieren. Zur Motivation jüngerer Kollegen wurden in Interviews die Karrierewege von Nukleusmitgliedern dargestellt.

Basierend auf einer Umfrage bei den Mitgliedern der DGK wurde der gegenwärtige Stand der Zertifizierung zur Kardio-MRT einschließlich des Standes der Weiterbildungsberechtigungen evaluiert. Die Ergebnisse wurden in einem Update-Paper zusammengefasst und sollen zeitnah im „Kardiologen“ publiziert werden.Auch diese recht ernüchternden Ergebnisse führten zu einer Intensivierung der Bemühungen, um eine Zertifizierung innerhalb der DGK. Die DGK-Zertifizierungskriterien wurden im Dezember im Kardiologen publiziert. Es wurde eine Task Force ins Leben gerufen, die entsprechend der Regeln der DGK für die Umsetzung verantwortlich zeichnet. Da die Zertifizierung sowohl Personen, als auch Standorte umfassen und den Aufbau einer Datenbank beinhalten wird, wurde auch eine AG Zertifizierung eingesetzt, die bereits die Arbeit aufgenommen hat.Um den Kardiologen eine unkomplizierte Einführung in das Kardio-MRT in die Hand zu geben, hat der Nukleus der AG 21 das „CMR-Booklet“ des ESC ins Deutsche übersetzt. Die Drucklegung erfolgt durch die DGK und dürfte noch in diesem Jahr erfolgen.Darüberhinaus bringt sich der Nukleus der AG federführend in zwei Statements zu Implantaten im MR ein. Die ersten Versionen werden im ersten Quartal 2015 erwartet.

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2013)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Weitere Informationen

Die Sitzung der AG21 auf der Jahrestagung war wie bereits in den Vorjahren mit über 100 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Sitzung fand unter dem Thema „Kardiale MRT – ein wichtiger Baustein in der Elektrophysiologie?“ statt. Das sowohl in der klinischen Routine als auch in der Forschung relevante Thema wurde aktiv diskutiert und spiegelte die aktive Interaktion mit interventionellen/elektrophysiologisch tätigen Kollegen wider. Erfreulicherweise war auch die Beteiligung an der im Anschluss stattfindenden Wahl zum Nukleus und zum stellv. Sprecher rege. Mehr als 60 MG der AG nahmen an der Wahl teil. Die bereits in der vorigen Wahlperiode etablierte Website als auch der vierteljährlich verschickte Newsletter werden genutzt, um die MG sowohl über wissenschaftliche Highlights, über Karrierewege als über standespolitische Themen zu informieren. Zum ersten Mal konnte sich die AG auch aktiv in die Herbsttagung einbringen und eine Sitzung zum Thema: „Kardiale MRT bei KHK“ organisieren. Es wurde sichtbar, dass Kardio-MRT nicht nur in universitären Zentren, sondern auch in Kliniken unterschiedlicher Größe und in Praxen zum Einsatz kommt. Darüber hinaus beteiligte sich die AG an der Sitzung des Cluster B, die eine sinnvoll genutzte Multimodalität als zentrales Thema behandelte. Der Nukleus nutzte die Herbsttagung neben regelmäßigen Telefonkonferenzen zu einer Nukleussitzung. Im Vordergrund steht weiterhin die insgesamt noch nicht zufriedenstellende Weiterbildungssituation für die Kardiologen. Während es in einigen Bundesländern sehr erfreuliche Fortschritte gibt und die Dauer der Weiterbildung zur Fachkunde nur noch ein Jahr beträgt, besteht in Rheinland-Pfalz weiterhin keine Möglichkeit die Zusatzbezeichnung zu erlangen. Die AG21 bemüht sich aktiv die Kollegen zu unterstützen und darüberhinaus die Gremienarbeit auch in anderen Bundesländern zu intensivieren.

