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Archiv

Tätigkeitsbericht AG17 (2015)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 17 „Thorakale Organtransplantation“ der DGK führte 2014 insgesamt 2 wissenschaftliche Meetings durch. Das traditionelle Wintermeeting der AG 17 fand am 09./10. Januar 2014 in Münster statt. Neben den internen organisatorischen Fragen der Arbeitsgruppe stand vor allem der wissenschaftliche Austausch von Fragen der präklinischen und klinischen thorakalen Transplantationsmedizin im Vordergrund der Vorträge und Diskussionen. In 3 sehr interessanten Sitzungen konnten sich die Teilnehmer über die präklinische Forschung, Empfehlungen zur Reisemedizin und Impfungen bei Z. n. thorakaler Tranplantation und die klinische Nachsorge nach thorakaler Transplantation fortbilden. Im Rahmen der ersten Sitzung berichtete Frau Dr. S. Güthoff aus München über ihre sehr interessanten Erfahrungen im Bereich der Herztransplantation am Rattenmodell und anschließend trug Herr PD Dr. S. Reuters über seine spannenden Forschungen über kardiovaskuläre Auswirkungen bei Z. n. Nierentransplantation am Rattenmodell vor. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion und zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen in den Transplantationszentren wurden zahlreiche neue Kontakte geknüpft. Die zweite Session befasste sich mit wesentlich pragmatischeren Themen für die Beratung von thorakal transplantierten Patienten. Im Fokus standen jetzt die reisemedizinischen Empfehlungen zu Impfungen und Medikamenten bei Auslandsaufenthalten. Herr U. Schulz aus Bad Oeynhausen, Professor Dr. J. Sindermann aus Münster und PD Dr. A. Dösch aus Heidelberg konnten hier durch ihre fundierten Vorträge das Interesse der anwesenden Kollegen fesseln. Die dritte Session des Wintermeetings der AG 17 der DGK befasste sich mit der Nachsorge von Patienten mit Z. n. thorakaler Transplantation. Herr PD Dr. J. Stypmann aus Münster berichtete über Neuerungen zu den Möglichkeiten des Biopsieersatzes in der Herztranplantation. Gerade dieser Bereich wird seitens der Patienten immer wieder nachgefragt und es besteht großes Interesse zur Überwachung der Immunsuppression. Frau PD Dr. N. Hiemann aus Berlin berichtete zur Transplantatvaskulopathie bei Z. n. Herztransplantation. Hier war seitens der AG 17 im Jahr 2010 ein Paper in Transplant International veröffentlich worden. Den Abschluss des Vortragsreigens bildete Herr PD Dr. K. Wiebe aus Münster mit neuen Aspekten aus dem Bereich der Lungentransplantation.

