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Tätigkeitsbericht der AG13

Jahresplan 2017/18 der AG 13

AG13 - Myokardiale Funktion und Energetik (gegründet HT 1993, verlängert bis JT 2019)

Sprecher

Prof. Dr. Samuel Tobias Sossalla

Stellvertreter

Priv.-Doz. Dr. Heiko Bugger

Weitere Informationen

AG 13 – Myokardiale Funktion und Energetik

Jahresbericht 2015/16

• Mitgliederversammlung und Wahlen auf der FT 2015

Auf der Frühjahrstagung 2015 fand die jährliche Mitgliederversammlung der AG13 statt, in der die Wahlen zum Stellvertretenden Sprecher und zum Nukleus erfolgten. Satzungsgemäß schied Prof. Dr. Lars Maier (Regensburg) nach zweijähriger Tätigkeit als Sprecher der AG aus

und rückte als Past-Sprecher in den Nukleus (bis FT 2017). Prof. Dr. Jens Kockskämper (Marburg), bis dahin stellvertretender Sprecher, wurde zum neuen Sprecher der AG13 bis zur FT 2017. Als neuer stellvertretender Sprecher der AG wurde Prof. Dr. Samuel Sossalla (Kiel) gewählt. Der neugewählte Nukleus (ebenfalls bis FT 2017) besteht aus: Prof. Dr. Backs

(Heidelberg), PD Dr. Bugger (Freiburg), Prof. Dr. El Armouche (Dresden), Prof. Dr. Heinzel (Graz/Berlin), Dr. Neef (Regensburg), Prof. Dr. Ritter (Brandenburg), Dr. Schwarzer (Jena), Prof. Dr. Voigt (Essen/Göttingen) und Prof. Dr. Wagner (Regensburg).

• Gestaltung von Sitzungen während der Frühjahrs- und Herbsttagungen 2015 und 2016

Im Rahmen der FT 2015 in Mannheim wurde am 08.04.15 das Symposium "Subzelluläre Ca-Homöostase bei Herzerkrankungen" von der AG 13 ausgerichtet. Als Vortragende referierten Prof. Heinzel (Berlin) über "Diastolische Ca-Regulation", Dr. Neef (Regensburg) über "CaMKII

und I-1" und Prof. Schotten (Maastricht, NL) über die "Subzelluläre Ca-Regulation in atrialen Kardiomyozyten". Abgerundet wurde das Symposium durch einen Vortrag über "Optogenetik" in der kardiologischen Forschung von Jun.-Prof. Sasse (Bonn).

Auf der HT 2015 in Berlin fand am 08.10.15 das Basic Science Meeting statt, das von den vier grundlagenwissenschaftlichen AGs der DGK ausgerichtet wird. 2015 wurde die Veranstaltung bereits zum fünften Mal mit zunehmendem Erfolg organisiert. Insbesondere ist hier der gute

Besuch mit vollständiger Besetzung des großen Sitzungssaales zu erwähnen. Das Thema der Sitzung der AG 13 war "Targets for heart failure therapy – Are we there yet?". Dort stellte Prof. Backs (Heidelberg) die Bedeutung der CaMKII in den Kontext des Sitzungsthemas. Prof.

Ritter aus Brandenburg berichtete über translationale Aspekte von Calcineurin als therapeutisches Target bei Herzinsuffizienz. Schließlich wurde die Bedeutung der Mitochondrien und des Metabolismus im Vortrag von PD Dr. Bugger (Freiburg) beleuchtet. Den Abschluss bildete Prof. Eschenhagen (Hamburg), der neue Kandidaten für die Herzinsuffizienz-Therapie vorstellte. Die Vorträge erfreuten sich großer Beliebtheit. Zudem gab es fünf Postersitzungen im Rahmen des Basic Science Meetings mit insgesamt 44 Postern. Auch die Postersitzungen waren ausgezeichnet besucht und eine gute wissenschaftliche Stimmung sowie lebhafte Diskussionen zeichneten die Veranstaltung aus.