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2012)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Leitlinien

  • Konsensusempfehlungen der DRG/DGK/DGPK zum Einsatz der Herzbildgebung mit Computertomographie und Magnetresonanztomographie

    Achenbach et al. Kardiologe 2012 · 6:105–125

Weitere Informationen

Die Sitzung der AG 21 auf der Jahrestagung in Mannheim wurde trotz des eher ungünstigen Termins am Mittwoch zur Mittagszeit wie schon in den Vorjahren mit fast 100 Teilnehmern gut besucht. Weiterhin wurde eine Joint-Sitzung zusammen mit der Arbeitsgruppe interventionelle Kardiologie organisiert. Auch diese Sitzung war mit über 100 Teilnehmern gut besucht.

Eine der Hauptaktivitäten in 2011/2012 war eine aktualisierte Analyse der Anzahl der Kardiologen mit der Zusatzbezeichnung fachgebundene MRT und/oder mit Weiterbildungsberechtigung. Im Vergleich zur letzten Umfrage vor 2 Jahren konnte eine Steigerung von 45 auf 71 Kardiologen, die diese Zusatzbezeichnung haben und von 4 auf 6 Kardiologen, die eine Weiterbildungsberechtigung von nur 1 Jahr (2 Jahre Voraussetzung zur Prüfungszulassung) haben, erreicht werden. Diese Steigerungen sind zwar erfreulich, aber auf der anderen Seite ist die sehr geringe Anzahl von Kardiologen mit Zusatzbezeichnung und Weiterbildungsberechtigung für dieses sehr wichtige nichtinvasive Verfahren alles andere als zufriedenstellend. Die Ergebnisse dieser Erhebung wurden in 2012 publiziert (Waßmuth et al: Kardiologe 2012;6:439-442).

Eine weitere wichtige Aktivität war das Voranbringen eines Konsensuspapiers zu den Indikationen von MRT und CT in Zusammenarbeit mit der AG Cardio-CT der DGK, der Deutschen Röntgengesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie. Dieses Konsensuspapier wurde zeitgleich publiziert (Achenbach et al. Kardiologe. 2012;6:05-125; Achenbach et al. RoFo. 2012;184:345-368) und im Rahmen einer Pressekonferenz auf der DGK-Jahrestagung vorgestellt.

In Zusammenarbeit mit der AG Cardio-CT und der Deutschen Röntgengesellschaft wurden im Februar 2012 die Deutschen Kardiodiagnostiktage an 3 Tagen organisiert und ausgerichtet. Mit mehr als 500 Teilnehmern war diese Veranstaltung sehr gut besucht. Unter den fast 100 eingereichten Abstracts wurden die 3 besten Abstracts durch Urkundenübergabe prämiert. Auch im Jahr 2013 werden die Deutschen Kardiodiagnostiktage vom 23.-25.02.2013 in Leipzig.

Um die Kommunikation und den Informationsaustausch unter den Mitgliedern der AG 21 zu fördern, wurde auf den in den Vorjahren etablierten e-mail Verteiler und der Homepage (www.agcmr.de) aufgebaut. Ein regelmäßiger Newsletter, der über die Aktivitäten im Bereich der kardialen MRT berichtet, wird weiterhin in jedem Quartal versendet.

Weitere Hauptaktivitäten fanden im Bereich eines europäischen MRT-Registers (www.eurocmr-registry.com) unter Federführung von PD Dr. Oliver Bruder und PD Dr. med. Heiko Mahrholdt statt. Die Teilnahme von weiteren Zentren wird ausdrücklich unterstützt.

Die Mitgliederzahl der AG 21 konnte im letzten Jahr erneut deutlich gesteigert werden und die AG 21 hat jetzt rund 200 Mitglieder, was das Interesse an diesem bildgebenden Verfahren nachhaltig unterstreicht.