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Tätigkeitsbericht AG17 (2014)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 17 „Thorakale Organtransplantation“ der DGK führte 2014 insgesamt 2 wissenschaftliche Meetings durch. Das traditionelle Wintermeeting der AG 17 fand am 09./10. Januar 2014 in Münster statt. Neben den internen organisatorischen Fragen der Arbeitsgruppe stand vor allem der wissenschaftliche Austausch von Fragen der präklinischen und klinischen thorakalen Transplantationsmedizin im Vordergrund der Vorträge und Diskussionen. In 3 sehr interessanten Sitzungen konnten sich die Teilnehmer über die präklinische Forschung, Empfehlungen zur Reisemedizin und Impfungen bei Z. n. thorakaler Tranplantation und die klinische Nachsorge nach thorakaler Transplantation fortbilden. Im Rahmen der ersten Sitzung berichtete Frau Dr. S. Güthoff aus München über ihre sehr interessanten Erfahrungen im Bereich der Herztransplantation am Rattenmodell und anschließend trug Herr PD Dr. S. Reuters über seine spannenden Forschungen über kardiovaskuläre Auswirkungen bei Z. n. Nierentransplantation am Rattenmodell vor. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion und zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen in den Transplantationszentren wurden zahlreiche neue Kontakte geknüpft. Die zweite Session befasste sich mit wesentlich pragmatischeren Themen für die Beratung von thorakal transplantierten Patienten. Im Fokus standen jetzt die reisemedizinischen Empfehlungen zu Impfungen und Medikamenten bei Auslandsaufenthalten. Herr U. Schulz aus Bad Oeynhausen, Professor Dr. J. Sindermann aus Münster und PD Dr. A. Dösch aus Heidelberg konnten hier durch ihre fundierten Vorträge das Interesse der anwesenden Kollegen fesseln. Die dritte Session des Wintermeetings der AG 17 der DGK befasste sich mit der Nachsorge von Patienten mit Z. n. thorakaler Transplantation. Herr PD Dr. J. Stypmann aus Münster berichtete über Neuerungen zu den Möglichkeiten des Biopsieersatzes in der Herztranplantation. Gerade dieser Bereich wird seitens der Patienten immer wieder nachgefragt und es besteht großes Interesse zur Überwachung der Immunsuppression. Frau PD Dr. N. Hiemann aus Berlin berichtete zur Transplantatvaskulopathie bei Z. n. Herztransplantation. Hier war seitens der AG 17 im Jahr 2010 ein Paper in Transplant International veröffentlich worden. Den Abschluss des Vortragsreigens bildete Herr PD Dr. K. Wiebe aus Münster mit neuen Aspekten aus dem Bereich der Lungentransplantation.

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Tätigkeitsbericht AG17 (2013)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Weitere Informationen

Die AG 17 „Thorakale Organtransplantation“ der DGK wurde 1994 gegründet. Sie ist Forum für den interdisziplinären Austausch im Betreuungsmanagement vor, während und nach Herz- bzw. Lungentransplantationen. Die AG richtet jährlich mindestens zwei Fortbildungsveranstaltungen aus und ist eine Plattform für die Durchführung multizentrischer wissenschaftlicher Projekte.

Das schon traditionelle Wintertreffen der AG 17 fand vom 10.-11.01.2012 unter wissenschaftlicher Leitung von PD Dr. Ingo Kaczmarek am Klinikum Grosshadern der LMU in München statt.

Aus der Forschung berichtete Prof. Beiras-Fernandez (Frankfurt) über Induktionstherapien, PD Stypmann (Münster) über non-invasives Abstossungsmonitoring, Prof. Ensminger (Bad Oeynhausen) über den Einfluss der Thrombozyten auf das Transplantat und Prof. Reichart (München) gab eine Übersicht über den Stand der Xenotransplantation. Im klinischen Teil wurde über Generika in der HTx (Dr. Dösch, Heidelberg), die AB0-inkompatible Kinder-HTx (Dr. Kohler, München), neue Immunsuppressiva (PD Dr. Hiemann, Berlin) und über die Hepatitis-E Infektion (PD Dr. Bara, Hannover) berichtet.

Aus der Lungentransplantation referierten PD Dr. Winter (München) zur Kontroverse Einzel- vs. Doppellungentransplantation, PD Dr. Wagner (Hamburg) zur ex-vivo-Perfusion und PD Dr. Gottlieb (Hannover) zu Nachsorgestandards. Abschliessend referierten PD Dr. Kaczmarek (München) über Wege aus dem Spendermangel, Dr. Schulz (Bad Oeynhausen) über Behandlungsstrategien der sekundären pulmonalarteriellen Hypertonie und Prof. Dr. Mohacsi (Bern) über das Euromacs-Register.

Unser herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern, die durch Vorträge und Diskussionen die Veranstaltung belebt haben. Das nächste Wintermeeting wird unter der Leitung von PD Dr. Jörg Stypmann in Münster stattfinden.

Inhalt der administrativen AG-Sitzung in München war der aktuelle Stand der folgenden von der AG 17 unterstützten Projekte: CEDRIC-Studie, Herzallokation durch Scoring-Systeme, Ringversuch zur Biopsie-Diagnostik der antikörper-vermittelten Rejektion, Untersuchung von Nebenwirkungen unter Everolimus bei Maintenancepatienten und Auswertung des Tumorregisters.

