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Julius-Klob-Publikationspreis

Gefördert von der Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH.

Verlängerung der Auslobungsfrist bis zum 15.11.2016

Das Krankheitsbild der pulmonalen Hypertonie wurde 1865 erstmals beschrieben und als kleine Mitteilung im Wochenblatt der königlich-kaiserlichen Gesellschaft der Ärzte in Wien publiziert.

Julius Klob, damals Prosector am Wiener Rudolfspital, prägte dafür die Bezeichnung „Endarteriitis pulmonalis deformans“ und seine Bezeichnung der pseudomembranösen Gefäßansicht, von Hypertonie und Fibrose entsprechend dem histopatologischen Bild, das sich uns auch heute noch bietet.

Dieser Preis soll der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen und zeichnet die beste Arbeit zur Pathogenese, Diagnostik und/oder Therapie der pulmonalen Hypertonie aus. Der Julius-Klob-Publikationspreis ist mit 5.000.- Euro dotiert und kann auch zwischen 2 oder mehreren Preisträgern aufgeteilt werden. Der Preis beinhaltet außerdem für maximal 2 Preisträger die Registrierungsgebühr zu einem Internationalen Kongress (z.B. ESC, ERS, ACC, ATS).

Die Verleihung des Preises erfolgt anlässlich der Arbeitsgruppensitzung der AG 25 auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. in Mannheim.

Richtlinien

Voraussetzungen für eine Bewerbung sind:

  • Der Julius-Klob-Publikationspreis wird ausgeschrieben für Arbeiten mit unmittelbarem Bezug zur pulmonalen Hypertonie.
  • Eine wissenschaftliche Arbeit zur Pathogenese, Diagnostik und/oder Therapie der pulmonalen Hypertonie, die in Vorbereitung zur Publikation ist oder in den letzten 12 Monaten zur Publikation eingereicht wurde (mehrere thematisch zusammenhängende Publikationen können auch mit gemeinsamem Abstract versehen eingereicht werden). Die Arbeit sollte im deutschsprachigen Raum entstanden sein.
  • Bewerber sollen Ihren Arbeitsplatz in Deutschland haben.

Unterlagen

Einzureichen sind folgende Unterlagen:

  1. Manuskript
  2. Zusammenfassung der Arbeit in deutscher Sprache
  3. Angabe des Eigenanteils (bei mehreren Autoren muss der Eigenanteil des Bewerbers durch den korrespondierenden Autor begründet werden)
  4. eine Versicherung, dass die Arbeit nicht zu einer anderen Ausschreibung eingereicht ist oder wird
  5. ein einseitiger Lebenslauf
  6. eine Publikationsliste des Bewerbers

Die Bewerbung ist vor Ablauf der Auslobungsfrist an die Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. zu senden, und zwar als E-Mail an die E-Mail-Adresse: preise-stipendien@dgk.org, Betreff „Julius-Klob-Publikationspreis“.

Die einzureichenden Unterlagen sollen einzeln als pdf-Dateien angehängt sein. Der Eingang der Bewerbung wird per E-Mail bestätigt. Unvollständige oder unsortierte Unterlagen werden nicht als Bewerbung zugelassen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nach Ablauf der Auslobungsfrist werden die Manuskripte an die Kuratoriumsmitglieder weitergeleitet, die die beste Arbeit auswählen.

Kuratoriumsmitglieder

Prof. Dr. S. Rosenkranz, Köln (Vorsitzender)
Prof. Dr. W.-H. Zimmermann, Göttingen
Prof. Dr. S. Engelhardt, München
Prof. Dr. S. B. Felix, Greifswald
Dr. G. Daskos, Freiburg, Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH

Preisträger

  • 2011 Dr. rer. nat. Nicole Lüneburg, Hamburg
  • 2012 Dr. Claudia Seyler und Priv.-Doz. Dr. Dierk Thomas
  • 2013 Dr. Tatyana Novoyatlena
  • 2014 Prof. Dr. Frank Weidemann und Frau Dr. Dan Liu
  • 2015 Dr. Eva Maria Berghausen, Köln
  • 2016 Dr. Svenja Tiede und Dr. Henning Gall
v. l. n. r.: Dr. Hans Klose, Preisträger Dr. Henning Gall, Preisträgerin Dr. Svenja Tiede, Dr. Gregory Daskos (Actelion Pharmaceuticals) (Foto: DGK / Thomas Hauss)

v. l. n. r.: Dr. Hans Klose, Preisträger Dr. Henning Gall, Preisträgerin Dr. Svenja Tiede, Dr. Gregory Daskos (Actelion Pharmaceuticals) (Foto: DGK / Thomas Hauss)