Prof. Dr. med. Holger Thiele

Prof. Dr. med. Jeanette Schulz-Menger

Sprecher und Stellvertretende Sprecherin

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2011)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Weitere Informationen

Tätigkeitsbericht der AG 21 2011

Die Sitzung der AG 21 auf der Jahrestagung in Mannheim wurde wie schon in den Vorjahren mit mehr als 150 Teilnehmern sehr gut besucht. Hauptthema war in diesem Jahr die Prognosebeurteilung mittels MRT-Parameter bei verschiedenen kardiologischen Krankheitsbildern.

Im Anschluss an die Sitzung der AG 21 wurden der Sprecher Prof. Dr. med. Holger Thiele und Prof. Dr. med. Jeanette Schulz-Menger als stellvertretende Sprecherin gewählt. Weiterhin wurde erstmals ein Nukleus für die AG 21 gewählt. Es wurden verschiedene Task Forces zu Themen wie Internet/Kommunikation, Newsletter, MR-Sicherheit, Register, Perfusion, Networking/Programm und Aus- und Weiterbildung gegründet.

Im Rahmen der Sitzung wurde weiterhin ein klares Bekenntnis zur Beibehaltung des Clusters Bildgebung zusammen mit den AG Nuklearkardiologische Diagnostik, Cardio-CT sowie kardiovaskulärer Ultraschall gegeben.

Hauptaktivitäten der AG 21 im Jahr 2010/2011 waren eine Analyse der Anzahl der Kardiologen mit der Zusatzbezeichnung fachgebundene MRT und der Kardiologen mit der Weiterbildungsberechtigung. Mit derzeit nur 45 Kardiologen, die diese Zusatzbezeichnung haben und nur 4 Kardiologen, die eine Weiterbildungsberechtigung von nur 1 Jahr (2 Jahre Voraussetzung zur Prüfungszulassung) haben, zeigt die Notwendigkeit auf, in diesem Bereich eine Intensivierung der Gremienarbeit voranzutreiben. Die Ergebnisse dieser Erhebung wurden in 2011 publiziert (Thiele et al: Kardiologe 2011 • 5:75–79).

Eine weitere wichtige Aktivität ist das Voranbringen einer Leitlinie zu den Indikationen von MRT und CT in Zusammenarbeit mit der AG Cardio-CT der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und der Deutschen Röntgengesellschaft. Die Fertigstellung und Einreichung bei der Klinischen Kommission ist für das Jahr 2011 geplant.

Um die Kommunikation und den Informationsaustausch unter den Mitgliedern der AG 21 zu fördern, wurde ein e-mail Verteiler und eine Homepage (www.agcmr.de) eingerichtet, welche regelmäßig aktualisiert wird. Ein regelmäßiger Newsletter, der über die Aktivitäten im Bereich der kardialen MRT berichtet, wird in jedem Quartal versendet. wird erarbeitet, Weitere Hauptaktivitäten fanden im Bereich eines europäischen MRT-Registers (www.eurocmr-registry.com) unter Federführung von PD Dr. Oliver Bruder und PD Dr. med. Heiko Mahrholdt statt. Die Teilnahme von weiteren Zentren wird ausdrücklich gewünscht.

Die Mitgliederzahl der AG 21 konnte in den letzten Jahren insbesondere im letzten Jahr deutlich gesteigert werden und nähert sich jetzt der Anzahl von 200 Mitgliedern, was das Interesse an diesem bildgebenden Verfahren unterstreicht.

Prof. Dr. med. Holger Thiele Prof. Dr. med. Jeanette Schulz-Menger

Sprecher Stellvertretende Sprecherin

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2010)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Weitere Informationen

Die Sitzung der AG 21 auf der Jahrestagung in Mannheim wurde wie schon in den Vorjahren mit mehr als 150 Teilnehmern sehr gut besucht. Hauptthema war die Nichtinvasive Diagnostik der KHK mit MRT: Stand 2010.