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Tätigkeitsbericht AG17 (2012)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Leipzig, 2012-01-20T00:00:00, 08.45.-15.00 Uhr
  • Mannheim, 2012-04-11T00:00:00, 13.30-15.00 Uhr

Weitere Informationen

Die AG 17 „Thorakale Organtransplantation“ der DGK wurde 1994 gegründet. Sie ist Forum für den interdisziplinären Austausch im Betreuungsmanagement nach Herz- bzw. Lungentransplantation. Die AG richtet jährlich zwei Fortbildungsveranstaltungen aus.

Das Wintertreffen fand am 20.01.2012 unter organisatorischer Leitung von Hr. PD Dr. med. Markus Barten in Leipzig statt. Bereits in 2010 wurde die Veranstaltung für Patienten, Angehörige und Pflegekräfte ausgerichtet und findet auch in den Folgejahren zunehmendes Interesse. Neben exzellenten wissenschaftlichen Beiträgen aus den Fachdisziplinen der thorakalen Organtransplantation Deutschlands wird dieses Symposium auch durch interdisziplinäre Vorträge gestaltet. Hier sind zu nennen Beiträge zur Erweiterung des Spenderpools von PD Dr. Axel Rahmel (Eurotransplant, Leiden), Ära der Antikörpersensibilisierung von Fr. Prof. Duska Dragun (Berlin), Bedeutung der Niereninsuffizienz von PD Dr. Jörg Stypmann (Münster), Generika zur Immunsuppression von Fr. PD Dr. Nicola Hiemann und die Bedeutung von Biomarkern von Hr. Prof. Dr. Stephan Ensminger (Bad Oeynhausen). Unser herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern, die durch Vorträge und Diskussionen die Veranstaltung belebt haben.

Inhalt der administrativen AG-Sitzung in Leipzig war der aktuelle Stand der CEDRIC-Studie zur Sekundärprävention der Transplantatvaskulopathie (EudraCT-Nr. 2009-016914-25, Leitung Fr. PD Dr. Nicola Hiemann), die Neuregelung der Herzallokation, die derzeit in der Organkommission diskutiert wird und die Anwendung des geplantes Cardiac Allocation Scores in den Zentren der AG (Leitung Hr. Uwe Schulz, Bad Oeynhausen), die Spendervorbehandlung mit Dopamin (Leitung Dr. Stefan Brose, Dresden), der Ringversuch zur Biopsie-Diagnostik der antikörper-vermittelten Rejektion und der Mikrovaskulopathie (Leitung Fr. PD Dr. med. Nicola Hiemann) sowie die Untersuchung von Nebenwirkungen unter Everolimus bei Maintenancepatienten (Leitung Dr. Andreas Dösch, Heidelberg; PD Dr. Nicola Hiemann).

Während der administrativen AG Sitzung auf der 78. Jahrestagung in Mannheim 2012 erfolgte turnusgemäß die Neuwahl des chirurgischen Sprechers. In Nachfolge von Hr. Prof. Dr. Stepahn Ensminger wurde Hr. PD Dr. Ingo Kaczmarek gewählt. Hr. Prof. Dr. Stepahn Ensminger danken wir an dieser Stelle herzlich für sein Engagement und seine exzellente Arbeit, die er als chirurgischer Sprecher für die AG 17 geleistet hat.

Die wissenschaftliche Sitzung der AG 17 während der DGK-Jahrestagung behandelte das Management von Komplikationen nach Lungentransplantation (PD Dr. Markus Kamler, Essen; PD Dr. Gregor Warnecke, Hannover), die Bedeutung der Destination Therapy am Assist-Device (Prof. Dr. Jan Gummert) und die Langzeiterfahrungen mit einer Everolimus-gestützten Immunsuppression (PD Dr. Jörg Stypmann).

