Gestiftet von der Oskar-Lapp-Stiftung, Stuttgart
Die Auslobungsfrist ist der 31. Oktober 2012!
Oskar Lapp, der Firmengründer der Lapp-Gruppe, wurde 1921 in Thüringen geboren.
Der begabte Techniker beweist schon früh ein seltenes Talent, nämlich die Verbindung von kreativer und unternehmerischer Intelligenz. Nach dem Ingenieur-Studium legt er in seiner Wahlheimat Stuttgart den Grundstein für seine Firma. Als Erfinder entwickelt er den ersten elektrischen Rechteck-Steckverbinder und beginnt, die Kabeltechnik zu revolutionieren.
Seit mehr als 30 Jahren knüpfen seine Kabelstrukturen ein weltumspannendes Informations- und Kommunikationsnetz. Er gehört damit zu den Wegbereitern für das Internet. 1987 stirbt Oskar Lapp an einem Herzleiden.
Ziele der Oskar-Lapp-Stiftung
Das soziale Engagement des Unternehmers Oskar Lapp versteht seine Familie als Vermächtnis. Sein tragischer Infarkttod wurde zum Impuls für eine Stiftung, die weltweit die Herz-Kreislaufforschung unterstützt. Um Gesundheit zu bewahren und neue Therapien zu entwickeln, will die Stiftung durch gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses das Fenster zur Medizin von morgen öffnen.
Der Oskar-Lapp-Forschungspreis ist der erste Nachwuchspreis der DGK ohne thematische Beschränkung, ohne Zweckbindung und ohne Abhängigkeit von praktischem Erfolg. Er soll vielmehr die Horizonte der Humanmedizin erweitern.
Richtlinien
Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. vergibt alljährlich einen Förderpreis an junge Wissenschaftler. Dotiert ist dieser Preis, der auch geteilt werden kann, mit insgesamt EUR 12.000,-.
Finanziert wird der Preis von der Oskar-Lapp-Stiftung, die besonders junge Menschen bei ihren Forschungsarbeiten unterstützt und dazu ermutigen will, Originalarbeiten aus dem Gebiet der Herz-Kreislaufforschung einem wissenschaftlichen Wettbewerb zur Verfügung zu stellen.
Ein Kuratorium begutachtet die eingesandten Arbeiten und wählt die besten aus. Über die Preisvergabe entscheidet der Vorstand der DGK.
Die Verleihung des Preises erfolgt anlässlich der Eröffnungsveranstaltung der Jahrestagung der Gesellschaft in Mannheim.
Ausschreibung
- Bewerber dürfen am 1. Januar nach dem Auslobungsjahr maximal 35 Jahre alt sein.
- Die Unterlagen müssen bis spätestens 31. Oktober bei der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. eingegangen sein.
- Die Arbeit sollte den Umfang eines zur Publikation in einem angesehenen Journal eingereichten Manuskripts nicht übersteigen. Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache, die Zusammenfassung muss in deutscher Sprache abgefasst werden.
- Einzureichen sind folgende Unterlagen, zusammengefasst in sieben Mappen mit folgendem Inhalt in dieser Reihenfolge:
- Manuskript
- Zusammenfassung in deutscher Sprache
- Angabe des Eigenanteils (bei mehreren Autoren muss durch den Initiator der Arbeit der Eigenanteil des Bewerbers begründet werden)
- Eine Versicherung, dass die Arbeit nicht zu einer anderen Ausschreibung eingereicht ist oder wird
- Lebenslauf
- Publikationsverzeichnis
Eventuelle Anschreiben müssen ebenfalls in siebenfacher Ausfertigung, in jeder Mappe eine Kopie, vorliegen.
Die von Ihnen eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgesendet. Unvollständige oder unsortierte Unterlagen werden nicht als Bewerbung zugelassen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.Achenbachstr. 43
40237 Düsseldorf
Tel.: + 49 211 600692-0
Fax: + 49 211 600692-10
info@dgk.org
Kuratoriumsmitglieder
- Prof. Dr. H. A. Katus, Heidelberg (Vorsitzender)
- Dr. F. de Haan, Solingen
- Prof. Dr. I. Fleming, Frankfurt am Main
- Prof. Dr. H. K. Kroemer, Greifswald
- Prof. Dr. N. Marx, Aachen
- Prof. Dr. T. Nordt, Stuttgart
Preisträger
- 1993
Dr. W. Franz, Dr. S. Neubauer - 1994
1. Preis – Dr. K. Peter
2. Preis – Dr. J. Waltenberger
3. Preis – Dr. J. Weil, U. Laufs - 1995
1. Preis – Dr. R. von Harsdorf
2. Preis – Dr. W. Bauer
3. Preis – Dr. B. Schieffer - 1996
1. Preis – Dr. A. Götte
2. Preis – Dr. G. Nickenig, Dr. J. Torzewski - 1997
1. Preis – Dr. F. U. Müller
2. Preis – Dr. R. F. Bosch
3. Preis – Frau Dipl.-Biochem. H. Schumann, Dr. U. Decking - 1998
1. Preis – Dr. U. Laufs, Dr. M. Endres
2. Preis – Dipl.-Biol. A. Schubert
3. Preis – Dr. J. Kiehn, Dipl.-Biochem J. Kroll, Dr. R. Wessely - 1999
1. Preis – Dr. Norbert Frey - 2000
1. Preis – Dr. C. Badorf - 2001
1. Preis – Dr. Patrick Most
2. Preis – Dr. Johann Bauersachs, Wolfram-H. Zimmermann - 2002
1. Preis – Dr. Brenda Gerull, Dr. Nina Wettschureck - 2003
1. Preis – Dr. Triantafyllos Chavakis, Dr. Wolfgang Rottbauer - 2004
1. Preis – Dr. Carmen Urbich - 2005
1. Preis – Monika Buitrago und Dr. Dr. Stefan Engelhardt (Gemeinschaftsarbeit) - 2006
1. Preis – Dr. Stefan Donath - 2007
1. Preis – Dr. Jörg-Detlef Drenckhahn, Berlin - 2008
1. Preis – Dr. Thomas Thum und Carina Groß (Gemeinschaftsarbeit) - 2009
1. Preis – Dr. Rory R. Koenen - 2010
1. Preis – Dr. Olaf Ingmar Bergmann, Stockholm/SE - 2011
1. Preis – Dr. Dennis Rottländer, Köln
1. Preis – Dr. Karl Toischer, Göttingen - 2012
1. Preis – Dr. Christian Besler

(v.l.) Dr. Christian Besler, Prof. Dr. Ellen Hoffman und Prof. Dr. Georg Ertl. Foto: DGK/Thomas Hauss