Im Anschluss an die Sitzung der AG 21 wurden der Sprecher Prof. Dr. med. Eike Nagel und Prof. Dr. med. Holger Thiele als stellvertretender Sprecher gewählt. Im Rahmen der AG-Sprecher-Sitzung wurde ein klares Bekenntnis zur Beibehaltung des Clusters Bildgebung zusammen mit den AG Nuklearkardiologische Diagnostik, Cardio-CT sowie kardiovaskulärer Ultraschall gegeben.

In Vorbereitung der Wahl eines Nukleus, die auf der Jahrestagung 2011 geplant ist, wurden verschiedene Task Forces zu Themen wie Internet/Kommunikation, MR-Sicherheit, Newsletter, Register, Perfusion, Networking/Programm und Aus- und Weiterbildung gegründet.

Hauptaktivitäten der AG 21 waren eine Analyse der Anzahl der Kardiologen mit der Zusatzbezeichnung fachgebundene MRT und der Kardiologen mit der Weiterbildungsberechtigung. Mit derzeit nur 45 Kardiologen, die diese Zusatzbezeichnung haben und nur 4 Kardiologen, die eine Weiterbildungsberechtigung von nur 1 Jahr (2 Jahre Voraussetzung zur Prüfungszulassung) haben, zeigt die Notwendigkeit auf, in diesem Bereich eine Intensivierung der Gremienarbeit voranzutreiben.

Eine detaillierte Analyse der Weiterbildungssituation MRT wird zeitnah in der CardioNews publiziert.

In Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Aus-, Weiter- und Fortbildung der DGK wurde daher unter Federführung von Prof. Dr. med. Vinzenz Hombach ein Curriculum Kardiovaskuläre MRT-Bildgebung erarbeitet, welches eine detaillierte Übersicht der Weiterbildungserfordernisse in Anlehnung an die ESC-Akkreditierung und Zertifizierung enthält.

Um die Kommunikation und den Informationsaustausch unter den Mitgliedern der AG 21 zu fördern, wurde ein e-mail Verteiler und eine Homepage (www.agcmr.de) eingerichtet, welche regelmäßig aktualisiert wird. Ein regelmäßiger Newsletter wird erarbeitet, der über die Aktivitäten im Bereich der kardialen MRT berichtet.

Weitere Hauptaktivitäten fanden im Bereich eines europäischen MRT-Registers (www.eurocmr-registry.com) unter Federführung von Dr. Oliver Bruder und PD Dr. med. Heiko Mahrholdt statt. Die Daten der deutschen Pilot-Phase wurden im Journal of the American College of Cardiology publiziert. Weitere Publikationen sind in Vorbereitung. Die Teilnahme von weiteren Zentren wird ausdrücklich gewünscht.

Prof. Dr. med. Eike Nagel Prof. Dr. med. Holger Thiele

Sprecher Stellvertretender Sprecher

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2009)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Weitere Informationen

Trotz der raschen technischen Entwicklung wird die Kardio MRT in mancherorts noch immer als zusätzliche und nicht essentielle Technik empfunden. Die deutschen und europäischen Leitlinien und die “Appropriateness Criteria” der amerikanischen Fachgesellschaften stehen dem entgegen. Dies konnte auch in dem weltweit größten Register zur Kardio-MRT unter deutscher Leitung (Mahrholdt, Bruder) gezeigt warden. In mehr als 11.000 Patienten ergab sich bei über 16% eine unerwartete Diagnose, die zur Veränderung des weiteren Vorgehens führte und in 21% (45% der Patienten, die eine Stress MRT erhielten) wurde aufgrund der MRT Ergebnisse auf eine invasive Untersuchung verzichtet.

Die Ziele der AG 21 sind die Weiterentwicklung der Indikationsbereiche und die methodische Umsetzung. Im Jahr 2009 wurde auf der Frühjahrstagung in Mannheim in mehreren Sitzungen über die Wertigkeit der verschiedenen bildgebenden Verfahren diskutiert. Dieses übergreifende Konzept wird auch für die Frühjahrstagung 2010 und die Herbsttagung 2010 beibehalten.