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Tätigkeitsbericht AG17 (2011)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Weitere Informationen

Die AG 17 „Thorakale Organtransplantation“ der DGK ist ein seit 1994 bestehendes Forum für den interdisziplinären Austausch medizinischer Fachgruppen, die in das Betreuungsmanagement herz- bzw. lungentransplantierter Patienten eingebunden sind. Wie auch zuvor hat die AG in 2011 zwei Fortbildungsveranstaltungen ausgerichtet. Das Wintertreffen fand am 22.01.2011 unter organisatorischer Leitung von Hr. Dr. med. Andreas Dösch in Heidelberg statt. Die Teilnehmer erlebten eine exzellente wissenschaftliche Veranstaltung mit hervorragendem sozialen Rahmenprogramm. Neben Kollegen aus fast allen thorakalen Transplantationszentren Deutschlands findet dieses Symposium auch bei Patienten, Angehörigen und Pflegekräften ein zunehmendes Interesse. Einen Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Vortrag von Fr. Dr. Monika Stolz, MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg. Das wissenschaftliche Programm führte durch neue serologische Marker und apparative Techniken zur Spenderoptimierung und in der Transplantationsnachsorge. Die neuen ISHLT-Leitlinien zur Klassifikation der Transplantatvaskulopathie wurden diskutiert, an denen Fr. PD Dr. med. Nicola Hiemann (Berlin) und Hr. Prof. Dr. med. Stephan Ensminger (Erlangen) aus dem Kreis der AG mitgewirkt hatten. Unser herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern, die durch Vorträge und Diskussionen die Veranstaltung belebt haben.

Inhalt der administrativen Sitzung der AG in Heidelberg war der aktuelle Stand der CEDRIC-Studie zur Sekundärprävention der Transplantatvaskulopathie (Leitung Fr. PD Dr. med. Nicola Hiemann), in der u. a. angiographische Endpunkte geprüft werden, die im Rahmen eines Ringversuchs der AG 17 veröffentlicht wurden (Wellnhofer et al. Transplant Int 2010), der Ringversuch zur Biopsie-Diagnostik der antikörper-vermittelten Rejektion und der Mikrovaskulopathie (Leitung Fr. PD Dr. med. Nicola Hiemann) sowie die Publikation des Tumorregisters nach Herztransplantation (Leitung Hr. Prof. Dr. med. Ulrich Kreider-Stempfle, Bad Tölz).

Während der administrativen AG Sitzung auf der 77. Jahrestagung in Mannheim 2011 erfolgte turnusgemäß die Neuwahl des kardiologischen Sprechers. In Nachfolge von Hr. PD Dr. med. Jörg Stypmann (Münster) wurde Fr. PD Dr. med. Nicola Hiemann gewählt. Hr. PD Dr. med. Jörg Stypmann danken wir an dieser Stelle herzlichst für sein Engagement und seine exzellente Arbeit, die er als kardiologischer Sprecher für die AG 17 geleistet hat. Die wissenschaftliche Sitzung der AG 17 während der DGK-Jahrestagung behandelte die Bedeutung der Immunsuppression für verschiedene Formen der allogenen Immunantwort nach Herztransplantation. Fr. PD Dr. med. Nicola Hiemann berichtete über Behandlungsoptionen der Mikrovaskulopathie. Hr. PD Dr. med. Ingo Kaczmarek (LMU München) stellte Strategien bei antikörper-vermittelter Rejektion vor. Hr. Prof. Dr. med. Stephan Ensminger präsentierte die Bedeutung von Thrombozyten für die Entwicklung einer Transplantatvaskulopathie.

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Tätigkeitsbericht AG17 (2010)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Leitlinien

  • Angiographic assessment of cardiac allograft vasculopathy:

    results of a Consensus Conference of the Task Force for

    Thoracic Organ Transplantation of the German Cardiac Society

    Wellnhofer E, Stypmann J, Bara CL, Stadlbauer T, Heidt MC, Kreider-Stempfle HU, Sohn HY, Zeh W, Comberg T, Eckert S, Dengler T, Ensminger SM, Hiemann NE.

    Transpl Int. 2010 Nov;23(11):1094-104.