Ein neues und spannendes Thema war Gegenstand des Symposiums der AG 13 auf der Frühjahrstagung 2016: „Das Kernproblem – Epigenetik, nukleäres Kalzium und kardiales Remodelling“. Hier wurden neue Aspekte der Genregulation in Kardiomyozyten vorgestellt, die eine wichtige Rolle für das kardiale Remodelling bei Herzerkrankungen spielen. Zunächst

führte Prof. Hein (Freiburg) in das Thema der Epigenetik ein. Dr. Gilsbach (Freiburg) stellte die Bedeutung der DNA-Methylierung für Entwicklung und Herzerkankungen vor. Abschließend präsentierte Dr. Schulte (Münster) aktuelle Daten zur Wirkung von HDAC-Hemmstoffen auf

das Vorhofflimmern-assoziierte Remodelling in einem Tiermodell. Das Symposium war sehr gut besucht und die angeregte Diskussion belegte die große Relevanz des Themas für die kardiologische translationale Forschung.

Auf der HT 2016 in Berlin fand am 06.10.16 das 6. Basic Science Meeting statt. Das von der AG 13 ausgerichtete Symposium trug den Titel “Stem cell-derived and engineered cardiomyocytes for the study of cardiac function in health and disease“. Dr. Hirt (Hamburg) stellte humanes „engineered heart tissue“ vor. Die Bedeutung von aus induzierten

pluripotenten Stammzellen (iPSC) abgeleiteten Kardiomyozyten für die kardiologische und translationale Forschung stand danach im Fokus. Frau Prof. Streckfuß-Bömeke (Göttingen) referierte über neue Ansätze zur Erforschung der Takotsubo-Kardiomyopathie mittels iPSCabgeleiteter

Kardiomyozyten und Frau Prof. Guan (Dresden) über den Einsatz dieser Zellen für das bessere Verständnis von Kanalopathien. Abgerundet wurde das Symposium von dem Vortrag von Frau Prof. Moretti (München) über die Bedeutung der iPSC-abgeleiteten Kardiomyozyten für die Erforschung von Kardiomyopathien und zum Screening neuer Medikamente. Das Symposium war fast schon traditionell ausgezeichnet besucht. Auf der Postersitzung des Basic Science Meetings wurden insgesamt 56 Poster in 10 Posterbereichen

vorgestellt. Die stetig zunehmende Anzahl der Teilnehmer, Zuhörer und Posterreferenten dokumentiert das wachsende Interesse an dieser Veranstaltung, die sich als ein fester und beliebter Programmpunkt der Herbsttagung etabliert hat.

• Nukleusmeeting auf der HT 2016

Auf der HT 2016 in Berlin fand auch das Nukleusmeeting der AG 13 statt. Dort wurden die Ziele der AG 13 für die kommenden zwei Jahre diskutiert und festgelegt. Dazu zählen: 1) der Ausbau der Nachwuchsförderung, 2) die Initiierung (weiterer) wissenschaftlicher Projekte innerhalb der AG 13, 3) die Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen der DGK (z.B. AG

18) und 4) die Entwicklung neuer, attraktiver Formate für wissenschaftliche Symposien.

• Mitgliederrekrutierung

Im abgelaufenen Berichtszeitraum wurden erfolgreich neue Mitglieder der AG 13 geworben. In den vergangenen zwei Jahren stieg die Anzahl der Mitglieder der AG 13 von 79 (Anfang 2015) auf aktuell 96 (Stand: 18.01.2017). Zu den neuen Mitgliedern zählen auch viele junge

Kolleginnen und Kollegen. Dies zeigt, dass die AG 13 sowohl für bereits etablierte Kollegen als auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs attraktiv ist.

Zusammenfassend blicken wir auf zwei sehr erfolgreiche Jahre zurück mit wissenschaftlich hochwertigen und sehr gut besuchten Symposien auf den Frühjahrs- und Herbsttagungen der DGK. Die AG 13 ist weiter gewachsen auf mittlerweile knapp 100 Mitglieder. Besonders erfreulich ist hierbei der Zuspruch der jungen Kollegen. Wir freuen uns auf die nächsten beiden

Jahre, in denen wir die erfolgreiche Tätigkeit der AG 13 in diesem Sinne weiter fortsetzen werden mit neuen Schwerpunkten auf der Nachwuchsförderung und einer weiter verbesserten wissenschaftlichen Vernetzung innerhalb der AG 13 sowie mit anderen Arbeitsgruppen der DGK.