Zur besseren Vernetzung der Mitglieder der AG wurde der Internetauftritt überarbeitet (Dank an Prof. Thiele, Leipzig). Es wurde die Gründung einer Task Force zur Sammlung und zum Austausch deutschlandweiter Informationen zu Abrechnungsmodellen beschlossen.

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2008)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Weitere Informationen

Im Rahmen der Frühjahrstagung 2008 wurden zahlreiche Ergebnisse des Einsatzes der bildgebenden Verfahren CT und MRT in der Kardiologie präsentiert. Die Arbeitsgruppe hatte eine Sitzung mit dem Titel "MR – Myokardperfusion: generalisierte Mikrozirkulationsstörung und regionäre Perfusionsminderung" organisiert. Professor Jerosch-Herold aus Boston und andere konnten wichtige Ergebnisse insbesondere auch zu Fragen der myokardialen Mikrozirkulationsstörung vorstellen.

In Zusammenarbeit mit den anderen Arbeitsgruppen des Clusters kardiale Bildgebung wird versucht insbesondere bei der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung einen multimodalen Ansatz zu fördern. Dies ist bereits in einem gemeinsamen Programmvorschlag für die Frühjahrstagung 2009 eingeflossen.

Der Erwerb der Zusatzbezeichnung fachgebundene MRT – Kardio – MRT wurde in den Jahren 2006 und 2007 in den meisten Ländern neu geregelt. Eine Reihe unterschiedlicher Modelle haben sich in den einzelnen Ländern ergeben; in vielen Ländern bestehen Übergangsregelungen. Die Weiterbildungsberechtigung ist in vielen Ländern noch nicht abschließend geregelt.

Der vernünftige Einsatz der Kardio MRT ist längerfristig nur möglich, wenn die Beurteilung von Kardio MRT Befunden und die Durchführung der Kardio MRT Untersuchungen auch in der WBO für die Schwerpunktbezeichnung Kardiologie integriert ist. Im Jahr 2006 fand zu diesem Thema eine von der AG organisierte Veranstaltung am Flughafen Frankfurt statt. Die Vertreterin BÄK signalisierte bei dieser Veranstaltung, daß aus ihrer Sicht die Aufnahme o.g. Aspekte durchaus gelingen könnte. Dies wurde im Jahre 2008 durch eine Initiative der Akademie für Weiterbildung der DGK aufgenommen.

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2007)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Stellungnahmen

  • Positionspapier: Klinische Indikationen für die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (CMR)

    Clin Res Cardiol Suppl 2007:77-96

Weitere Informationen

Aufgrund der weiten Verbreitung der Kardio MRT in Klinik und Praxis werden die Qualität der Indikationsstellung und der Durchführung zunehmend wichtiger. Mit dem Positionspapier Klinische Indikationen für die kardiovaskuläre MRT wurde ein Standard formuliert , der nicht nur die Indikationsstellung betrifft sondern auch die Durchführung und Methodik.

Die Ziele der AG 21 sind die Weiterentwicklung der Indikationsbereiche und die methodische Umsetzung.

Im Jahr 2007 wurde auf der Frühjahrstagung in Mannheim zum Thema Myokardentzündung und Heilung diskutiert. Neben der molekularen Bildgebung stand im Vordergrund die Darstellung der Myokardmorphologie bei entzündlichen und strukturellen Myokarderkrankungen.

Im Jahr 2008 wird die im Rahmen der Frühjahrstagung das Thema regionäre Myokardperfusionsstörung und myokardiale Mikrovaskulaturstörung bearbeitet.

Der Erwerb der Zusatzbezeichnung fachgebundene MRT – Kardio – MRT wurde in den Jahren 2006 und 2007 in den meisten Ländern neu geregelt. Eine Reihe unterschiedlicher Modelle haben sich in den einzelnen Ländern ergeben. Die Weiterbildungsberechtigung ist in vielen Ländern noch nicht abschleißend geregelt.