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 17 „Thorakale Organtransplantation“ der DGK stellt eine seit 15 Jahren stetig wachsende, national und international aktive interdisziplinäre Gruppe aus interessierten Transplantationsmedizinern, Immunologen, Kardiologen und Herz-Thorax-Chirurgen dar. Die Arbeitsgruppe 17 besteht seit 1994 und ist 2008 bis zur Frühjahrstagung der DGK in Mannheim 2011 verlängert worden. Eine erneute Verlängerung der Laufzeit der AG 17 über diesen Termin hinaus ist bei der DGK in Beantragung und wird zur Frühjahrstagung der DGK 2011 entschieden. Seit der Gründung 1994 finden jährlich mindestens 2 Fortbildungs-veranstaltungen statt.

Im Frühjahr 2010 fand das Wintermeeting der AG 17 am 09.01.2010 am Herzzentrum NRW in Bad Oeynhausen statt. Das Meeting wurde freundlicherweise von Herrn Dr. med. Uwe Schulz organisiert, der diese Aufgabe hervorragend meisterte und ein sehr schönes wissenschaftliches Symposium mit exzellentem sozialem Rahmenprogramm organisierte. Trotz des Wintersturms im Januar 2010 fanden viele auswärtige Kollegen aus ganz Deutschland ihren Weg in das winterlich verschneite Bad Oeynhausen und wir konnten Kollegen aus fast allen nationalen thorakalen Transplantationszentren in Deutschland begrüßen.

Das Treffen selbst unterteilte sich in 5 wichtige Unterthemen:

1. Patientenselektion

2. Organprotektion

3. Transplantation

4. Immunsuppressive Therapie

5. Langzeitergebnisse und Verlauf

Es wurde zu allen Themen der aktuelle Stand der Diskussion in Deutschland, Eurotransplant und in der ISHLT vorgestellt und wie immer waren viele aktive Teilnehmer aus dem Kreis der Arbeitsgruppe unter den Rednern. Allen Teilnehmern an dieser Stelle nochmals herzlichen kollegialen Dank für die engagierten Leistungen im Rahmen der Vorträge und der anschließenden Diskussionen.

Im Rahmen der bereits am 08.01.2010 abgehaltenen administrativen Arbeitsgruppensitzung in Bad Oeynhausen wurden wichtige Interna der Arbeitsgruppe 17 für 2010 beschlossen. Ein wesentlicher Punkt war die Studienkoordination für die im Rahmen der Arbeitsgruppe organisierte multizentrische Studie (CEDRIC) unter der Leitung von Frau PD Dr. med. N. Hiemann aus Berlin zur Transplantatvaskulopathie. Des Weiteren wurden die wesentlichen Inhalte für das AG 17 Treffen im Rahmen der Frühjahrstagung der DGK in Mannheim am 08. April 2010 festgelegt.

Im Rahmen des AG 17 Treffens auf der Frühjahrstagung der DGK in Mannheim 2010 erfolgte organisatorisch die turnusgemäße Neuwahl des chirurgischen Sprechers der Arbeitsgruppe 17 und erfreulicherweise konnten wir Herrn Prof. Dr. med. Stefan Ensminger aus Erlangen für diese wichtige Aufgabe begeistern und gewinnen. Seinem Vorgänger Herrn Priv.-Doz. Dr. med. Florian Wagner aus Hamburg danken wir an dieser Stelle nochmals ausführlich für die im Rahmen seiner zurückliegenden Sprecherperiode geleistete Arbeit für die AG 17.

Der thematische Schwerpunkt der wissenschaftlichen Sitzung der Arbeitsgruppe 17 „Thorakale Organtransplantation“ während der 76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie am 08. April 2010 war die „Diagnostik und Therapie der Transplantatvaskulopathie bei orthotoper Herztransplantation“. Herr Prof. Dr. med. Jürgen Sindermann aus Münster stellte die klinische Bedeutung der Transplantatvaskulopathie im Rahmen der Nachsorge durch die HTX-Ambulanz im Rahmen seines Vortrages vor. Herr Prof. Dr. med. Hideo Baba aus Essen trug die Transplantatvaskulopathie bei Z. n. orthotoper Herztransplantation aus Sicht des Pathologen vor. Einen besonderen Stellenwert nahm die von Herrn Dr. med. Ernst Wellnhofer aus Berlin vorgestellte angiographische Einschätzung der Transplantatvaskulopathie im Rahmen des Symposiums ein. Hier konnten die Ergebnisse einer im Rahmen der AG 17 durchgeführten Studie, welche in Transplantation international Anfang 2010 veröffentlicht werden konnte [Wellnhofer E et al(2010)], den Zuhörern des Symposiums präsentiert werden.