Top

Tätigkeitsbericht AG21 (2006)

AG21 - Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie (gegründet HT 1995, verlängert bis FT 2016)

Sprecher

Prof. Dr. Jeanette Schulz-Menger

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Oliver Bruder

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Akademieprogramme

  • Münster, 16.10.2004, 13:00
    Akademieprogramm II Neue Ansätze in der Bildgebung: MRT

  • -, 01.01.1800, -
    Eingegliedert in Echo, Nuklearmed. Techniken und Cardio CT

  • Hamburg, 16.10.2004, 11.00 - 13.00
    Stellenwert der bildgebenden Verfahren in der kardiovaskulären Prävention: MRT-Bypassdarstellung

  • Dresden 2005, 06.10.2005, 10:00 - 11:30
    KHK Abklärung bei mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit

Forschungsprojekte

  • 2005 Sicherheit von Implantaten und MTT. Immer mehr Patienten erhalten Implantate wie Schrittmacher und Defibrillatoren. Obwohl es immer wieder Untersuchungen an kleineren Patientenzahlen gibt,welche eine MRT unter bestimmten Bedingungen möglich erscheinen lassen, ist derzeit grundsätzlich bei diesen Pat. eine MR Untersuchung kontraindiziert. Vor allem die Elektroden bereiten Probleme, da an deren Spitze potentiell massive Erhitzungen auftreten können. Mit einer Förderung durch die Bayerische Forschungsstiftung wird derzeit an Med. KLinik I der Univ. Würzburg systematisch untersucht, wo und warum sich Elektroden im MR erhitzen. Gleichzeitig sollen Lösungen für MR sichere Elektroden gefunden werden.

Leitlinien

  • In Zusammenarbeit der AG 21 (Prof. Baer (Köln), PD Bauer (Würzburg), PD Friedrich (Berlin), Dr. Nagel (Berlin)) mit der Deutschen Röntgengesellschaft, vertreten durch PD. Dr. Sandstede (Würzburg), PD Dr. Kreitner (Mainz) wurden gemeinsame Leitlinien der Cardio MRT erarbeitet. Diese werden in den entsprechenden Organen der Fachgesellschaften veröffentlicht werden.
  • 2006 wird ein Positionspapier "Klinische Indikationen für die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (CMR)" unter der Autorschaft von Eike Nagel, Wolfgang Bauer, Udo Sechtem, Sigmund Silber, Thomas Voigtländer, Werner Moshage, Georg Ertl, Eckart Fleck, im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie erstellt. Auf die Ausarbeitung von Leitlinien wurde verzichtet, da, wie bei fast allen bildgebenden/diagnostischen Verfahren, nur selten große Multicenterstudien mit dementsprechendem Evidenzlevel existieren. Da umgegehrt das Cardio MRT im klinischen kardiologischen Alltag zunehmend eingesetzt wird, sind Orientierungshilfen dringend gefragt, was die Erstellung des Positionspapiers notwendig macht.

Weitere Informationen

Ziele der AG: In der Vergangenheit lag der Schwerpunkt der Arbeit in der AG auf der Etablierung der MRT in der klinischen diagnostischen Kardiologie. Nachdem diese Ziele in vielen Bereichen sicherlich erreicht ist, müssen auch neue Aspekte der Cardio MRT Berücksichtigung finden: dies betrifft die Bereiche der Molekularen Bildgebung, der vaskulär interventionellen Kardio MRT und der MR-Elektrophysiologie (Fusionsbildgebung, Intervention, Kompatibilitäts- und Sicherheitsaspekte). Durch Symposien, ggf. gemeinsame Arbeitsgruppensitzungen, und überregionale interdisziplinäre Forschungskonzepte sollen diese Ziele realisiert werden.

Top