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Tätigkeitsbericht AG17 (2009)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Arbeitsgruppen-Programme

  • Hamburg, 17.01.2009, 09:00 - 15:30
    Thorakale Organtransplantation

  • Münster, 12.06.2009, 11:00 - 16:00
    Transplantatvaskulopathie

  • Stuttgart, 07.12.2009, 12:00 - 16:00
    Immunsupression

Forschungsprojekte

  • Transplantatvaskulopathie
  • Nachsorge nach HTx
  • Immunsupression nach HTx
  • Pulmonaler Hypertonus vor und nach oHTx
  • Statuserhebung AR Diagnostik und Therapie
  • Ergebnisse des deutschen Tumorregisters nach Herztransplantation

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 17 „Thorakale Organtransplantation“ der DGK stellt seit 15 Jahren eine stetig wachsende, national und international aktive, interdisziplinäre Gruppe aus interessierten Transplantationsmedizinern, Immunologen, Kardiologen und Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgen dar. Die AG 17 besteht bereits seit 1994 und ist 2008 bis zur Frühjahrstagung der DGK 2011 verlängert worden. Die AG 17 „Thorakale Organtransplantation“ ist innerhalb der Arbeitsgruppen der DGK in den Cluster H2 „Herzinsuffizienz, klinisch“ eingeordnet. Seit der Gründung 1994 finden jährlich mindestens zwei Fortbildungsveranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie statt. Die erste findet routinemäßig im Rahmen der Frühjahrstagung der DGK in Mannheim statt. Das zweite Treffen findet routinemäßig als AG 17-spezifische Veranstaltung als wissenschaftliches Herbst- oder Wintermeeting an topographisch wechselnden Veranstaltungsorten statt. Beide Veranstaltungen haben in der Vergangenheit jeweils regen Zuspruch gefunden.

Das Wintermeeting 2009 fand dieses Jahr am Universitären Herzzentrum Hamburg statt und wurde vom stellvertretenden Sprecher der AG 17 Herrn PD Dr. med. Florian M. Wagner organisiert. Wichtige Themen wie die „Organspende und Allokation“ aus der Sicht von Eurotransplant und den verschiedenen nationalen Transplantationszentren wurden auf hohem wissenschaftlichem Niveau umfassend referiert und diskutiert. Im Rahmen der anschließenden Arbeitsgruppensitzung wurden wichtige Interna der Arbeitsgruppe 17 für 2009 beschlossen und der neue kardiologische Sprecher der AG 17 Herr Dr. med. Jörg Stypmann gewählt. In weiteren Sitzungen befassten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit der Behandlung der Herzinsuffizienz und möglichen alternativen Behandlungsstrategien, spezifischen Problemen der Herztransplantation und spezifischen Problemen der Lungentransplantation.

Das 2. Treffen der Arbeitsgruppe fand im Rahmen der Frühjahrstagung der DGK in Mannheim statt. Die zentrale wissenschaftliche Frage dieses Arbeitsgruppentreffens beschäftigte sich mit neuen Konzepten in der Transplantationsnachsorge und Möglichkeiten der verbesserten Lösung von bekannten Problemen in der Transplantationsmedizin. Neben der Diagnose und der Behandlung der humoralen Abstoßungsreaktion wurden neue Konzepte der CNI-freien Immunsuppression ausgiebig diskutiert. Herr Professor Dr. H. U. Kreider-Stempfle stellte als ehemaliger kardiologischer Sprecher der AG 17 die bisherigen Ergebnisse des deutschen Tumorregisters nach Herztransplantation vor. Desweiteren wurde über die Genexpression von Spenderlungen als möglichem Prädiktor für das klinische Outcome von Lungentransplantastionen diskutiert. Auch nach diesem Symposium fand im Anschluss ein Arbeitsgruppentreffen der AG 17 in Mannheim statt, um die weiteren Forschungsprojekte für 2009 festzulegen.

Im Jahr 2009 wurden die ersten 3 oben genannten Forschungsprojekte der AG 17 neu gestartet und die desweiteren genannten fortgeführt.

Die Arbeitsgruppe koordiniert zahlreiche multizentrische Forschungsprojekte, die durch die Einwerbung von relevanten Drittmitteln zum Teil mitfinanziert werden und hilft auch bei der Erstellung von Publikationen zu den zentralen Forschungsbereichen der „Thorakalen Organtransplantation“.

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Tätigkeitsbericht AG17 (2008)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Münster, Wintermeeting, 2008-01-12T00:00:00, 9:00-17:00 Uhr
  • Mannheim, Frühjahrstagung der DGK, 2008-03-27T00:00:00, 8:00-9:30 Uhr - Protokoll der Sitzung

Arbeitsgruppen-Programme

  • Münster, 11.01.2008, 15:00-18:00 Uhr
    Thorakale Organtransplantation

Forschungsprojekte

  • I. Pulmonaler Hypertonus vor HTx und Outcome (Dr. Schulz, Bad Oeynhausen)

    II. Statuserhebung AR Diagnostik und Therapie (PD Dr. Wagner, Hamburg)

    III. Münster Studien erst ab 1.6.2008 anlaufend (PD Stypmann)

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 17 "Thorakale Organtransplantation" der DGK stellt eine zahlenmäßig wachsende, aktive interdisziplinäre Gruppe aus Kardiologen und Herzchirurgen dar. Seit Bestehen der AG 17 finden jährlich zwei Fortbildungsveranstaltungen (im Rahmen der Frühjahrstagung der DGK sowie eine AG 17 spezifische, topographisch wechselnde Herbst-/Wintertagung) in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie statt. Die Arbeitsgruppe kordiniert, teilweise finanziert (durch Einwerbung von relevanten Drittmitteln) und publiziert regelhaft gemeinsame, multizentrische Forschungsprojekte. Im Jahr 2008 wurden die oben genannten Forschungsprojekte der AG 17 neu gestartet. 2008 wurde die Arbeitsgruppe vom Vorstand der DGK für drei weitere Jahre bis zur Frühjahrstagung 2001 verlängert.

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Tätigkeitsbericht AG17 (2007)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Bad Tölz, Wintertreffen der AG, 2007-01-12T00:00:00, 19:00-20:00 Uhr
  • Mannheim, Frühjahrstagung der DGK, 2007-04-12T00:00:00, 15:00-16:00 Uhr
  • Münster, Wintertagung der AG 17, 2008-01-11T00:00:00, 18:00-19:00 Uhr

Arbeitsgruppen-Programme

  • Mannheim, 12.04.2007, 16:00-17:30 Uhr
    Thorakale Organtransplantation: Entwicklungen, Standards und Qualitätskriterien der Nachsorge

Akademieprogramme

  • Bad Tölz, 12.01.2007, 14:00-19:00 Uhr
    Thorakale Organtransplantation - State of the Art 2007

Forschungsprojekte

  • Erstellung eines Registers zur Transplantatvaskulopathie (TVP).

    Ziel der Studie ist die Validierung der angiographischen Befunderhebung einer TVP nach Herztransplantation im multizentrischen Vergleich sowie eine Erhebung der angiographischen Prävalenz einer TVP in Deutschland.

Weitere Informationen

Die Arbeitsgruppe 17 "Thorakale Organtransplantation" der DGK stellt eine zahlenmäßig wachsende, aktive interdisziplinäre Gruppe aus Kardiologen und Herzchirurgen dar. Seit Bestehen der AG 17 finden jährlich zwei Fortbildungsveranstaltungen (im Rahmen der Frühjahrstagung der DGK sowie eine AG 17 spezifische, topographisch wechselnde Herbst-/Wintertagung) in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie statt. Die Arbeitsgruppe kordiniert, teilweise finanziert (durch Einwerbung von relevanten Drittmitteln) und publiziert regelhaft gemeinsame, multizentrische Forschungsprojekte.

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Tätigkeitsbericht AG17 (2006)

AG17 - Thorakale Organtransplantation (gegründet FT 1994, verlängert bis FT 2015)

Sprecher

Priv.-Doz. Dr. Jörg Stypmann

Stellvertreter

Dr. Uwe Schulz

Arbeitsgruppen-Sitzungen

  • Mannheim, Frühjahrstagung der DGK, 2006-04-12T00:00:00, 16:00-17:15 Uhr - Protokoll der Sitzung
  • Bad Tölz, Wintertagung der AG 17, 2007-01-12T00:00:00, 19:00-20:00 Uhr

Arbeitsgruppen-Programme

  • Bad Tölz, 12.01.2007, 14.00 - 19.00
    Wintertreffen der AG: Thorakale Organtransplantation - State of the Art 2007

Forschungsprojekte

  • Malignomregister nach Herztransplantation - Stand: Multizentrisches, internet-basiertes Register; 5/06 mit 3800 Datensätzen aus 9 Tx-Zentren geschlossen. Auswertung läuft.

    1: Malignomentwicklung nach HTx: Erste Ergebnisse des deutschen HTx-Tumorregisters.Z Kardiol 94 (2005)

    2: Malignancies during long-term follow up after heart transplantation Eur Heart J (2005)

    3: Solide Tumore nach HTx Txmedizin (2005)

    4: Malignancies as a major cause of death after HTx Eur Heart J (2006)

  • Improved Studie - Verbesserung der Nierenfunktion nach Herztransplantation durch Reduktion von Cyclosporin. In 2004 abgeschlossen.

    Publikation: Angermann CE, Stork S, Costard-Jackle A, Dengler TJ, Siebert U, Tenderich G, Rahmel A, Schwarz ER, Nagele H, Wagner FM, Haaff B, Pethig K; Reduction of cyclosporine after introduction of mycophenolate mofetil improves chronic renal dysfunction in heart transplant recipients--the IMPROVED multi-centre study.Eur Heart J. 2004 Sep;25(18):1626-34
  • Aktueller Stand der Organtransplantation in Deutschland 2005. Umfrage in allen Deutschen Transplantationstreffen läuft zur Zeit (Fragebogen sind versendet).
  • PROPHET-Studie - Pharmakologische Testung der Reversibilität eines erhöhten pulmonalen Gefäßwiederstandes (PVR) mit Prostaglandin E1 (PGE1) vor Herztransplantation (HTX).

    1. Endergebnisse der präoperativen Testung der Multicenter PROPHET Studie. Z Kardiol 91 (1): 30, 2002

    2.PROPHET Study Group. Prostaglandin E1 testing in heart failure-associated pulmonary hypertension enables transplantation: the PROPHET study. J Heart Lung Transplant. 2006 Sep;25(9):1070-6.

Leitlinien

  • Gemäß Auftrag der Kommission klinische Kardiologie wird zur Zeit eine Leitlinienkommission in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe fortgeschrittene Herz- und Lungeninsuffizienz der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie zusammengestellt.

Weitere Informationen

Bei der Arbeitsgruppe Thorakale Organtransplantation handelt es sich um eine zahlenmäßig kleine aber hochaktive Gruppe, die erfolgreich sowohl die gemeinsamen Forschungsprojekte (relevante Einwerbung von Drittmitteln auf dem Konto der AG bei der DGK) als auch die Fortbildungsveranstaltungen (2 pro Jahr. Frühjahrstagung der DGK und topographisch wechselnde Herbsttagung). Als einzig integrierende Arbeitsgruppe zwischen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz und Gefäßchirurgie stellt das jetzt begonnene Leitlinienprojekt eine neue und große Herausforderung dar.

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